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Die Freude nach dem Abi ist bei vielen Jugendlichen von kurzer Dauer. Gerade die Frage „Was machst du danach?“ ist nicht besonders motivierend, da sie inmitten von gefühlten 1000 Möglichkeiten die „Qual der Wahl“ haben. Die Initiative „Orientierungsjahr“ unterstützt Jugendliche dabei, den richtigen Weg einzuschlagen. ERF Online im Interview mit Andy Messner, dem Leiter von „Orientierungsjahr“. ERF Online: Nach dem Abi haben viele Jugendliche die Qual der Wahl bei der großen Auswahl an Berufen. Wie unterstützt das Orientierungsjahr den Jugendlichen bei dieser Entscheidung? Andy Messner: Das Orientierungsjahr hat einen ganzheitlichen Ansatz: Wir versuchen Jugendlichen in vielen Bereichen Orientierung zu geben - wobei natürlich die Berufsorientierung eine entscheidende Rolle spielt. Zu unserem Vorteil ist Stuttgart eine recht wirtschaftsstarke Region. Das ist der Grund, weshalb wir mit  mittlerweile 160 Betrieben im Großraum Stuttgart zusammenarbeiten. Unsere Jugendlichen haben die Möglichkeit, Berufspraktika in kaufmännischen, diakonischen, akademischen, praktischen oder handwerklichen Berufen zu machen. Nach einem Praktikum findet für die Jugendlichen eine Reflektionswoche statt, in der sie über ihre Erfahrungen nachdenken und sich auch im Fasten- und Gebetstag gezielt Zeit nehmen, um auf Gott zu hören. Ganzheitliche OrientierungERF Online: Das Orientierungsjahr deckt mit diesem säkularem Schwerpunkt mehr ab als andere Jüngerschaftsschulen. Woher stammt diese Idee? Andy Messner: Vor 10 Jahren hatten Leute aus der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal das Anliegen, jungen Menschen in ihrer Orientierungslosigkeit zu helfen, die trotz wachsender Alternativen zunimmt. Mittlerweile spricht man von der Generation Maybe: Eine Generation, die das Vielleicht lebt. Sie legt sich in wichtigen Entscheidungen, wie der Partner- und Berufswahl, nur schwer fest. Das Wort „Vielleicht“ bekomme ich sehr häufig als Antwort auf unterschiedliche Fragen. ERF Online: Aber jetzt mal konkret: Wie sieht die persönliche, regelmäßige Unterstützung der Teilnehmer aus? Andy Messner: Durch unsere Bibelschulblöcke, die von  Lehrern aus dem In- und Ausland unterrichtet werden, sind wir relativ nah am einzelnen Jugendlichen dran. Um es noch weiter zu intensivieren, verstärkt uns unser 17-köpfiges Mentorenteam. Unsere Mentoren sind in etwa zwischen 30 und 40 Jahren und werden liebevoll „Große Brüder“ und „Große Schwestern“ genannt. Jeder von ihnen bekommt einen Jugendlichen an die Hand und unterstützt ihn in geistlichen Fragen, persönlichen Herausforderungen, bei Liebeskummer und vielem mehr. Neben Gesprächen lädt der Mentor seinen Jugendlichen z. B. zu einem Film ein oder hilft ihn beim Bewerben. Und weil wir als Orientierungsjahr eine Einrichtung der evangelischen Brüdergemeinde sind, sind unsere Teilnehmer auch stark im Gemeindeleben eingebunden. Jeder Beruf eine Berufung? ERF Online: A propos Glaube: In einem Text auf Ihrer Website schreiben Sie: „Komm und lerne Jesus und dich selbst besser kennen und finde deinen Platz in dieser Welt!“. Muss jemand erst Jesus kennenlernen, um seinen Platz in der Welt, letztlich seine Berufung, zu finden? Andy Messner: Ich denke schon. Unser Orientierungsjahr richtet sich an junge Erwachsene, die eine Beziehung zu Jesus haben oder den Wunsch haben, Jesus kennenzulernen. Das bildet die Basis, denn in den 10 Monaten des Orientierungsjahres wird 27 Wochen Bibelschulunterricht angeboten. ERF Online: Ist jeder Beruf letzten Endes auch eine Berufung? Andy Messner: Das ist eine gute Frage. Berufung an sich hat im neuen Testament primär nichts mit einem vollzeitigen Dienst zu tun, stattdessen geht es um die allgemeine Berufung, als Nachfolger Jesu am Arbeitsplatz zu leben. Daher gibt es keine heiligen Berufe. Häufig denken wir, es gibt heilige Berufe wie Pastor oder Jugendreferent und dann scheinbar unheiligen Berufe. Aus diesem Grund wird das Thema Berufung für viele dann nicht mehr aktuell, weil jemand ohnehin kein Missionar oder Pastor werden möchte. Berufung, so wie sie in der Bibel genannt wird, ist etwas anderes. ERF Online: Wie kann ich meine Berufung als Christ erkennen? Andy Messner: Eindeutig durch das Wort Gottes. Deswegen schauen wir mit unseren Jugendlichen intensiv in die Bibel. Viele Komponenten unserer Bibelschule sind stark auf das Thema Berufung und Nachfolge ausgerichtet. Andy Messer ist Leiter des Orientierungsjahres. Er verantwortet die Bereiche Bibelschule, Jüngerschaft & Missionseinsätze Theologe (M.A.). Zeit zum InnehaltenERF Online: Das Orientierungsjahr beinhaltet viele Bibelschulkurse und Praktika. Wann haben die Jugendlichen überhaupt Zeit, über ihre Berufung als Christ nachzudenken und in diesem Punkt weiterzukommen? Andy Messner: Wir geben im Orientierungsjahr viel Raum für Erfahrungen mit Gott. Wir legen viel Wert darauf, dass die Jugendlichen eine sogenannte Qualitätszeit haben, in der sie täglich eine Stunde Zeit für Stille, Bibellese und Gebet haben. Außerdem haben wir jede Woche unsere „Prayer and Share“-Gruppen, in denen unsere Jugendlichen persönliche Erfahrungen mit Gott austauschen, sich gegenseitig ermutigen, insbesondere im Blick auf die Berufung und Berufswahl. ERF Online: Wie kamen Sie persönlich zu Ihrer Aufgabe im Orientierungsjahr? Andy Messner: In Vergangenheit habe ich für die Fackelträger gearbeitet. Andere Mitarbeiter und ich hatten schon lange den Wunsch, Jugendliche ganzheitlich zu unterstützen. Wir leben in einer Zeit, in der wir es uns nicht mehr erlauben können, unseren Beruf von unserem Glauben zu trennen. Als die Anfrage vor 2 Jahren vom Orientierungsjahr kam, ob meine Frau und ich das Orientierungsjahr übernehmen und weiterentwickeln wollen, war es für uns ein Geschenk, das Gott uns vor die Füße gelegt hat. ERF Online: Was fasziniert Sie an dieser Aufgabe? Andy Messner: Wir verbinden hier geistliche und berufliche Aspekte. Wenn der Beruf nicht solide auf eine Beziehung mit Jesus gebaut ist und wenn man es nicht gelernt hat, den Glauben an Gott im Berufsalltag auszuleben, dann trennt man diese Bereiche. Das führt zu einem Doppelleben. Wenn mir die Frage gestellt wird: „Warum erlebe ich Jesus in meinem Alltag nicht?“ frage ich häufig zurück: „Nimmst du Jesus denn in deinen Berufsalltag hinein?“ Davon hängt sehr viel ab. ERF Online: Herr Messner, herzlichen Dank für das Interview! FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...