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Niyas fährt gerne Taxi. Er arbeitet in Arbil, der Hauptstadt der autonomen Region Irakisch-Kurdistans im Nordirak. Besonders gerne ist er abends um 21 Uhr unterwegs, wenn ein 15-minütiges christliches Programm in seiner Muttersprache Kurdisch-Sorani im Radio gesendet wird. Niyas dreht die Lautstärke weit auf, sodass alle Mitfahrenden gut zuhören können und fragt: „Kennen Sie den Sender?“ Das Programm ist ein guter Einstieg, um mit seinen Fahrgästen über den christlichen Glauben ins Gespräch zu kommen. Denn Niyas ist Taximissionar. Die Lage der Kurden und Christen im Irak: Die Kurden sind eine der größten ethnischen Gruppe der Welt, die kein eigenes Land besitzen. Seit dem Verfall des Osmanischen Reiches 1916 ist ihr ehemaliges Territorium auf die Staaten Türkei, lran, Irak und Syrien aufgeteilt. Die fünf Millionen Kurden im Irak leben vor allem im nördlichen Autonomiegebiet. Dort ist es trotz aller Unruhen relativ sicher – auch für Christen, die im Süden des Iraks stark verfolgt werden. Deshalb fliehen immer mehr Christen ins Exil oder in den Norden des Landes. Die Zahl der irakischen Christen hat massiv abgenommen: War vor hundert Jahren noch jeder vierte Iraker Christ, so ist es heute nur noch jeder Hundertste. „Ich hatte Angst vor Gott!“Früher diente Niyas einem Mullah, einem islamischen Rechts- und Religionsgelehrten. Er entstammt einer religiösen Familie und wusste viel über den Koran. Er glaubte fest daran, dass Mohammed der letzte von Gott gesandte Prophet war und der Islam die einzig richtige Religion war. Dennoch konnte er sich nicht erklären, warum er sich oft so leer fühlte: „Ich fühlte mich sündig, ärgerte mich über mich selbst und hatte Angst vor Gott.“ Deshalb beschloss er, im Rentenalter eine Pilgerfahrt nach Mekka zu machen, um Gott gnädig zu stimmen. Als 2003 Krieg im Irak ausbricht, verliert Niyas seine Arbeitsstelle und häuft immer mehr Schulden an. Um sie zurückzahlen zu können, beschließt er, zum Arbeiten nach Europa zu gehen. Über Schlepper lässt er sich illegal nach Deutschland bringen. Dabei stellt er fest, dass die Schlepper selbst recht gut verdienten und schließt sich ihnen an. Einige Jahre lang geht das gut. Aber dann fliegt er auf und wird in Deutschland zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Die erste Zeit im Gefängnis erlebt Niyas als sehr trostlos: „Mit jedem Tag wurde ich hoffnungsloser und trauriger. Ich versuchte, mich abzulenken und den Koran zu lesen, aber meine Gedanken kreisten immer nur um meine Probleme. Vor lauter Grübeln konnte ich nachts nicht schlafen und hatte auch tagsüber keine Ruhe.“ Eine Bibel in seiner Muttersprache bringt die WendeAls Niyas in einen anderen Zellentrakt verlegt wird, lernt er den Mithäftling Andreas kennen, der stets fröhlich und hilfsbereit ist. Er hört Niyas zu und kümmert sich um ihn. Und obwohl Andreas in Niyas‘ Augen ein „Ungläubiger“ ist, stellt Niyas fest, dass er viel mehr über Gott zu wissen scheint als er selbst: „Ich habe so viele Jahre den Islam und die Scharia studiert und konnte Andreas trotzdem nichts entgegenhalten.“ Eines Tages lädt Andreas ihn zu einer christlichen Andacht ein. Aus Langeweile geht Niyas hin und staunt, dass der christliche Gott ganz anders zu sein scheint als der Gott, den er kennt. Hier wird Gott nicht als strafender Herrscher dargestellt, sondern als liebender Vater. Andreas besorgt ihm ein Buch mit Lebensberichten und ein Neues Testament in seiner Muttersprache Kurdisch-Sorani. Niyas ist neugierig auf die Lektüre. Zugleich hat er Angst davor: „Alle Bücher, die über den islamischen Glauben hinausgingen, waren für mich nicht nur verboten. Ich traute mich nicht einmal, sie anzufassen. Denn man hatte mir beigebracht, dass ich sonst erblinden würde,“ erzählt Niyas. Doch da er nicht mehr weiter wusste, war er bereit, dieses Risiko auf sich zu nehmen. Er beginnt, die Lebensgeschichte eines berühmten kurdischen Mullahs zu lesen, die viele Parallelen zu seiner eigenen Geschichte aufweist. Radioangebote von ERF Medien in Sorani: Das Radioprogramm, das Niyas in seinem Taxi hört, kann im Nordirak auf Mittelwelle 1377 empfangen werden. Das tägliche, fünfzehnminütige Radioprogramm von ERF Medien bietet Andachten, Sendereihen zu Fragen wie „Was sagt die Bibel über Jesus?“ und Zeugnisse in Kurdisch-Sorani. In Deutschland kann das Programm über das Internet werden, aber auch über Telefon gehört werden. Informationen zu den einzelnen Sendungen finden Sie auf http://www.erf.de/sorani/1284, eine Andacht oder Predigt in Sorani kann man sich unter folgender Telefonnummer anhören: 06441/2081630. Jesus erscheint im TraumEines Nachts bittet er Gott, ihm den richtigen Weg zu zeigen. Im Traum sieht er einen Mann, der ihm sagt: „Ich bin Christus, der wahre Gott. Suche nicht mehr weiter.“ Diese Nacht verändert sein Leben. Niyas betet zu Jesus und erlebt tiefen inneren Frieden: „Durch Jesus wurden alle meine Sehnsüchte in einem Augenblick erfüllt, weil ich erkannte, dass er mein Retter ist.“ Niyas hat Jesus gefunden, aber ihn beschäftigen auch noch viele Glaubensfragen. Antworten findet er in der evangelistischen Sendereihe „Die Suche nach Gott“ in seiner Muttersprache, die täglich fünfzehn Minuten lang durch den ERF Medien ausgestrahlt wurde. Außerdem schreibt er Briefe an Namam, die Produzentin. Fast drei Jahre lang gibt sie ihm jede Woche in einem Brief Antwort auf seine persönlichen Glaubensfragen. Da es für Namam nicht möglich ist, ihn selbst im Gefängnis zu besuchen, vermittelt sie ihm den Kontakt zu einen kurdischen Christen, der ihn jeden Monat besucht. „Gott hat mir geistliche Augen geschenkt“Als seine Haftstrafe vorüber ist, wird Niyas in den Irak abgeschoben, da er illegal in Deutschland lebte. Nach mehreren Jahren sieht er zum ersten Mal seine Frau und seine Tochter wieder. Die beiden reagieren ablehnend, als er ihnen von Jesus erzählen will. Auch seine Eltern und muslimische Freunde brechen den Kontakt zu ihm ab. Trotzdem erträgt Niyas diese schwierige Situation mit Zuversicht, denn, so ist er überzeugt: „Was ich jetzt leide, ist nichts im Vergleich zu der Herrlichkeit, die mich im Himmel erwartet.“ Er betet viel für seine Familie, und seine Frau hält ihm die Treue, weil sie die Veränderungen im Leben ihres Mannes sieht: Vorher war er ungeduldig und streitsüchtig gewesen, jetzt ist er geduldig und liebevoll geworden. Seit vier Jahren arbeitet Niyas nun als Taxifahrer und spricht mit seinen Mitfahrern über seinen neugefundenen Glauben. Die tägliche Radiosendung in Kurdisch-Sorani bietet ihm dabei eine gute Gesprächsgrundlage. Wenn das Gespräch länger dauert als die Taxifahrt, bietet er an, sich nach seiner Schicht noch einmal mit interessierten Fahrgästen zu treffen. Manchmal gibt er sogar seine private Telefonnummer heraus, obwohl dies für ihn ein Risiko darstellt. Aber bisher hat Niyas keine schlechten Erfahrungen gemacht. Vor allem die jungen Mitfahrer sind offen für Gespräche. „Durch das Bibelstudium hat Gott mich nicht blind gemacht, sondern mir geistliche Augen geschenkt, um seine Wahrheit zu sehen“, erzählt Niyas. Und diese Wahrheit gibt er nun als Taximissionar an andere weiter. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...