J-shirts

Motto des Tages

Es ist keine aktuelle Losung vorhanden, bitte informieren Sie den Webmaster.

Facebook

*** NEU: J-shirts App ***

Kennst Du schon unsere J-shirts App? Optimiert für die Navigation auf Smartphones und Tablets! In der App kannst Du an regelmäßigen Gewinnspielen teilnehmen und J-shirts gewinnen! Download für Android & iOS

„Gelassen anders leben – 7 Wochen ohne Haben-Müssen“, so verspricht es der Fastenkalender von Lydia Schubert. Es geht darum, einen nachhaltigeren und weniger konsumorientierten Lebensstil einzuüben. Gespannt mache ich mich auf die Reise. Weg vom KaufrauschDie ersten beiden Wochen des Kalenders widmen sich fast ausschließlich dem Kaufen. Lydia Schubert stellt Fragen wie „Gebrauche ich die Dinge, die ich besitze?“ und „Macht mich das neue Smartphone wirklich glücklich?“ Die Anregungen Schuberts helfen, darüber ins Nachdenken zu kommen, was ich wirklich brauche - und was ich vielleicht nur haben will, weil andere es haben. Schubert unterscheidet klar zwischen Statussymbolen und Dingen, die ich benutze oder die einen persönlichen Wert für mich haben, und Statussymbolen. Sie plädiert dafür, sich nicht über Dinge zu definieren: „Wer sich selbst nicht genug ist, wer sich nicht achtet und sich nicht mit seinen Fehlern und Grenzen akzeptiert und lieben lernt, wird ewig versuchen, sein Selbst mit Dingen, mit Titeln, mit der richtigen Partnerin oder den erfolgreichen Kindern aufzublähen, er ist elementar von Dingen und anderen abhängig.“ Wie kriege ich das mit der Nachhaltigkeit hin?Das klingt gut, denke ich mir und lese mit Erwartung weiter. Doch leider stellt sich die versprochene Gelassenheit nicht einstellen. Denn in der dritten Woche lenkt Schubert den Blick weg von dem einzelnen Leser hin auf die große weite Welt. Hier lerne ich, dass unsere Kleidung unter menschenverachtenden Bedingungen hergestellt wird und unser hoher Fleischkonsum dazu führt, dass andere Menschen hungern. Diese Probleme sind mir bereits bekannt, gelassener werde ich dadurch nicht. Eher im Gegenteil: Selbst die Fleischwurst vom heimischen Metzger schmeckt nicht mehr. Ich lese weiter in der Hoffnung, Antworten zu finden und nicht mit meinem schlechten Gewissen allein gelassen zu werden. Es folgen viele gute Anregungen, wie man Dinge selbst herstellen kann, über das Modell von Second-Hand-Läden und die Möglichkeit, Müll zu recyceln: Alles wertvolle Informationen, hilfreich auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Lebensstil. Trotzdem fühle ich mich mit der elementaren Frage allein gelassen: Wie kriege ich das mit der Nachhaltigkeit um Himmels Willen hin? Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich nicht auf Fleisch verzichten mag? „Es lebe die Inkonsequenz“Zugute halten muss man Lydia Schubert, dass sie immer wieder darauf hinweist, dass ein konsequent nachhaltiger Lebensstil nicht möglich ist und inkonsequente Schritte auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit sinnvoll und gut sind. Dazu schreibt Schubert: „Manchmal esse ich auch ein wenig Fisch und an Ostern und Weihnachten Fleisch. Sind das „Rückschritte“? Es sind Schritte auf meinem Lebensweg. So vieles wuchs in mir und so vieles habe ich ausprobiert und wieder gelassen. Es lebe die Inkonsequenz. Lieber gelassen probieren und auch mal scheitern, als verbittert Dogmen folgen oder gar nichts wagen und stumm mitschwimmen. Lieber ehrlich.“ Mit diesen Worten trifft die Autorin meinen Nerv und ich merke: Es geht Lydia Schubert nicht darum, mir Schuldgefühle einzureden. Aber obwohl sich in dem kleinen Büchlein viele gute Anregungen und Hinweise finden, komme ich von meinem schlechten Gewissen nicht los. Denn ich esse nicht nur hin und wieder Fleisch. Ich stehe noch ganz am Anfang meines Weges zu mehr Nachhaltigkeit und fühle mich demotiviert bei dem prallen Angebot an guten Möglichkeiten. Soll ich aufs Radfahren umsteigen oder meinen Fleischkonsum senken oder ist es doch eher dran, Kleidung ab sofort Second Hand zu kaufen? Bevor ich dazu komme, eine dieser Optionen für mich zu durchdenken, ist Lydia Schubert schon beim nächsten Schritt. Das geht mir zu schnell. Fazit„Gelassen anders leben“ gibt gute Denkanstöße zu einem nachhaltigeren Lebensstil, aber mir fehlt es, dort abgeholt zu werden, wo ich jetzt stehe. Schubert predigt zwar den Weg der kleinen Schritte, doch die von ihr vorgeschlagenen Schritte sind mir oftmals zu groß. Zudem erschließt sich mir nicht der Nutzen darin, einen ganzen Eintrag verschiedenen Salatrezepten oder der Erklärung der einzelnen Fairtrade-Siegel zu widmen. Solche Informationen gehören für mich eher in den Anhang. Es ist gut, dass es ein Fastenbuch zu dem Thema "Nachhaltiger leben" gibt, denn wir müssen mehr Verantwortung für unsere Welt zu übernehmen. Dafür steht Lydia Schubert mit ihrem Fastenkalender ein. Ich bin sicher, dass das Buch vielen Menschen helfen kann, in ihrem Bemühen um einen nachhaltigeren Lebensstil weiterzukommen. Mir persönlich war der Fastenkalender allerdings nur bedingt eine Hilfe. Zwar bot er mir wichtige und gute Denkanstöße, wie ich lerne, von meinem Konsumdenken weg auf die Bedürfnisse anderer zu schauen. Doch er half mir nicht, die Spannung zu lösen zwischen dem Ist-Zustand meines Konsumverhaltens und dem Ziel eines nachhaltigeren Lebensstils. Und genau das habe ich mir von diesem Buch erhofft. Schade, so bleibe ich mit meinem schlechten Gewissen allein. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

Jesus-News weiterlesen http://feedproxy.google.com/~r/erf/topthema/~3/FAlZhSKcPfU/6325-542-4243

An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...