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Hilfreich e. V. Herbst 2012. Niklas Krämer surft im Internet und stößt plötzlich auf ein Youtube-Video von der Initiative Hilfreich. Das Video lässt ihn nicht los. Durch seinen Einsatz kann sich die Trinkwasser-Situation in Indien verbessern? Die Idee macht ihn neugierig, er fordert Infomaterial von Hilfreich an. Begeistert erzählt er seinen Freunden davon, die ihn dazu ermutigen, das Projekt umzusetzen. Nachdem auch die Schulleitung Krämer grünes Licht gibt, kann es losgehen. Er geht in jede Klasse und in jede Stufe des Hollenberg-Gymnasium in Waldbröl, um das Hilfreich-Projekt Schule sozial mit Kurzfilm und Flyern vorzustellen. Schule sozial ist ein Wettbewerb zwischen Schulklassen. Ziel ist, möglichst viele Pfandflaschen zu sammeln. Die Klasse mit den meisten gesammelten Flaschen gewinnt. Dabei spielt es keine Rolle, woher die Schüler die Flaschen haben. Ob von den Großeltern oder von zuhause. Der Erlös der Pfandflaschen wird gespendet. Verschmutztes Trinkwasser in Indien Laut Unicef stirbt alle 15 Sekunden in Indien ein Kind durch verschmutztes Trinkwasser und fehlende sanitäre Anlagen. Die Kinder trinken das mit Bakterien verseuchte Wasser und sterben häufig an den nachfolgenden Durchfallerkrankungen. Sie brauchen dringend eine bessere Trinkwasser-Versorgung, um zu überleben. Das Team der Initiative Hilfreich hat sich dieses Thema auf die Fahne geschrieben und setzt sich dafür ein. Der Leiter von Hilfreich, Silas Wallmeroth, sagt: „Mein kleiner Beitrag kann Großes bewirken. Durch ein paar Stunden, die ich investiere, kann das Leben von hunderten Menschen verbessert oder sogar gerettet werden.“ Seit 2012 engagiert sich Hilfreich als Team von zehn Jugendlichen ehrenamtlich für ihre gemeinsame Vision. Sie wollen lokal Bewusstsein wecken und global Leben retten. Dafür haben sie das Projekt Schule sozial gestartet, um sich mit vielen Schülern zusammen für bessere Wasserversorgung in Indien einzusetzen.   Wer sammelt die meisten Pfandflaschen?Während Niklas Krämer durch die Klassen geht und das Projekt Schule sozial vorstellt, erlebt er unterschiedliches: Einige Klassen applaudieren und sind hellauf begeistert. Andere Schüler oder Lehrer dagegen sind recht desinteressiert. Insgesamt entschließen sich dennoch 15 Klassen und vier Kurse der Oberstufe, an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Am 18. Februar 2013 beginnt der Kampf um die Flaschen. Hilfreich stellt für den Wettbewerb Container auf dem Schulhof bereit. Auf jeden Deckel einer Flasche wird die Klassenbezeichnung notiert. Am Ende werden die Flaschen gezählt, die Klasse mit den meisten Flaschen gewinnt. Einkaufstüten voller FlaschenNiklas Kraemer beobachtet, dass das Projekt weitgehend gut ankommt: Viele der Schüler sind begeistert und motiviert, vor allem die jüngeren Schüler. Häufig kommen sie mit großen Einkaufstüten voller Flaschen zum Container. Dabei geht es ihnen nicht nur um den Sieg des Wettbewerbs. „Ich mache mit, weil ich den Kindern in Indien helfen will“, antwortet Sara aus Klasse 5 auf die Frage nach ihrer Motivation. Aber auch Lukas, ein älterer Schüler aus Klasse 9 freut sich, dass Hilfe für Kinder in Indien trotz großer Distanz möglich ist. Der Sieger steht festSchließlich liegen drei aufregende Wochen hinter den Gymnasiasten. Die Schüler haben gekämpft und gesammelt und sind nun gespannt. Wer bekommt den Ehrentitel „hilfreichste Stufe“? Am 08. März 2013 leert Krämer den Container und zählt die Flaschen: Es sind stolze 3.050 Stück. Im Klassenvergleich hat die Klasse 9 am besten abgeschnitten. Sie bekommt den Ehrentitel, ihr Bild wird auf der Homepage und Facebookseite von Hilfreich veröffentlicht. Doch noch mehr als die Klasse 9 werden sich wohl die Menschen in Indien freuen, die bald einen neuen Brunnen im Dorf haben. Endlich bekommen sie einen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Der örtliche Getränkemarkt zahlt für die Flaschen 725 Euro als Pfandgeld aus. Das Geld wird komplett an die Organisation Wortundtat gespendet, die in Indien Brunnen baut. Für 630 Euro pro Stück. Eltern unterstützen das ProjektNicht zu unterschätzen ist der Beitrag der Eltern. Sie verzichten auf ihr Pfandgeld, wenn ihre Kinder die Flaschen in die Schule bringen. Die Kinder haben dabei ihren Spaß. Doch was denken die Eltern über diese Aktion? „Unsere Eltern finden das Projekt gut, denn wir können mit geringem Einsatz viel erreichen“ sagen Ayleen und Benedikt aus Klasse 7. Durch Flyer haben sie vorab ihre Eltern über diese Aktion informieren. Kein Tropfen auf dem heißen Stein!Der Initiator von Hilfreich, Silas Wallmeroth, glaubt, dass es zum Christsein dazugehört, anderen Menschen zu helfen und so Gottes Liebe weiterzugeben. „Oft fällt man in die Denkweise, dass die Hilfe aus Deutschland immer nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, was überhaupt nicht stimmt“ bemängelt er, „doch jeder kleine Beitrag ist weit mehr, als wenn gar nichts getan wird“.   FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...