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Der Wunsch meiner Schwiegermutter zu unserem ersten gemeinsamen Weihnachtsfest überraschte mich. Sie wollte nämlich nicht einfach einen Roman oder ein nützliches Küchengerät. Auf ihrem Wunschzettel stand Zeit, die sie bei einer Städtebesichtigung oder einer Wanderung gemeinsamen mit meinem Mann und mir verbringen wollte. „Sich Erinnerungen schaffen“, nannte sie das in Anlehnung an eine Großtante. Diese hatte ihr als junges Mädchen geraten, schöne Momente im Leben für das Alter zu sammeln. Nun war dieser Geschenkewunsch in unserer materialistisch ausgerichteten Gesellschaft an sich sehr ehrenwert. Aber ist es nicht auch ein bisschen banal, einfach Zeit zu schenken? Ein schönes Buch oder ein besonderes Kleidungsstück wären mir wertiger vorgekommen. Meine Schwiegermutter hat trotzdem bekommen, was sie wollte. Und nicht nur das: Seitdem ist gemeinsame Zeit fest eingeplant, wenn wir überlegen, was wir ihr schenken können. Zeit ist wertvoller als Geld Zugleich ist dieser ungewöhnliche Weihnachtswunsch zu einem Schlüsselerlebnis für mich geworden. Ich begriff, dass Zeit in unserer hektischen und mit allen materiellen Gütern gesegneten Gesellschaft das Kostbarste ist, was man einem Menschen schenken kann. Nur in gemeinsam verbrachten Momenten lerne ich den anderen kennen, fasse Vertrauen, kann ich Wertschätzung ausdrücken und erfahren. Wer von diesen Augenblicken zu wenige bekommt oder sie bewusst meidet, hat am Ende seines Lebens wirklich Wesentliches verpasst. Ein volles Bücherregal oder eine perfekt ausgestatteter Kleiderschrank ersetzen nie die Erinnerung an lustige oder bewegende Momente, denen die erwähnte Großtante eine solche Bedeutung beimaß. Vielleicht gehören Beziehungen sogar zu den Schätzen, die wir für den Himmel sammeln können. Bestimmt freut sich Gott aber darüber, wenn wir im oben genannten Sinne Gemeinschaft miteinander haben. Denn immer wieder lässt er uns durch biblische Erzählungen oder seine Gebote mitteilen, wie hoch Freundschaften, die Ehe, gesunde Familienbeziehungen, gute Nachbarschaft und Gastfreundschaft bei ihm im Kurs stehen. In der Geschichte von Adam und Eva stößt er uns geradezu mit der Nase darauf, wie wichtig es ist, dass wir unser Leben mit dem anderer Menschen verknüpfen. Der jüdische  Religionsphilosoph Martin Buber packte diese theologische Erkenntnis  in den viel zitierten, aber deswegen nicht weniger zutreffenden Satz: „Alles wesentliche im Leben ist Begegnung.“ Ein liebenswerter Zeitgenosse werden Nun könnte dieser Kommentar hier mit einem wohligen Gefühl und dem Vorsatz enden, dass wir uns alle mehr auf dieses Wesentliche konzentrieren. Ich möchte aber einen zweiten Aspekt ergänzen, weil ich glaube, dass Gott ihn – vielleicht mit einem Augenzwinkern – in sein Konzept von Gemeinschaft eingebaut hat: Nur in gemeinsam verbrachten Momenten kommt es auch zu Spannungen. Wo ich es verbindlich mit anderen Menschen zu tun habe, komme ich unweigerlich unter den Hammer einer Charakterschmiede: „Eisen wird mit Eisen geschärft, und ein Mensch bekommt seinen Schliff durch Umgang mit anderen.“ (Sprüche 27,17)   Insofern ist gemeinsame Zeit mit anderen Menschen auch Gottes Werkzeug, um uns vor einem Lebensstil zu bewahren, bei dem wir nur um uns selbst kreisen. Eine Bekannte hat diese Erkenntnis in die Tat umgesetzt, indem sie sich als Singlefrau bewusst dafür entschied, in eine WG zu ziehen. Dort war sie zwar mit den beschriebenen Herausforderungen konfrontiert,  gewann für ihre Persönlichkeit aber mehr, als ihr der Rückzug in eine eigene Wohnung gebracht hätte. Nicht jeder muss diesen Weg wählen. Was wir jedoch alle brauchen, ist Umgang mit Menschen, die dazu beitragen, dass wir hier und da die Hörner ein wenig abstoßen. Das größte Geschenk überhaupt Dem anderen Zeit zu schenken, heißt letztlich, sich mit all seinen Schwächen und Stärken selbst zu schenken. Es heißt, Nähe zu wagen und dem Nächsten einen Platz im eigenen Leben anzubieten. Mehr kann ein Mensch einem anderen nicht geben – auch und gerade zu Weihnachten nicht. Ich bin meiner Schwiegermutter dankbar, dass sie mich diesem Verständnis näher gebracht hat. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...