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Herr K. ist ein engagierter Arbeitnehmer. Sein Job füllt ihn aus, fordert aber auch einiges von ihm. Eines Morgens ruft der Chef den jungen Angestellten zu sich, um ein Projekt mit ihm zu besprechen. Der Abteilungsleiter äußert sich anerkennend und bringt einige kleine Verbesserungsvorschläge an. Das Lob prallt an Herrn K. ab, nur die leichte Kritik bleibt in seinen Gedanken haften. Niedergeschlagen denkt er: „Wieder habe ich es nicht geschafft, alle Einzelheiten von vorneherein zu berücksichtigen.“ Unbewusst ist Herr K. einer der sogenannten Lebenslügen aufgesessen: Er glaubt, dass er perfekt sein muss, um Anerkennung und Wertschätzung zu bekommen. So wie er haben die meisten Menschen in einem Bereich ihres Lebens mit Lebenslügen zu kämpfen. Da gibt es zum Beispiel die Beziehungslüge „Wenn es mit uns so schwierig ist, dann passen wir wohl nicht zusammen.“ Oder die Selbstlüge „Alle müssen mich liebhaben.“ Sogar im Bereich des Glaubens können solche Lügen das eigene Denken prägen: Viele Christen leben und handeln unbewusst nach der Lebenslüge „Gottes Liebe muss man sich verdienen.“ Der Onlineworkshop "Lebenslügen entlarven - zur Freiheit aufbrechen“ bietet die Möglichkeit, solche falschen Denkmuster zu erkennen und zu verändern. Zum einen macht der Kurs deutlich, auf welchen Lebenslügen viele Menschen ihr Leben aufbauen. Zweitens zeigt der Workshop, wie die Wahrheit in Bezug auf diese Lügen aussieht. Schließlich bietet er praktische Tipps, wie man lernen kann, die eigenen Lebenslügen zu überwinden. Darüber hinaus steht Ihnen ein Coach für Rückfragen per E-Mail zur Verfügung. Gut zu wissen: Auf unserem Portal mehrglauben.de finden Sie nicht nur Onlinekurse, sondern auch Grundlagen-artikel zum christlichen Glauben. Außerdem können Sie dort Ihre Fragen zum Glauben loswerden. Diese werden von ehren-amtlichen Mitarbeitern vertraulich beantwortet. Inhaltlich basieren die Einheiten des Workshops auf dem christlichen Welt- und Menschenbild. Passende Aussagen der Bibel hinterfragen sehr direkt die einzelnen Lebenslügen. Aber auch ohne christliche Vorkenntnisse können Teilnehmer von dem Workshop profitieren. Denn ergänzend zu den biblischen Impulsen beruhen viele der vermittelten Einsichten auch auf allgemeinen psychologischen Erkenntnissen. Der Workshop startet am 21. Februar 2013, die Anmeldung ist bis einen Tag vor Beginn möglich. Die Teilnahme ist kostenlos und ausschließlich über das Internet möglich. Sie bekommen alle vier Tage eine neue Einheit freigeschaltet. Das Anmeldeformular und weitere Informationen auf finden Sie auf unserem Portal mehrglauben.de. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...