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Statt Euphorie empfinden viele Menschen eher Ablehnung, wenn es um das Thema Vorsätze für das neue Jahr geht. Ella Friesen hat einen Weg gefunden, wie sie ihre Vorsätze tatsächlich umsetzen kann. Nelli Löwen dagegen setzt lieber auf ein Jahresmotto, statt sich Dinge vorzunehmen. Doch lesen Sie selbst: Motto statt Vorsatz Warum ich es hilfreich finde, statt vielen Vorsätzen lieber ein Jahresmotto zu wählen. Von Nelli Löwen. Das neue Jahr liegt vor mir wie eine große, unberührte, schneebedeckte Wiese. Ich atme tief durch, denn es scheint mir, als hätte ich im neuen Jahr viele neue Chancen und Möglichkeiten: Dieses Jahr wird alles anders und Vorsätze sollen mir dabei helfen. Wenn ich über das Thema Vorsätze nachdenke, springen mir sofort Bilder wie Pop-Ups vor meinem inneren Auge auf, wie zum Beispiel nach 18 Uhr auf Kohlenhydrate zu verzichten und regelmäßiger Sport in die Woche einzuplanen. Natürlich sollte auch meine Beziehung mit Jesus aufgefrischt werden und vor allem durchweg auf einem guten Level laufen. Dafür wäre es gut, wenn ich täglich eine Stunde früher aufstehe. Ich möchte auch endlich beginnen, pro Woche einen Bibelvers auswendig zu lernen… Weg mit den Vorsätzen Stopp. Meine Erfahrungen in früheren Jahren belehren mich eines Besseren. Wie schnell war das neue Jahr da und wie schnell waren die vielen, doch so ernst gemeinten Vorsätzen ad acta gelegt und von der Bildfläche verschwunden. Schneller als es mir lieb war, wurde das neue hoffnungsvolle Jahr, im Bild der Wiese gesprochen, stückweise matschig und grau. Irgendwann habe ich es akzeptiert, dass Herausforderungen eben nicht simpel mit einem schlichten, ernstgemeinten Vorsatz gestemmt sind. Das Leben zu ändern, ist nicht so schnell und einfach gemacht, wie eine schöne Vorsatzliste zu schreiben. Ein neuer Plan musste her. So habe ich ungefähr im Jahr 2007 angefangen, mir vor jedem neuen Jahr bewusst Zeit zu nehmen, um sorgfältig das alte Jahr zu reflektieren. Dabei stelle ich mir fünf Fragen:      1. Was lief gut?      2. Was will ich mir merken?      3. Was lief schlecht?      4. Was hat mich mit Gott und anderen Menschen verbunden?      5. Was kam zu kurz? Zu jeder Frage schreibe ich mir alles auf, was mir einfällt. Dadurch habe ich in relativ kurzer Zeit einen guten Überblick auf mein letztes Jahr und kann es mit Gott durchsprechen. Her mit dem Motto Dabei stelle ich für mich persönlich fest, in welchem Bereich ich mich verändern möchte. Im Gespräch mit Gott und im Blick auf die Punkte, die mir bei der Reflektion aufgefallen sind, wähle ich für mich ein neues Jahresmotto aus. Häufig ist es ein Vers aus der Bibel, der mich herausfordern soll oder auch eine schlichte Aussage, die es jedoch in sich hat. Im Jahr 2011 war es mir wichtig, meinen Nächsten im Blick zu haben und ihm ein Segen zu sein. Dieses Motto sollte mich dafür sensibilisieren, mich nicht ständig um mich selbst zu drehen. Für das Jahr 2012 hatte ich den Vers: Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird es wohl machen. Psalm 37,5.  Das Jahresmotto begleitete mich 2012 beispielsweise das gesamte Jahr, indem es mich häufig daran erinnerte, Gott zu vertrauen und mutig neue Wege zu gehen. Dieser Gedanke war mir wichtig, weil berufliche Veränderungen mit Umzug anstanden. Nach wertvollen Gesprächen mit guten Freunden, fiel es mir zum Beispiel ungemein schwer sie und mein gewohntes Umfeld zu verlassen. Wenn ich dann deswegen traurig war, erinnerte mich der Vers daran, dass ich Gott vertrauen darf und mutig nach vorne blicken kann.   Ermutigung statt Frust Ich merke, dass Vorsätze mich eher frusten, da ich selten erlebt habe, dass ich sie einhalten konnte. Ein Motto dagegen setzt mich nicht unter Druck, sondern ermutigt mich und stärkt mich in meinem Alltag. Aus diesem Grund: Eine herzliche Empfehlung, es 2013 doch auch einmal mit einem Motto zu versuchen! "Vorsätze helfen mir." „Du kannst alles, wenn du es nur willst!“ Versprechen wie diese befriedigen das Wunschdenken vieler Menschen. Meiner Erfahrung nach reicht Willenskraft allein jedoch nicht aus, um erträumte und geplante Ziele umzusetzen. Von Ella Friesen. „Und, welche Vorsätze hast du für das neue Jahr?“ Oh nein, nicht schon wieder. Vorsätze – bei den meisten Menschen löst dieses Wort eher negative Assoziationen aus. Warum? Irgendwann hat man vielleicht noch voller Motivation und Vorfreude auf das neue Jahr listenweise Pläne geschrieben, die endlich Realität werden sollten. Doch im Laufe der Jahre stellt man fest: Selbst aus den besten Vorsätzen und größten Wünschen ist nichts geworden. Also hört man frustriert auf, hochtrabende Pläne zu schmieden. Ein starker Partner an meiner Seite Wie es bei mir aussieht?  Ähnlich. Immer wieder habe ich enttäuscht festgestellt, dass meine Vorsätze sich nicht einfach so auf Knopfdruck realisieren lassen. Ich merke: Hier kommt mein Wille an eine Grenze. Dieser klare Blick für Möglichkeiten, aber eben auch für Grenzen ist wichtig für mich, um nicht frustriert aufzugeben. Denn: Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach. So steht es schon in der Bibel.  Das mit den Vorsätzen, aus denen ohnehin nichts wird, ist also ein altbekanntes Phänomen. Selbst Jesus wusste von diesen menschlichen Grenzen. Das erstaunliche daran: Er verurteilt die Menschen nicht dafür, er akzeptiert diese Grenzen erst einmal. Und fordert uns dazu auf, genau deshalb in einer ständigen Verbindung mit Gott zu bleiben. Denn zu dem menschlichen Wollen und seiner Anstrengung muss noch etwas Zusätzliches aus der Quelle Gottes kommen. Etwas, um das wir bitten sollen und das ein Geschenk bleibt – die Kraft Gottes.  Diese immer wieder zu empfangen, macht mich dankbar und lässt mich aufatmen. Aus dieser Erfahrung heraus habe ich mir vorgenommen, meine Vorsätze nie wieder zu formulieren, ohne Gott mit einzubeziehen. Ich muss gar nicht erst versuchen, aus eigener Kraft heraus stark zu sein oder mich krampfhaft dazu zwingen, meine Vorsätze auszuführen. Sondern gerade hier erlebe ich, dass ich aufatmen kann in der Stärke Gottes und mich auf die neuen, vor mir liegenden Herausforderungen freuen darf. Einen Brief an mich selbst Praktisch wird das Jahresende damit für mich immer auch zu einer Zeit, in der ich ganz bewusst meinen Standort überprüfe. Ich lasse Revue passieren, was in den vergangenen zwölf Monaten passiert ist, was ich gelernt habe und wohin mich meine Erfahrungen gebracht haben. Dann überlege ich mir, wo ich in den nächsten zwölf Monaten hin will. Klare Vorsätze für das neue Jahr helfen mir, bewusst und zielorientiert zu leben. Im ganz normalen Alltag zwischen Vorlesungen und Prüfungen, Arbeit und Beziehungen, weisen sie mir die Richtung und helfen mir so meine Prioritäten zu setzen. Besonders gut in Erinnerung geblieben ist mir eine Jahreswende, die ich zusammen mit einigen Freundinnen in Kalifornien feierte. In Briefform schrieben wir unsere Vorsätze und Wünsche für das neue Jahr auf. Diese tauschten wir untereinander aus, um sie uns zwölf Monate später wieder zuzuschicken und zu schauen, wie sich unsere Pläne erfüllt hätten. In meinem Brief stand unter anderem mein Wunsch, Spanisch zu lernen. Als ich im neuen Jahr in Süd-Korea vor der Entscheidung stand, für einen Job nach Indien zu gehen oder für ein Studium nach Deutschland, entschied ich mich für das Studium – denn ich hatte ja den Vorsatz formuliert, Spanisch zu lernen. Die Sprache war nämlich Teil meines Studiums. Im Laufe dieser Zeit hatte ich besonders viel Spaß an den Spanischseminaren und empfand es im Gegensatz zu einigen Kommilitonen nie als Belastung, mich voll auf die Sprache einzulassen. Erlebnisse wie dieses sind für mich ein Zeichen dafür, dass Vorsätze nicht zu Schall und Rauch werden müssen, wenn wir sie mit Gott angehen. Ja, mehr noch: Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass mich Gott über meine eigene Grenzen hinaus liebt und für mich Dinge in Bewegung setzt, die selbst meine kühnsten Träume übersteigen. Rückblickend auf die vergangenen Jahre stelle ich staunend fest, dass sich viele meiner heimlichen Wünsche und Träume erfüllt haben. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...