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Warten ist doof! Das ist zumindest meine Meinung. Eine Ausnahme bildet die Vorfreude auf Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke, aber sonst gibt es nur wenige Situationen, in denen ich gerne warte. Erst letzte Woche stand ich wegen Schnee über zwanzig Minuten an der Haltestelle und habe auf den Bus gewartet. Irgendwann wurde mir bewusst: Der Bus kommt heute nicht. Ein Gefühl der Frustration stellte sich ein: Wieder zwanzig Minuten vergeudete Lebenszeit. Wenn ich es hoch rechne, habe ich sicherlich schon Jahre mit Warten verbracht. Wenn kein Bus kommt…Das Warten auf den Bus ist eine Lappalie, wenn man bedenkt, wie lange manche Menschen auf eine geeignete Arbeitsstelle oder den Partner fürs Leben warten. Ab und zu kommt man in Lebenslagen, in denen man sich vorkommt wie in einem Wartesaal. Ein deutscher Songschreiber formuliert dieses Gefühl so: „Wir sitzen im Wartesaal zum Glücklichsein.“ Genau, denke ich mir. So ist das Leben. Man steht an der Bushaltestelle und kein Bus kommt. Es geht einfach nicht vorwärts Auch als Christen warten wir: darauf, dass unsere Gemeinde wächst oder darauf dass Gott endlich in unser Leben eingreift. Paulus geht im Römerbrief auf diese Haltung der Erwartung ein: „Denn wir sind zwar gerettet, doch auf Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht? Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld.“ (Römer 8, 24-25) In Geduld warten? Puh, das fällt mir schon schwer, wenn es um Weihnachtsgeschenke geht. Doch wenn es um wichtige Lebensentscheidungen geht, erscheint es fast unmöglich. Wer einen Ausbildungsplatz sucht, will nicht noch ein halbes Jahr warten, und viele Paare verzweifeln daran, dass das Wunschkind einfach nicht kommen will. Hoffen lernen statt genervt wartenDoch als Christen haben wir einen entscheidenden Vorteil: Wir leben in der Hoffnung, dass Gott seine Zusagen für unser Leben erfüllen wird. Fünfmal erwähnt Paulus in diesem kurzen Abschnitt das „Hoffen“. Diese Hoffnung ist nicht gleichzusetzen mit genervtem Warten an der Bushaltestelle; Hoffnung macht mein Warten zu einem positiven Erwarten. Wie werdende Eltern sich jeden Tag mehr auf das heranwachsende Kind freuen, können wir uns auf die Ewigkeit freuen. Aber Hoffnung ist noch nicht Erfüllung, auch das müssen wir als Christen neu durchbustabieren. Gott löst seine Verheißungen nicht auf Zuruf ein. Wir befinden uns noch nicht im Himmel. Trotzdem sollte unser Leben nie zu einem Wartesaal werden. Unsere Wartezeit soll nicht vergeudete Zeit sein. Mit Blick auf die Ewigkeit sollen wir unsere Zeit auf der Erde sinnvoll gestalten. Denn auch werdende Eltern planen während der Schwangerschaft bereits die Zeit nach der Geburt. Und dann plötzlich ist das Kind da. Mit dieser Einstellung fällt es mir leichter damit umzugehen, wenn ich in meinem persönlichen Leben in einen Wartesaal versetzt werde. Denn ich weiß dann: Das ist kein Dauerzustand. Und vielleicht öffnen sich gerade durch das Warten neue Wege und Chancen. Eines habe ich durch mein Warten an der Bushaltestelle gelernt: Ich habe zwei Füße und die bringen mich auch schon ein gutes Stück weiter. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...