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Vor wenigen Monaten brachen meine Eltern ihre Zelte hier in Deutschland ab, um die nächsten Jahre im Missionsdienst in Südamerika zu verbringen. Wohl jeder kennt den Stress und die Arbeit, die ein Umzug mit sich bringen. Mich und meine vier Geschwister stellte diese Zeit vor ganz neue Herausforderungen, denn meine Eltern verließen das Land für unbestimmte Zeit. Und alles, was sie hier aufgebaut hatten, hinterließen sie uns, um es weiterzuführen.                                                                                                    Plötzlich waren wir mit vielen Fragen konfrontiert: Wie lange werden unsere Eltern letztlich bleiben, kommen sie vielleicht gar nicht mehr zurück? Wer verwaltet das Haus in der Zeit ihrer Abwesenheit? Und wie werden sich unsere Beziehungen untereinander entwickeln? Werden wir uns weiterhin regelmäßig treffen? Wie reagieren wir auf Meinungsunterschiede: Wenden wir uns voneinander ab oder versuchen wir eine Lösung zu finden und unseren Weg gemeinsam zu gehen?   In dieser Zeit habe ich ganz neu verstanden, was Jesus wichtig war bevor er seinen Dienst hier auf der Erde mit seiner Rückkehr zu Gott beendete: Die Einheit unter seinen Nachfolgern. Denn genau wie meine Eltern hat auch Jesus an seine Familie gebaut, das Fundament der Gemeinde. In Johannes 17,21 bittet Jesus: „... darum, dass sie alle eins sind – sie in uns, so wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin.“ Jesus war klar: Wenn seine Nachfolger nicht in dieser Einheit leben, die ihn selbst mit Gott verbindet, dann kann die Gemeinde als Familie Gottes nicht bestehen bleiben. Sein langjähriger Dienst an den Menschen und sein Auftrag, den Menschen die Herrlichkeit Gottes zu offenbaren, können nur dann echte Frucht bringen, wenn die Menschen eins sind. Mit Gott und miteinander. Deshalb ist der Schwerpunkt in seinem Gebet die Einheit seiner Nachfolger. Einheit heißt, dass verschiedene einzelne Teile zusammen sind und miteinander ein Ganzes bilden. Ein ultimatives Kennzeichen für die Kinder Gottes. Sie entsteht aus der Liebe zueinander und fördert diese. Sich einig zu sein – oder eben nicht – entscheidet letztlich über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens. Wenn Einheit fehlt, stehen stattdessen Unfrieden, Rückzug oder Zerbruch an der Tagesordnung. Doch wie lässt sich diese Einheit erreichen? Sich immer wieder neu an das Wort Gottes ausrichten, die Meinung der anderen ernst zu nehmen und zu respektieren sind erste grundlegende Schritte. Dazu gehört auch miteinander zu reden, zusammen zu beten und einander zu vergeben, wenn Fehler gemacht wurden. Denn als Gemeinschaft können wir nur bestehen bleiben, wenn wir uns untereinander einig sind. Nicht nur als Gemeinde oder als Hauskreis, sondern auch als Familie. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

Jesus-News weiterlesen http://feedproxy.google.com/~r/erf/topthema/~3/zmgRiSE_fkQ/116-542-4226

Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...