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Lesen Sie für den folgenden Impuls Lukas 2,1-14. Ist es nicht eigenartig? Der Kaiser in Rom, der Statthalter von Syrien und die Hirten auf den Fluren Betlehems nehmen einen größeren Raum in der Weihnachtsgeschichte ein als die Geburt Jesu. Von dieser redet nur ein einziger Vers. In aller Schlichtheit sagt er: "Und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war" (V. 7). Hat auch der Evangelist nur den Platz einer einzigen Zeile übrig? Es sieht so aus, aber der Schein trügt. In Wahrheit gehört jeder Satz des Weihnachtsevangeliums zum Weihnachtsgeschehen. Jeder Satz zeigt uns, dass die ganze Welt zu ihm gehört, vom ersten Herrscher bis zum letzten Hirten, vom riesigen Rom bis zum kleinen Betlehem, vom prachtvollen Palast bis zum primitiven Stall. Die "große Freude" über die Geburt Jesu soll "dem ganzen Volk zuteilwerden" (V. 10); auf der gesamten Erde soll Friede sein (V. 14). Besondere Beachtung verdient, dass »der Glanz des Herrn« (V. 9) den Hirten mitten in ihrem Alltag aufleuchtet. Ihr Beruf macht den Einsatz bei Tag und bei Nacht nötig. Angesichts der Gefährdung der Schafe durch wilde Tiere und durch Diebe müssen sie stets bereit sein, sie gegen jeden Angreifer zu verteidigen. Das fordert Mut und Entschlossenheit. Dennoch wird uns von ihnen berichtet, dass sie sich sehr fürchten (V. 9). Was sie erfahren, ist ganz anders als alles, was sie bislang gemacht haben. Was ihnen verkündet wird, überschreitet alle Grenzen ihres bisherigen Lebens: In nächster Nähe ist "der Retter der Welt" geboren (V. 11). In ihrem Arbeitsbereich finden sie ihn. Er liegt in einer Krippe, die sie normalerweise zum Füttern der Tiere benutzen. "Der Messias, der Herr" (V. 11) kommt mitten hinein in den Alltag der Welt – und so auch in unseren Alltag. Gerade dort will er bei uns sein und wirken, damit der All-Tag der Erlösung, der in der Heiligen Nacht begonnen hat, an allen Ecken und Enden anbricht. Der Impuls stammt aus dem Buch Mit der Bibel durch die Advents- und Weihnachtszeit. Wir danken dem Kreuz Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung. Eine Rezension zum Buch finden Sie hier. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

Jesus-News weiterlesen http://feedproxy.google.com/~r/erf/topthema/~3/CfXfxfU4lQA/116-542-4212

Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...