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40 Jahre lang arbeitete Helmut Menzel als sogenannter ERF Missionar im Dienst für TWR, den internationalen Partner von ERF Medien. Während seiner Tätigkeit als Techniker richtete er unzählige Radiostudios in aller Welt ein und betreute sie. Obwohl er mittlerweile pensioniert ist, engagiert er sich in unterschiedlichen Projekten, zum Beispiel beim christlichen Radiosender in der Hauptstadt Haitis Port au Prince. Drei Jahre nach dem schweren Erdbeben am 12. Januar 2010 berichtet Helmut Menzel von den aktuellen Entwicklungen in Haiti. „Als ich 10 Monate nach dem Erdbeben zum ersten Mal durch Port au Prince fuhr, waren die Mittelstreifen der wenigen mehrspurigen Boulevards nicht begehbar. Sie waren bis zum Straßenrand mit Zeltbehausungen belegt. Wenn also jemand direkt an der Zeltwand schlief, war sein Kopf nur 50 cm vom vorbeirollenden Verkehr entfernt. Heute, drei Jahre nach dem Erdbeben, liegen immer noch langsam zerfallende Zeltbehausungen in den Vororten.“ 50% Analphabeten „Es sind noch 20 Minuten bis zur Landung in Port au Prince. Wieder einmal bin ich unterwegs in dieses gebeutelte Land. Ich bin gerade dabei die Einreiseformulare auszufüllen, als eine Frau mittleren Alters mich bittet, dies auch für sie zu tun. Sie erklärt mir, sie hätte ihre Brille vergessen. In der Ankunftshalle des Flughafens merke ich jedoch, dass scheinbar ein Viertel der Anreisenden ihre Brillen vergessen haben. Sie alle benötigen Hilfe beim Ausfüllen der Einreiseformulare. Die Fluggesellschaft ist offensichtlich darauf vorbereitet: Zahlreiche Angestellte stehen bereit, um den Fluggästen bei den Schriftlichkeiten zu helfen. Diese haben natürlich nicht ihre Brille vergessen, sondern können weder lesen noch schreiben. Das geht fast 50% der Bevölkerung so, denn in Haiti gibt es keine Schulpflicht und dementsprechend auch kaum staatlich finanzierte Schulen. Leider sind Beziehungen häufig die Voraussetzung für einen Platz in der Schule. Wer also kein „Vitamin B“ hat, bleibt Analphabet – es sei denn, er kann sich eine teure Privatschule leisten.“ Haiti als Nation lebt seit über 200 Jahren ohne Fremdherrschaft. Die Regierungsform ist zwar offiziell demokratisch, dennoch ist sie geprägt von den Eigeninteressen der Gewählten. Diese Politiker setzen sich seit vielen Jahren nur halbherzig und erfolglos für das Wohl ihres Landes ein. Aus diesem Grund war die Armut der Bevölkerung schon unvorstellbar groß, als am Nachmittag des 12. Januar 2010 die Erde in Haiti bebte. Dadurch verloren unzählige Menschen das Letzte, was sie besaßen. 300.000 Tote, genauso viele Verletzte und weit mehr als eine Million Obdachlose sind die furchtbaren Zahlen dieses Erdbebens.   Traumabewältigung Obwohl mittlerweile drei Jahre seit dem Unglück vergangen sind, ist die Not an manchen Stellen weiterhin erschreckend groß. Die materiellen Sorgen sind jedoch nicht das einzige Problem der Bevölkerung. Zudem hat die Aufarbeitung der Vergangenheit teilweise immer noch nicht stattgefunden.  Mit wem können die Hinterbliebenen von über  300.000 Toten sprechen? Wer sagt ihnen überhaupt, dass es wichtig ist, darüber zu sprechen? Fast ist es geschafft, das Radiostudio in Port au Prince auf den neuesten Stand zu bringen. Trotzdem ist das Projekt weiterhin auf Spenden für die Fortführung angewiesen. Danke, wenn Sie die Menschen in Haiti auch drei Jahre nach dem Erdbeben nicht vergessen, sondern sie weiterhin durch Spenden und Gebete unterstützen! Projekt-Nummer:  98787 Konto: ERF Medien e.V.Volksbank MittelhessenBLZ: 513 900 00Kto.-Nr.: 71238709IBAN: DE49 5139 0000 0071 2387 09BIC: VBMHDE5F „Pastor Varnel Jeune zeigt mir ein Buch über Traumabewältigung aus biblischer Perspektive. Der haitianische Pastor ist der Direktor von Radio Lumière, einer bekannten christlichen Radiostation in Port au Prince. Die Organisation „Hilfe für Brüder“ und ERF Medien setzen sich für diese Radioarbeit ein. In ihrem Auftrag bin ich dabei, die Technik  des Aufnahmestudios auf den neusten Stand zu bringen. Es ist ein gutes Buch, jedoch kann, wie bereits erwähnt, nur jeder zweite Haitianer lesen. Mir wurde schon gesagt, dass die Haitianer an Katastrophen gewohnt sind. Sie seien „hart im Nehmen“ und die Traumabewältigung sei nicht nötig. Doch Pastor Jeune ist da anderer Meinung: „Geh durch die Straßen und schau in die Gesichter. Vielen steht das erlebte Trauma im Gesicht geschrieben.“ Pastor Jeune möchte den Inhalt des Buches in Radiosendungen umarbeiten und es auf diesem Weg vielen Betroffenen zugänglich machen. Etwas traurig fügt er hinzu: „Derzeit ist es nicht möglich. Unsere Leute können keine Radiosendungen mithilfe von Manuskripten herstellen.“ Der Grund:  Radio Lumière hat zwar junge und begabte Redakteure und Sprecher, die mit  Überzeugung “live“ ins Mikrofon sprechen und die biblische Botschaft weitergeben. Allerdings werden vor allem spontane Talk-Runden und lockeres Programm gesendet. Lieder werden sogar bei Bedarf direkt ins Mikrofon gesungen. Darum ist es uns wichtig, durch eine digitale Technik technische Voraussetzungen dafür zu schaffen, die ein einfaches Speichern, Schneiden und Mischen der Tonaufnahmen erlaubt.“ Helmut Menzel unterstützt die Haitianer bei der technischen Umsetzung der Radiosendungen.   Technik und Gebet aus Deutschland Aus diesem Grund ist Helmut Menzel  seit dem Erdbeben im Januar 2010 mehrmals, zunächst alleine und später mit ehrenamtlichen Helfern, nach Haiti geflogen, um Radio Lumière durch neue Geräte, Umbau- und Reparaturarbeiten, sowie Schulungen der Mitarbeiter zu unterstützen. Es stellte sich als ein langwieriges Projekt heraus,  da im Land selbst viele Geräte und Materialien nicht vorhanden sind. Der erfahrene Techniker muss oftmals Nötiges aus dem Ausland mitbringen oder nach Alternativen suchen. Für die akustische Modernisierung der Studios in Port au Prince wurden zum Beispiel relativ kostengünstige Schaumstoffmatten selbst zurechtgeschnitten und zu Akustikpanelen verarbeitet. Nach einem fachgerechten Einbau und akustischen Tests haben die Tonstudios nun eine gute Raumakustik und ermöglichenprofessionelle Tonaufnahmen. Radio Lumière heißt übersetzt „Radio Licht“. Es handelt sich um eine christliche Radioarbeit, die seit über 50 Jahren in Haiti bekannt ist. Radio Lumière wurde von einem amerikanischen Missionar ins Leben gerufen und gefördert. Heute sollen die einheimischen Christen die Kosten durch lokale Spenden und Einnahmen selbst decken, was ihnen jedoch nicht gelingt. Nach der Erdbebenkatastrophe sammelten die christliche Hilfsorganisation Hilfe für Brüder und ERF Medien Spenden für die Krisenregion und beschlossen, damit auch Radio Lumière zu unterstützen. Ein Ziel ist es, die Analphabetenrate in Haiti deutlich zu senken und den Lebensstandard im Land wesentlich zu verbessern. Dies wird jedoch noch Jahre andauern. Mithilfe der Radiomission können wir in der Zwischenzeit den Menschen in Haiti zusätzlich  weitere Hilfe anbieten: Wir wollen Ihnen die Möglichkeit geben, über den tragischen Verlust von Angehörigen nachzudenken und sich mit dem Unglück auseinanderzusetzen. Alle Betroffenen sollen erfahren, dass sie mit ihrem Leid nicht alleine und vergessen sind. Menschen, die ohne Hoffnung sind, sollen Trost und neuen Lebensmut durch den Glauben an Jesus Christus gewinnen. Vielen Dank für alle Gaben und Gebete, die dazu beitragen! FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...