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Einer der bekannten Landeskirchlichen Gemeinschaftsverbände ist die Pilgermission St. Chrischona, ca. 175 Jahre alt. Während die „Pilgermission“ in Deutschland innerhalb der Evangelischen Landeskirchen tätig ist, gehört sie in der Schweiz zu den dortigen Freikirchen. Bekannte Persönlichkeiten haben „Chrischona“ geprägt. Gründer war Christian Friedrich Spittler. Nach ihm hatte fast über ein halbes Jahrhundert Karl Heinrich Rappard die Leitung. Ihm  folgte sein Schwiegersohn Friedrich Veiel. Von 1947 bis 1967 wirkte Hans Staub als Direktor.  Das von Markus Müller, einem der späteren Chrischona-Direktoren, herausgegebene Buch über Hans Staub gibt Einblick in das Leben dieses eigen geprägten, wenig bekannten Leiters. Er hatte die Dienstaufsicht über die Chrischona-Gemeinden in Deutschland, Frankreich und in der Schweiz. Zugleich war er Direktor des Predigerseminars. Er war ein Mann, der mit seinem schlichten, aber überzeugenden und echten Glauben viele junge Menschen prägte, deren Ziel es war, das Evangelium von Jesus Christus zu verkünden. Beeindruckt zeigten sich viele von seiner gewählten Sprache. Ein Herzensanliegen war Hans Staub die Heiligung. Er befürwortete deshalb auch die Idee der Heiligungskonferenz, die in Bettingen bei Basel auf St. Chrischona seit 1950 stattfand (heute: Konferenz für geistliche Erneuerung). Ferner kümmerte Hans Staub sich um den Ausbau der Frauenbibelschule. Er sah die Pilgermission „getragen vom Strom geistlichen Lebens, der mit dem Namen Pietismus verbunden ist“. Familienangehörige, Kollegen, ehemalige Studenten und viele Zuhörer schätzten Hans Staub vor allem als Beter. Über das Gebet schrieb er u. a.:  „Wir dürfen beten … Wir müssen beten …  Wir können beten … Beten heißt: in Kontakt stehen mit der himmlischen Zentrale und  göttliches Licht und himmlische Kräfte hineinleiten in unser so kraftloses Leben.“ Freunde, bekannte Mitstreiter kommen mit dem Buch zu Wort, das sicher nicht nur für Freunde der sogenannten Gemeinschaftsbewegung von Wert sein dürfte, sondern auch für diejenigen, die kirchengeschichtlich interessiert sind und für alle, die Menschen mit Vorbildcharakter suchen. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...