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Reach Across Anja und Markus Kappers arbeiten für Reach Across in Birmingham. Mehr als ein Drittel der Einwohner haben in dieser Stadt einen Migrationshintergrund, viele von ihnen sind Muslime. Das stellt die christlichen Gemeinden in der Umgebung vor besondere Herausforderungen. Im Gespräch mit ERF Online berichtet das Ehepaar Kappers, wie trotzdem Brücken gebaut werden. ERF Online: Birmingham steht mit seinem ethnisch vielfältigen Bevölkerungsanteil in Großbritannien an zweiter Stelle, gleich nach London. Die Zentralmoschee in Birmingham ist eine der größten muslimischen Zentren in Europa. Wie erlebt man diese Fakten im Alltagsleben und insbesondere in der Nachbarschaft Ihrer Kirchen? Markus Kappers: Im Alltag merkt man das daran, dass man nicht rausgehen kann, ohne eine Person mit einem muslimischen Hintergrund zu treffen. Die Muslime hier machen etwa ein Drittel der Bevölkerung aus, sie sind die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe. So wird Birmingham sehr schnell zu einer fast islamischen Stadt, was einige Menschen beunruhigt. Andere, wie wir, sehen dies als eine Chance, die Botschaft Gottes hier in Europa mit Muslimen zu teilen.ERF Online: Seit wann arbeiten die Gemeinden für Migranten oder Muslime? Markus Kappers: Es gibt Gemeinden, die schon seit mehreren Jahren für Muslime arbeiten. Trotzdem muss ich sagen, dass die meisten Gemeinden die Tatsache, dass in ihrer Umgebung viele Muslime leben, scheinbar sehr schwer akzeptieren. Nur sehr langsam sind sie in Projekten für ihre andersgläubige Umgebung aktiv geworden. Doch es gibt auch Gemeinden innerhalb der Stadt, die die Bedürfnisse der Muslime sehen und sich wirklich für sie einsetzen. „Geht in eure Moschee. Ihr habt eine andere Religion.“Fakten über Birmingham:Birmingham ist mit etwa einer Million Einwohnern die zweitgrößte Stadt Großbritanniens, zugleich eine seiner ethnisch vielfältigsten. Über 30 Prozent der Einwohner sind Migranten. Die ersten Einwanderer waren jüdischer und polnischer Herkunft und kamen in den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Von etwa 1950 bis 1990 kamen Menschen mit anderen Nationalitäten hinzu, wie Afrikaner, Asiaten und Südamerikaner. Dieses Aufeinandertreffen unterschiedlichster Kulturen eskalierte 1985 in einem ethnischen Aufstand, der den Staat vor große Herausforderungen stellte. ERF Online: Gab es Probleme wie Angst oder Vorurteile unter den Gemeindemitgliedern, als die Arbeit startete? Markus Kappers: Sicherlich gab es diese Probleme. Viele Gemeinden haben sich zunächst einfach in ihre eigene Richtung entwickelt. Als sie dann feststellten, dass die Muslime sogar in ihre Gemeindehäuser kamen, hatten einige Leute Angst und wiesen diese Menschen ab. „Dies ist eine Kirche“, sagten sie. „Geht ihr in eure Moschee. Ihr habt eine andere Religion.“ Mit ihren weltweiten terroristischen Aktionen und Revolutionen an vorderster Front haben die Muslime dazu beigetragen, die Angst vor dem Islam zu schüren. Auch in Großbritannien gibt es diese Angst, dass die Muslime hier eine andere Agenda haben könnten und versuchen werden, die Menschen anzugreifen. ERF Online: Wie reagieren die muslimischen Nachbarn auf diese Angst und Vorurteile? Markus Kappers: Den muslimischen Nachbarn, mit denen wir zu tun haben, tut es natürlich sehr leid, dass die Engländer so empfinden. Aber gleichzeitig können sie sehr verärgert darüber sein. Denn sie leben schon sehr lange in diesem Land, teilweise wurden sie sogar hier geboren. Und trotzdem begegnet man ihnen mit Misstrauen oder sogar Rassismus. Gerade die Muslime, die schon ihr ganzes Leben hier verbringen, betrachten sich selbst als Briten. Und viele von ihnen positionieren sich ganz klar gegen den islamischen Fundamentalismus. „Wenn wir uns auf Fremde einlassen, werden sie zu Freunden“ERF Online: Was sollten Gemeindemitglieder lernen, um Migranten und besonders Muslimen auf einer kulturell angemessenen Art zu begegnen? Markus Kappers: Ich denke, Christen sollten lernen Menschen allgemein so zu sehen, wie Gott sie sieht. Mit Liebe und mit Respekt. Aber auch mit der Überzeugung und der Fürsorge, diesen Menschen von der Liebe Gottes und seinem Rettungsangebot zu erzählen. ERF Online: Worauf sollte eine Gemeinde achten, die eine ähnliche Arbeit in einer deutschen Stadt oder in einer Gegend mit einem hohen Anteil an Muslimen beginnen möchte? Anja Kappers: Ein Motto, dass in Großbritannien gebraucht wird, ist Freundschaft. Wenn wir uns auf diese unbekannten Fremden einlassen, werden sie zu Freunden, zu Menschen, die wir kennen. Und wenn wir sie kennen, bildet diese Beziehung die Grundlage, um mit ihnen das Evangelium zu teilen. ERF Online: In welcher Form bauen die Gemeinden, mit denen ihr zusammenarbeitet, ihre Arbeit mit Muslimen auf? Anja Kappers: Die Muslime sind sehr unterschiedlich, die Gemeinden ebenfalls. Dementsprechend sind auch die Herangehensweisen sehr vielfältig. Hier in Birmingham gibt es viele Ansätze: Wir haben Christen, die in politischen Bereichen aktiv sind. Als Vorstandsmitglieder oder im Ausschuss setzen sie sich ein, um ihre Nachbarschaft zu verbessern. Wir haben Menschen, die versuchen, genau dort vor Ort zu sein, wo die meisten Muslime leben. Und wir haben Leute, die sich aktiv mit den Muslimen beschäftigen: Indem sie Fußballmannschaften trainieren oder Kindern, deren Eltern oft Analphabeten sind, freien Nachhilfeunterricht anbieten. Es gibt zwei Gemeinden hier, die sich sehr stark in der sozialen Arbeit engagieren: Sie geben Essen an Menschen aus, die von Ärzten oder offiziellen Stellen zu ihnen geschickt werden. Außerdem bieten sie Frauen Informationsklassen in einer geschützten Umgebung an, in der sie sich auch über die Probleme, die sie zu Hause erleben, austauschen können. Dafür werden auch ausgebildete Krankenschwestern und Berater eingestellt, die in die Gemeinden kommen, um beispielsweise schwangere Frauen zu betreuen oder Ratschläge an Frauen zu geben, die teilweise gewalttätig behandelt werden. Und es gibt zahlreiche Gemeinden, die regelmäßig in den Ferien ein Kinderprogramm anbieten, das gerade von muslimischen Kindern sehr begeistert besucht wird. Markus Kappers: Ein direkterer Ansatz zielt darauf, tatsächliche Straßenevangelisation zu betreiben. Mit einem Büchertisch stehen einige Christen im Zentrum von Birmingham und verteilen Literatur oder Bibeln in unterschiedlichen Sprachen. So haben sie die Möglichkeit, direkt vor Ort über ihren Glauben zu sprechen. Und dann gibt es Gemeinden, die jede Woche von Tür zu Tür gehen, um den Jesus-Film oder Gebet anzubieten. Markus und Anja Kappers arbeiten für Reach Across, einer internationalen christlichen Organisation, die ihren Auftrag darin sieht, Muslimen zu dienen und ihnen die Liebe Gottes weiterzugeben. Dazu bauen sie in verschiedenen Ansätzen Brücken der Verständigung auf, um Misstrauen und Angst zwischen Christen und Muslimen abzubauen und arbeiten auf Versöhnung und Verständigung hin. „Wenn es im Leben wirklich hart kommt, wird mich Jesus auffangen“ERF Online: Wie reagieren die Menschen, wenn jemand mit dem Jesus-Film vor ihrer Haustür steht? Markus Kappers: Es ist interessant. Sehr oft sind es die Muslime, die positiv reagieren. Bei einem Haus dagegen, das einem Engländer gehört, wird hinter uns die Tür zugeschlagen.   ERF Online: Sie haben dreizehn Jahre lang im Mittleren Osten gearbeitet. Inwiefern profitieren Sie in Ihrer Arbeit heute von den Erfahrungen, die Sie dort gemacht haben?  Markus Kappers: Die Sprache zu kennen ist ein großer Vorteil. Und auch die Kultur. Ihre Weltsicht, ihre Mentalität und ihren Hintergrund zu verstehen ist eine große Hilfe, gerade wenn es darum geht, ihnen das Evangelium zu verkündigen. Unser Verständnis führt dazu, dass sie sich bei uns wohlfühlen. Anja Kappers: Oft sind es die kleinen Dinge. Wenn ich beispielsweise die Kinder in unser Haus einlade, stelle ich für die Eltern zunächst klar, dass ihre Kinder bei mir vegetarisches Essen bekommen oder dass ich halal eingekauft habe. (Anm. der Red.: ‚Halal‘ kommt aus dem Arabischen und kann mit ‚erlaubt‘ übersetzt werden. Nach islamischen Recht nicht zulässige Dinge werden als ‚haram‘ bezeichnet.) Ich sage ihnen, dass ich den Kindern nichts auftischen werde, was in ihrer Kultur nicht angemessen oder akzeptiert ist. Das beeindruckt die Eltern. Also schicken sie ihre Kinder tatsächlich zu uns.   ERF Online: Welches Ereignis hat Sie besonders bewegt?  Anja Kappers: Der Pastor unserer Kirche kam einmal zu uns, als wir erst einen Monat hier lebten. Eine muslimische Frau hatte seine Gemeinde gefunden und nach jemandem gefragt, der mit ihr wegen ihrer Eheprobleme bete. Er wusste, dass wir schon unter Muslimen gelebt und gearbeitet hatten und fragte mich, ob ich zu dieser Frau gehen könne. Also ging ich zu dieser Frau. Schon bei unserem ersten Gespräch merkte ich, dass sie große Probleme hatte. Deshalb traf ich mich regelmäßig mit ihr, um für ihre Ehe zu beten. Ich gab ihr auch das Johannesevangelium weiter und erzählte ihr mehr von Gott und Jesus Christus. Bei einer dieser Gelegenheiten erzählte sie mir, wie Gott sich ihr auf sehr eindrucksvolle Weise offenbart hatte: Aufgewachsen in Birmingham hatte sie als Teenager eines Nachts einen Traum. Sie kletterte einen Berg hoch und erschöpft von dem Aufstieg ließ sie sich am Wegesrand nieder. Eine Person hinter ihr rief sie, gekleidet ganz in Weiß. Sie drehte sich um und erkannte, dass es Jesus war. Er nannte sie beim Namen und half ihr auf. Sie erzählte dies ihren Freunden und verstand damals, dass wenn es im Leben mal wirklich hart käme, Jesus da wäre, um sie aufzufangen. Das war der Grund dafür, warum sie die Gemeinde aufsuchte. ERF Online: Herzlichen Dank für das Gespräch. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...