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In der Casting-Show „The Voice of Germany“ hat Yasmina Hunzinger Millionen TV-Zuschauer entweder zu Tränen gerührt oder vom Sessel gefegt. Sie überzeugte mit ihrer großartigen Stimme und ihrer natürlichen Ausstrahlung. Mit ihren Songs ermutigt die Künstlerin, sich selbst und anderen gegenüber ehrlich und treu zu sein. ERF Online mit Yasmina Hunzinger im Gespräch über Träume im Leben und wie man sie auch tatsächlich erleben kann.   ERF Online: Frau Hunzinger, welche Träume mögen Sie denn lieber: Die Träume nachts oder doch eher Tagträume? Yasmina Hunzinger: Ich bin weder ein Tagträumer, noch erinnere ich mich am Morgen an die Träume der Nacht. Vielmehr bin ich ein Realist. ERF Online: Träume haben etwas Leichtes an sich, wenn es nicht gerade Albträume sind. Weniger leicht sind dagegen Lebensträume, die viel Fleiß und Energie fordern. Warum ist es denn wichtig, dass Menschen großen Träumen nachgehen? Yasmina Hunzinger: Träume machen uns Menschen aus, solange sie einigermaßen realistisch sind. Jeder Mensch sollte an seinem Traum festhalten und auch dafür kämpfen. Häufig handelt es sich dabei um Wünsche, die wir uns theoretisch erfüllen können. Häufig rücken sie jedoch in den Hintergrund, weil wir zu beschäftigt damit sind, das Leben zu bewältigen. Selbstbewusst den Traum verfolgen ERF Online: Sicherlich war es auch bei Ihnen ein Reifeprozess, der Sie zu der selbstbewussten mutigen Frau gemacht haben, die Sie heute sind. Was hat Ihnen persönlich geholfen, selbstbewusst Ihren Traum zu verfolgen? Yasmina Hunzinger: Ich empfinde mich gar nicht als die mutige Person, aber anscheinend ist es das, was ich ausstrahle und was Leute ermutigt. Ich versuche meinen Weg authentisch zu gehen und mir dabei treu zu bleiben. In Niederlagen ist es wichtig, mit erhobenen Haupte hindurch zu gehen. Wenn ich nicht weitermachen würde, würde ich meine Träume und Wünsche mit Füßen treten. Das will ich nicht. Ich glaube, dass Gott mich durch diese Täler hindurchträgt, weil sie mich für meine Zukunft stärken. ERF Online: Sie haben wahrscheinlich hart für Ihren Traum gearbeitet. Was hat man denn in der Hand, um seinen Traum zu erfüllen? Yasmina Hunzinger: Es ist wichtig, sich den Rat von zwei oder drei Personen einzuholen, denen man vertrauen kann. Noch wichtiger ist es jedoch, selbst zu wissen, was man will und selbst Entscheidungen zu treffen. Das fiel mir lange Zeit schwer, weil ich ein Mensch bin, der es möglichst allen recht machen will. Wenn man anfängt auch „Nein“ zu sagen, erlebt man Gegenwind und damit muss man lernen umzugehen. Um seinen Traum zu erfüllen, ist Fleiß sehr wichtig und natürlich die Entscheidung, auch in harten Zeiten seinem Traum treu zu bleiben. ERF Online: Einige Christen messen Träumen keine große Bedeutung bei. Wichtiger für sie ist es, einen soliden, bodenständigen Weg zu gehen. Ist es das, was Gott wirklich will? Jeder Mensch sollte für sich selbst den besten Weg finden. Meinen Weg und meine Erfahrungen sehe ich nicht als einzig richtig für andere Menschen. Man kann es Träume nennen, oder auch Wünsche und Antrieb. Für mich persönlich ist es eher der Antrieb. Außerdem glaube ich nicht, dass Bodenständigkeit und Träume sich kategorisch ausschließen.   Hören Sie doch einmal in die aktuelle Single "I don´t give up" von Yasmina Hunzinger.   FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...