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Zum 6. Mal lädt die Hilfsaktion Märtyrerkirche (HMK) im Februar 2013 zu einem Kongress für bedrängte und verfolgte Christen ein. Erfahrungen und Zeugnisse dieser Menschen prägen diese Informationstage. Einblicke in die aktuelle Situation von Äthiopien gibt Gerald Müller, einer der Referenten, im Gespräch mit ERF Online.    ERF Online: Im Verfolgungsindex von Open Doors steht Äthiopien auf Platz 38 und damit fünf Plätze höher als noch im Vorjahr. Wie sieht die Situation im Land aus?   Gerald Müller: Äthiopien ist ein Land, in dem die Regierung seit dem Sturz der marxistischen Regierung in den 80ern das Miteinander der Religionen stark betont hat. Sie versucht, sich weltanschaulich neutral zu verhalten. Diese neutrale Haltung bringt  die Regierung dazu, um jeden Preis den Frieden im Land zu wahren und nicht gegen bestimmte unruhestiftende Kräfte vorzugehen, die sich in der religiösen und der politischen Landschaft positionieren. Mittlerweile gibt es knapp acht Millionen evangelikale Christen im Land. Sie verteilen sich auf zwei große und für das Land wichtige Gemeindeströmungen und haben einen sehr guten Einblick in das Landesgeschehen. Aus Sicht dieser Gemeinden hat sich die Situation für die Christen insgesamt verschlechtert. Besonders schwierig wird es zunehmend für diejenigen, die aus einem muslimischen Hintergrund heraus zum Glauben an Jesus finden. Das liegt daran, dass sich zur Zeit hauptsächlich Moslems relativ stark von extremistischen Kräften außerhalb des Landes beeinflussen lassen. Doch wegen ihrer neutralen Haltung werden die Politiker alles tun, um die scheinbare Harmonie im Land aufrechtzuerhalten, anstatt gegen Kräfte vorzugehen, die z.B. den Christen schaden. Denn mit einem aktiven Vorgehen würden sie riskieren, dass der Zorn dieser Kräfte sich gegen sie selber richtet. Der Schutz der Christen wird um dieser Harmonie willen geopfert. Hintergrundinformation zu ÄthiopienDie Demokratische Bundesrepublik Äthiopien mit der Hauptstadt Addis Abeba liegt im Osten Zentralafrikas. Das Land hat rund 87 Millionen Einwohner, die sich aus etwa 80 unterschiedlichen Ethnien zusammensetzen. Etwa 43,5 Prozent sind äthiopisch-orthodoxe Christen, 34 Prozent Muslime, 18,5 Prozent Protestanten, und 4 Prozent gehören zu anderen religiösen Gruppen.Die regierenden Parteien sind seit Mai 2010 die Ethiopian People's Revolutionary Democratic Front (EPRDF) und ihr nahe stehende Parteien. Diese Parteien wurzeln in sozialistischen Befreiungsbewegungen gegen das von 1974 – 1991 Jahre andauernde Militärregime.Die Opposition ist sowohl ideologisch als auch regional breit aufgestellt. Ihr Handlungsspielraum ist eingeschränkt, da sie geschwächt und zersplittert ist. Neben der Opposition kämpfen sogenannte „Befreiungsparteien“ mit  Anschlägen, einhergehend mit erheblichen Menschenrechtsverletzungen, gegen die Zentralregierung.  Sie wurden 2011 vom äthiopischen Parlament als Terrororganisationen eingestuft und unterscheiden sich in ihrer ideologischen Ausrichtung zum Teil erheblich. Nach dem Tod von Premierminister Meles im August 2012 ist der bisherige Vize Hailemariam Dessalegn zu seinem Nachfolger gewählt worden. In seiner politischen Ausrichtung steht er außen-, innen- und entwicklungspolitisch auf der Grundlage seines Vorgängers.  Christen verlieren Vertrauen in Regierung  ERF Online: Welche Auswirkungen hat das auf den Alltag von Christen im Land?   Gerald Müller: Zum einen zieht bei den Christen nach 25 Jahren relativer Freiheit und großem Wachstum eine Grundhaltung der Angst ein. Man ist nicht zuerst dankbar für die vielen Menschen, die zum Glauben gekommen sind, sondern wartet angespannt darauf, wie andere religiöse Gruppen reagieren, wenn so viele Menschen Christen werden. Eine zweite Auswirkung ist, dass die Christen das Vertrauen in die Behörden verloren haben. Die Regierung vor dem Umsturz hat zumindest den Frieden und die Freiheit im Land stabil gehalten. Unter der neuen Regierung kommt es zu massiven Übergriffen, doch die Behörden schreiten nicht ein. Das liegt zum einen daran, dass Mitarbeiter sich selbst zum Islam bekennen oder sich aus Gründen der Neutralität nicht schützend vor die Christen stellen wollen. Zum anderen fehlt die Strafverfolgung von Tätern. Ich beziehe mich auf einen Zwischenfall im März 2011, bei dem etliche Kirchen niedergebrannt worden sind und tausende Christen fliehen mussten. Die Täter wurden zwar gefasst, aber nie zur Rechenschaft gezogen. Dies hat den Christen gezeigt, dass sie weder mit Schutz noch mit Rechtsprechung durch den Staat rechnen können. Durch diese Übergriffe ist auch die Bereitschaft unter den Christen größer geworden zu flüchten. Man sagt, Schutz gäbe es eigentlich nur in den großen Städten. In den ländlichen Gebieten ist es aufgrund der Armut leichter, Leute zu radikalisieren, gerade auch innerhalb des Islams.  Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft helfen in Krisensituation ERF Online: Haben die Christen vor Ort eine Art Patentrezept, wie sie mit ihren Ängsten umgehen oder ist letztlich jeder auf sich alleine gestellt?   Gerald Müller: Auch wenn es ein Patentrezept für eine solche Situation wahrscheinlich nirgendwo auf der Welt gibt, lassen sich bestimmte Verhaltensweisen beobachten. Eine liegt beispielsweise im starken Zusammenhalt untereinander. Die Christen sind sich ihres Auftrags noch einmal neu bewusst geworden und haben sich entschieden, nicht aufzugeben. Sie beten und lassen sich von Gott zeigen, wie sich verhalten sollen. Dabei orientieren sie sich an seinem Wort und lassen sich auch neu berufen, zurück in ihre zerstörte Heimat zu gehen und wieder von vorne anzufangen. Auch Christen aus Regionen, die nicht unmittelbar betroffen waren, helfen sich stark untereinander. Sie verhalten sich wie Mitglieder einer Familie.  E RF Online: Was haben Sie persönlich in dieser Situation von den bedrängten Christen gelernt?   Gerald Müller: Ich habe einen ganz großen Respekt vor ihrem Glaubensmut und dieser starken Solidarität. Die Christen haben an dieser Stelle nicht als allererstes nach Hilfe aus dem Ausland gerufen, sondern gebetet, auf Gott vertraut und den Mut gehabt, im schwierigen Umfeld wieder von vorne anzufangen. Doch das stärkste Zeugnis ist für mich die ausgelebte Ehrfurcht vor Gottes Wort, wie man das in unserem Land in so einer Form nicht kennt. Der biblische Appell an die Christen: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“ wird praktisch umgesetzt. Das Rote Kreuz zögerte mit seiner Hilfe, Christen aus anderen Teilen dagegen haben schnell mit Spenden geholfen, damit ihre Glaubensgeschwister mit dem Wiederaufbau beginnen können. Diese bauten ihre Häuser, Gemeinden und Schulen wieder auf und hatten durch diese Güter noch die Möglichkeit, ihre moslemischen Nachbarn, die in diesen wirklich armen Regionen leben, mit zu ernähren. Obwohl sie selbst bedrängt wurden und alles verloren haben, haben die Christen ihre eigene Nahrung und Kleidung mit denen geteilt, die sie vorher überfallen haben. Statt zu sagen: „Hauptsache mir geht es gut“, möchte ich von diesen Christen lernen. Dieses Verhalten hat mich sehr berührt und bis heute nicht losgelassen. ERF Online: Wo könnten auch wir als Christen in Deutschland von diesem Verhaltensmuster profitieren? Gerald Müller: Wir sollten neu lernen, wie wichtig Gebet und Gottvertrauen sind. Statt auf menschliche Hilfe zu bauen, sollten wir alles von Gott erwarten. Der Glaube ist keine Wellnessoase mit der Verheißung, dass wir immer gesund und materiell mit allem versorgt sind. Dies sollte uns bewusst sein. Die Realität ist, dass Christen in großen Teilen der Welt Schwierigkeiten haben wegen ihrem Glauben. Wir sollten unsere Freiheit nicht als selbstverständlich betrachten. Wir brauchen eine neue Dankbarkeit für die Freiheit, den Wohlstand und die Möglichkeiten in unserem Land. Das heißt auch, dass wir herauskommen sollten aus Komfortzonen und weitergeben, was wir von Gott empfangen haben. Denn so schöpfen wir die Möglichkeiten unserer Situation aus und nutzen sie für andere Menschen, statt nur auf unser eigenes Wohlergehen bedacht zu sein. Gerald Müller ist verheiratet und hat sieben Kinder. Mit Christliche Fachkräfte International war er zehn Jahre im Ausland im Einsatz. Seit 4 1/2 Jahren arbeitet er als Projektbetreuer im Hauptbüro in Deutschland. Äthiopien gehört zu den Ländern, in denen er durch Partnerkontakte und praktische Einsätze tätig ist. Christen in Deutschland können helfen ERF Online: Können Christen aus Deutschland überhaupt über die Entfernung hinweg etwas für bedrängte und verfolgte Christen tun? Gerald Müller: Als erstes kommt jetzt nicht sehr überraschend eine Standardantwort: Beten. Gebet ist elementar und wir sollten es als Vorrecht betrachten, dass wir unsere Anliegen vor Gott bringen dürfen. Gläubige aus anderen Ländern danken nicht zuerst für materielle Sachen oder andere Dinge, sondern für die Gebete. Das zweite überraschte mich auch ein wenig: Wichtig sind den verfolgten Christen Besuche. Nicht jeder hat die Möglichkeit in entsprechende Länder zu fahren, trotzdem kann man beispielsweise diejenigen unterstützen, die diese Besuche machen. Solche Besuche  ermutigen die Christen vor Ort. Sie sagen: „Wir danken Gott, er hat uns nicht vergessen. Jemand kommt und sieht nach, wie es uns eigentlich geht.“ Damit drückt man sein Mitgefühl und Mittragen an dem aus, was die Geschwister durchmachen. Außerdem können wir Geldmittel oder unsere Fähigkeiten durch praktischen Einsatz zur Verfügung stellen. Das kann z.B. in Form von Radio- oder Fernseharbeit in der arabischen Welt sein. Das kann auch die Unterstützung von geistlicher Arbeit wie Bibelverbreitung sein. Denn nicht an alle Orte können weiße Missionare oder Mitarbeiter problemlos selbst hingehen. Oder man spendet für praktische Sachen. Flüchtlinge brauchen zuerst eine Notversorgung, Wiederaufbau muss geleistet werden, Kinder müssen versorgt werden: Um den Lebensalltag zu bewältigen, muss wieder ganz von vorne angefangen werden.   Das vierte ist, sich selbst zu informieren. Es ist wichtig, die Augen nicht vor der Realität zu verschließen, sondern sich über die tatsächliche Situation in den Ländern ein Bild zu machen. Und dann vielleicht auch die Verantwortungsträger in Deutschland auf diesen Notstand anzusprechen. Angela Merkel als wichtigste Politikerin in Deutschland hat in einer Ansprache im November 2012 darauf hingewiesen, dass die Christen mit etwa 80 Millionen Menschen die am stärksten verfolgte religiöse Gruppe weltweit sind. Das Leid der Christen sollte immer wieder explizit aufgegriffen werden und nicht untergehen in den Medien. Häufig werden Christen als die Täter und andere Gruppen als die Opfer hingestellt, dabei ist es in der Regel genau umgekehrt. ERF Online: Sie haben schon erwähnt, dass Beten elementar ist. Wofür können Christen in Deutschland konkret beten? Gerald Müller: Sie können dafür beten, dass verfolgte Christen standhaft im Glauben bleiben und Mut haben, diesen Glauben nicht zu verstecken. In Deutschland ist es leicht, zu seinem Glauben zu stehen, unendlich schwer dagegen dort, wo man dafür verfolgt wird. Auch dafür, dass Christen ihren Blick auf Gott nicht verlieren, sondern selbst in schweren Situationen stark bleiben. Ein weiteres Anliegen ist, dass diese Christen Gottes Treue und seinen Schutz gerade in persönlichen Krisensituationen erleben. Durch dieses Zeugnis von tiefem Leid und Schmerz soll Jesus für das Umfeld bekannt werden und die Verfolger anstoßen, über das Leben und den Glauben dieser Menschen nachzudenken. Und durch diesen Anstoß vielleicht sogar selbst zum rettenden Glauben an Jesus zu finden. ERF Online: Herzlichen Dank für das Gespräch! FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...