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Irgendein Andenken bringt sich jeder aus dem Urlaub mit. Wenn schon nicht den Mini-Eiffelturm aus Paris oder einen Kuschel-Elch aus Skandinavien dann zumindest Fotos. Ich habe mir diesmal etwas völlig anderes mitgebracht: die Erinnerung an ein Erlebnis, das ich mir lange merken will. Es passierte während unseres Familienurlaubs in Schweden. Mit unseren beiden Mädels Amanda und Finja (3 und 6 Jahre alt) machen wir an einem warmen Sommertag eine Waldwanderung. Es geht vorbei an Seen und Bächen zu herrlichen Aussichtspunkten. Die Sonne scheint, wir sind guter Dinge und ich freue mich über diesen gelungenen Ausflug. Wir beschließen, vor der Abfahrt auf einem idyllischen Picknickplatz unseren restlichen Proviant auszupacken und gemütlich zu essen. Finja muss vorher noch auf die Toilette. Hier auf dem Waldparkplatz gibt es dafür ein simples Trockenklo, ein Donnerbalken. Finja sucht diesen Ort auf. Irgendwann frage ich mich, was sie dort so lange macht. Als ich nach ihr schaue, sitzt sie auf dem besagten Klo, völlig verzweifelt, weint und muss sich übergeben, weil sie sich vor dem recht strengen Geruch so sehr ekelt – statt das stinkende Örtchen einfach zu verlassen! Das darf doch wohl nicht wahr sein. Jetzt muss ich erstmal sauber machen. Meine gute Laune wische ich gleich mit weg – bis nichts mehr davon übrig ist. Stattdessen frage ich mich: Warum passieren solche unnötigen Dinge immer in meiner Familie mit meinen Kindern? Kann nicht wenigstens an einem Tag alles idyllisch sein? Noch immer missmutig über den ärgerlichen Vorfall sitze ich im Auto, bereit für die Abfahrt, während meine Kinder schon wieder fröhlich im Wald herumtoben. Meine Tochter hat sich - im Gegensatz zu mir - wieder schnell von dem Vorfall erholt. Als ich noch darüber nachdenke, warum bei uns immer so peinliche Störfälle vorkommen, beobachte ich eine andere Familie, die ihr Auto gerade neben uns parkt. Drei Mädchen springen munter aus dem Wagen und beginnen die Gegend zu erkunden. „Was für eine glückliche Familie“, denke ich. Die Mutter wirkt so entspannt – dabei hat sie drei Mädchen und ich nur zwei. Scheinbar ist sie trotzdem nicht so gestresst wie ich. Wahrscheinlich nie. Es dauert nicht lange, da hat das kleinste der drei Mädchen eine riesige schlammige Pfütze auf dem Waldparkplatz entdeckt. Einer spontanen Eingebung folgend nimmt das etwa 2-jährige Kind Anlauf und rennt mitten ins Wasser – ohne Gummistiefel! Ich traue meinen Augen kaum. Und genauso geht es der Mutter des experimentierfreudigen Kleinkinds. Sie läuft dem Kind hinterher und schon stehen sie zu zweit im tiefen Pfützenwasser. Klatschnass bis zu den Knöcheln. Wenn das mal nicht auch ein peinlicher Störfall ist! Plötzlich würde ich am liebsten selbst in der Pfütze versinken. Habe ich nicht eben noch die völlig unbekannten Leute beneidet? Ich habe gedacht, bei anderen sei alles besser. Warum habe ich mich dazu hinreißen lassen, mich selbst zu bemitleiden? Wegen einer lächerlichen Sache an einem wunderbaren Urlaubstag!  Wie oft beneide ich andere, von denen ich kaum etwas weiß? Dabei sind wir doch alle Menschen und jeder hat sein Päckchen zu tragen. Dabei können wir alle Pakete und peinlichen Störfälle bei Gott abgeben. Wir können ihn im Gebet bitten, sich um unsere Nöte zu kümmern. Jesus sagt: “Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Matthäus 11,28) Und damit meint Jesus auch richtig große Pakete: schier unlösbare Beziehungsprobleme, schwierige Lebenssituationen, bedrohliche Krankheiten und sogar den Tod. Kleine Päckchen wie stressige Momente mit einer spuckenden Tochter auf dem Plumpsklo oder einem Kleinkind mitten in einer Riesenpfütze – die sollten wir am besten gar nicht erst annehmen, wenn das Leben sie uns bringt. Das habe ich mir als Erinnerung aus dem Urlaub mitgenommen. Und das ist wertvoller als jeder schwedische Kuschel-Elch. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...