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Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie unlogisch das Gebet von Jesus am Kreuz ist? Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? – wenn Gott ihn verlassen hat, wie kann Jesus ihn dann noch anreden? Ist das nicht widersinnig? Genauso unlogisch ist der 22. Psalm, den Jesus hier betet. David ist von Gott verlassen worden – so bekennt er es zumindest. Früher war Gott anwesend: Du hast mich sicher aus dem Mutterleib geholt und mich gelehrt, dir zu vertrauen, als ich noch ein kleines Kind war. Seit meiner Geburt bist du mein einziger Halt und mein Gott seit Beginn meines Lebens (Vers 10-11). Jetzt aber sind ganz andere Personen gegenwärtig: Meine Feinde umringen mich wie eine Herde Stiere, wie wilde Stiere umzingeln sie mich. … Wie ein Rudel Hunde umkreisen mich meine Feinde und eine Rotte von Bösen treibt mich in die Enge … Meine Gegner sehen mich schadenfroh an (Vers 13.17-18). Wie kann David noch Gott mit Mein Gott! anrufen, wo er doch gar nicht da ist? Gerade diese Unlogik aber ist das Geheimnis des Gebets. Das Recht, Gott anzureden, hat David sich nicht nehmen lassen. Ebenso wenig wie Jesus. Keine Katastrophe, keine Macht der Welt und keine Verhaltensweise, die Gott uns gegenüber zeigt, kann uns das Recht zu beten nehmen. Es ist ein Menschenrecht, ein Schöpfungsrecht. Mächtiger als dieses Recht darf auch die Logik nicht sein: „Wenn Gott dir doch so den Rücken zuwendet, was redest du dann noch mit ihm? Er will ja anscheinend gar nicht mehr angesprochen werden!“ Ja, das klingt vielleicht plausibel. Richtig ist es aber nicht. Richtig ist vielmehr, unbeirrbar und hartnäckig zu sein und weiter mit Gott zu reden! Von Hiob lernenEiner der Menschen, die am meisten Anlass gehabt hätten, das Gespräch mit Gott zu quittieren, war Hiob. Sag dich von Gott los und stirb (Hiob 2,9) – dieser Ratschlag für ihn war auf gewisse Weise konsequent. Bloß hat Hiob ihn nicht befolgt. Hiob hat Gott alles Mögliche an den Kopf geworfen und manche Grenze dabei überschritten – aber er hat es Gott gesagt. Viele seiner Reden im Hiobbuch sind wie Gespräche mit sich selbst oder es sind Debatten mit seinen Freunden. Aber immer wieder zwischendurch bricht die Anrede an Gott hervor. Hiob betet. Immer noch. Und genau das unterscheidet ihn von seinen Freunden! Sie haben alle Richtigkeiten auf ihrer Seite. Sie folgen der reinen Lehre, wie sie damals nur einsichtig sein konnte. Aber eins tun sie nicht: Sie beten nicht! Weder beten sie für Hiob noch klagen sie an seiner Seite zu Gott. Schlussendlich ist es Hiob, der sogar den Auftrag von Gott bekommt, für seine Freunde zu beten (Hiob 42,8-9)! Von Hiob lernen heißt: beten gegen allen Augenschein. Wenn es sein muss, Gott anklagen und Gefahr laufen, ihm Verkehrtes entgegenzuschreien – aber dennoch unbeirrbar beten. Erfahrungsschatz des JudentumsDas Buch Hiob und die Psalmen gehören zur Hebräischen Bibel. Sie ist ein Geschenk Gottes, aber zugleich auch das große Geschenk des Judentums an die Welt. Zu allen Zeiten haben Juden von den Psalmen und von Hiob das Beten gelernt. Solches Beten gehört zum großen jüdischen Schatz, von dem auch wir profitieren dürfen. Gleichzeitig mussten gerade die Juden ihre Unbeirrbarkeit im Gebet mehr als alle anderen unter Beweis stellen, weil sie mehr als alle anderen Menschen in der Geschichte bedroht und gejagt wurden. Die Beispiele, wo Juden das Festhalten am Gebet gelungen ist, zeigen dieselbe Haltung, die Jesus am Kreuz hatte, als er zu seinem Gott rief, obwohl der ihn verlassen hatte. In einem Kellerraum in Köln wurde während der Nazizeit ein namentlich unbekannter Jude versteckt. Man fand folgende Worte, die er an die Wand dieses Kellers geschrieben hatte: „Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint. Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht fühle. Ich glaube an Gott, auch wenn Er schweigt.“ Das ist ein Bekenntnis – vielleicht auch schon ein Gebet, wenngleich Gott nicht direkt angeredet wird. Aber die Haltung ist bezeichnend. Gott zum Trotz beten Folgender Bericht ist noch direkter auf das Beten bezogen. Er wird von Elie Wiesel erzählt, der selbst Häftling in den Konzentrationslagern Auschwitz und Buchenwald war: „Eines Tages im Spanien des sechzehnten Jahrhunderts wurde eine jüdische Gemeinde entwurzelt und ins Exil verbannt. Sie flüchteten auf einem Schiff, das irgendwann irgendwo am Rande einer Wüste strandete. Unter den Flüchtlingen war eine vierköpfige Familie – ein Mann mit seiner Frau und ihren zwei Kindern. Hunger und Durst quälten sie, und so machten sie sich in der Hoffnung auf den Weg, eine Stadt zu finden, ein Dorf, einen gastfreundlichen Ort. Sie fanden niemanden. Sie hörten nicht auf, zu gehen und zu hoffen, als der Hunger unerträglich wurde. Eines Abends waren sie zu erschöpft, um weiter voranzukommen. So entschlossen sie sich zu rasten. Sie waren vier, als sie einschliefen; nur drei erwachten. Sie begruben die Mutter, sagten das Kaddisch, das Totengebet, für sie und setzten ihren Marsch aus dem Nichts in das Nichts fort. Schließlich mussten sie wieder rasten. Drei legten sich nieder, und nur zwei erwachten, der Vater und eines der Kinder. Sie begruben das andere Kind, sie sagten das Kaddisch. Das nächste Mal legten sich beide zur Rast, und nur der Vater wachte auf. Darauf nahm er sein totes Kind auf seinen Arm und sprach zu Gott: „Herr des Universums, seine Mutter starb an Hunger, ich sagte das Kaddisch. Sein Bruder starb an Hunger, ich sagte das Kaddisch. Nun starb er selbst an Hunger, und ich weiß, was du von mir willst. Du willst mich prüfen, du willst mich an den Rand der Verzweiflung treiben, du willst, dass ich aufhöre, das Kaddisch zu sagen, aufhöre, an dich zu glauben, mich nach deiner Nähe zu sehnen. Nun, Herr des Universums, ich sage dir: Nein! Es wird dir nicht gelingen. Ich werde weiter an dich glauben, dir zum Trotz, und ich werde das Kaddisch sagen.“ Gott zum Trotz beten – von dieser Gesinnung ist etwas in Jesus’ Gebet am Kreuz enthalten: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Meine Seufzer und Gottes KraftDas Letzte, was uns passieren darf, ist: sprachlos zu Gott hin zu werden. Selbst wenn nicht mehr als Seufzer möglich sind – die darf uns keiner nehmen. Und wenn ich nicht einmal mehr zu seufzen imstande bin, dann hilft Gott mir, indem der Heilige Geist in mir zu Gott seufzt (Römer 8,26). So zeigt Gott, dass er unbedingt mein Gebet möchte, unter allen Umständen. Zugleich zeigt Gott: Unbeirrbar sein, hartnäckig sein im Gebet, das kann mich möglicherweise sehr viel Kraft kosten. Die Zumutung scheint übermenschlich. Dann aber fügt er die Kraft seines Geistes hinzu, damit ich an meinem Menschenrecht festhalten kann: beten. Für heute: Nie hat irgendein Elend in Ihrem Leben die Bedeutung, dass Gott Ihr Gebet nicht wollte. Er will es jederzeit hören, auch heute, auch wenn es kein Tag des Elends für Sie ist. Buchausschnitt aus "Sieben Worte für das Leben - Ein Begleiter für die sieben Wochen der Passionszeit" von Ulrich Wendel mit freundlicher Genehmigung vom Verlag SCM R. Brockhaus. Die "Sieben Worte", die Jesus in den Stunden vor seinem Tod sprach, vertieft der Autor in der 7-wöchigen Passionszeit. Das Kapitel "Hartnäckig beten" (4. Woche, Samstag) steht exemplarisch für die tägliche Lesemenge. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...