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Große „Hobbit“-Premiere in London. Cate Blanchett genießt sichtlich ihren Auftritt auf dem zum Auenland passenden grünen Teppich. Unzählige Scheinwerfer sind auf sie gerichtet, grelles Blitzlichtgewitter umgibt sie, während sie in ihrem eleganten weißen Kleid strahlend über den begehrten Teppich schreitet. Was für viele Menschen unerreichbar ist, erlebt sie. Schon am nächsten Tag wird ihr Auftritt in sämtlichen Boulevardzeitungen und Fernsehsendungen kommentiert. Die Mühe während der Dreh-Arbeiten zum "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" haben sich gelohnt. Im Rampenlicht sammelt sie ihre wohlverdienten Lorbeeren ein.    Johannes entscheidet sich Ganz anders Johannes. Ihm wird der Platz im Rampenlicht angeboten. Viele Menschen schätzen den naturverbundenen Mann sehr, der sich nur von Heuschrecken und Bio-Honig ernährt. Seine Predigten sind wirkungsvoll, seine Persönlichkeit für viele Menschen anziehend. Schon bald wollen die Priester und Leviten wissen, wer dieser Mann ist und so fragen sie ihn, ob er der Messias ist. Nur ein Wort von ihm würde dazu führen, so dass er noch mehr Ruhm und Ehre bekäme. Er könnte noch stärker in den Mittelpunkt rücken und dadurch weit mehr Einfluss auf Menschen haben. Johannes entscheidet sich dagegen. „Ich bin nicht der Christus“ sagt er. Auch nicht Elia oder ein Prophet. Er sei lediglich die Stimme eines Predigers in der Wüste, die den Weg des Herrn ebnen möchte. Johannes ist glücklich, wenn nicht er, sondern Jesus möglichst gut sichtbar im Rampenlicht steht. Das betont er durch seine Aussage aus Joh. 3,30: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.“ Was sind meine persönlichen Motive? Seine Aussage bringt mich zum Nachdenken. Wenn Jesus in meinem Leben größer werden soll und ich kleiner, hat das gravierende Auswirkungen auf mein Leben. Meine Motive müssten auf den Prüfstand. Warum tue ich etwas wirklich? Singe ich im Lobpreisteam, um meine tolle Stimme zu präsentieren, oder singe ich um Gott zu preisen? Predige ich, um mit der Predigt die Gemeinde auf Gott hinzuweisen? Oder überlege ich mir welches Thema meiner Predigt effizient mein Wissen transportiert? Entweder stelle ich mich in das Rampenlicht und lasse mich feiern, oder ich verlasse die Bühne und gebe Jesus den Raum, damit er gefeiert wird. Das ist eine grundsätzliche Entscheidung, die ich persönlich treffen muss. Jedoch sollte ich sie in meinen alltäglichen kleinen Entscheidungen kontinuierlich auffrischen. Ein schlichtes Gebet vor meiner nächsten Moderation in der Gemeinde könnte dabei schon helfen, um eigene Motive zu prüfen. Je mehr Raum ich Jesus in meinem Leben gebe, desto kleiner wird mein eigener Raum. Bin ich bereit dafür?  FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

Jesus-News weiterlesen http://feedproxy.google.com/~r/erf/topthema/~3/F6XZL0FzxqY/116-542-4198

An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...