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Mit Sex ist es wie mit dem Geld: Entweder man hat ihn oder man hat ihn nicht. Außerdem redet man nicht darüber. Hauptsache, die Fassade stimmt und niemand sieht den Frust dahinter. Oder? Glaubt man einer Studie von 2009 sind fast die Hälfte aller Paare in Deutschland unzufrieden mit ihrer Sexualität. Christen und Nichtchristen scheinen dabei im selben Boot zu sitzen. Mit dem Unterschied, dass sich ein Christ normalerweise auch in diesem Lebensbereich an den ethischen Aussagen der Bibel auszurichten versucht. Das macht manches schwerer, anderes leichter. Zwei im Oktober 2012 erschienene Bücher möchten einen Weg aus dieser Sprachlosigkeit und Resignation gläubiger Männer und Frauen zeigen: „Frau sein – Sexualität mit Leib und Seele“ und „Mann sein – Sexualität mit Charakter“. Den beiden Autoren, Dr. Ute Buth und Matthias Burhenne sind dabei zwei Dinge wichtig: Zum einen, dass Paare miteinander ins Gespräch kommen und die körperliche Intimität in ihrer Beziehung nicht aufgeben. Zum anderen werden Singles ermutigt, Sexualität nach ihren Möglichkeiten ernst zu nehmen und ihren Wünschen, Vorstellungen und Hoffnungen davon auf den Grund zu gehen.  „Frau sein – Sexualität mit Leib und Seele“ Als Frau und Ehefrau möchte ich das Buch für Frauen detaillierter vorstellen. Frau Buth spannt auf den rund 200 Seiten einen großen Bogen: Sie beginnt mit dem Gedanken, dass Sexualität ein Geschenk Gottes an Mann und Frau ist. Im nächsten Kapitel zeigt sie auf, warum die Realität oft anders aussieht. Weiter geht die Autorin auf Fragen der weiblichen Identität und des weiblichen Lustempfindens oder der sexuellen Lerngeschichte ein. Auch typische Problemfelder wie Selbstbefriedigung, Pornographie, Tagträume und Vorbeziehungen werden aufgegriffen. Als Frauenärztin und Sexualberaterin verknüpft Buth dabei Informationen über die körperliche Beschaffenheit einer Frau mit psychologischen und gesellschaftlichen Aspekten. Als Christin macht sie deutlich, warum Sexualität auch immer etwas mit der Gottesbeziehung zu tun hat und wieso hier der Schlüssel für ein erfülltes Intimleben liegt. Buths Herangehensweise an die ganz unterschiedlichen Themenbereiche ist dabei weder einseitig Schwarz-Weiß noch sachlich-unterkühlt. Anonymisierte Erfahrungsberichte helfen, sich mit dem Geschriebenen auseinanderzusetzen und vereinzelt erahnt man, wo die Autorin auch aus eigenem Erleben schreibt. In ethischen Fragen ist ihre Haltung eine wohltuende Mischung aus einer gut begründeten Weite einerseits, aber auch Mut zu klaren Worten, wo Dinge aus biblischer Sicht nicht mehr gut geheißen werden können. So sei Selbstbefriedigung nicht per se schlecht oder eine Sünde, eine Abhängigkeit davon liege aber ebenfalls nicht im Sinne des Erfinders. Insgesamt spürt man der Autorin ab, wie sehr ihr die Thematik am Herzen liegt und wie stark sie darin auch eine geistliche Dimension sieht. „Der Mythos, dass alle anderen Paare eine lustvolle und erfüllte Sexualität erleben, kann sehr beharrlich sein und betrifft viele Paare. […]Ja, es stimmt, dass der sexuellen Vereinigung das Potenzial inne wohnt, dass sie im Laufe der Zeit immer schöner wird. Nein, es stimmt nicht, dass dies automatisch geschieht und dass jede sexuelle Vereinigung schöner als die vorherige ist. Stattdessen kann man sie [mit] einer Wellenbewegung mit Aufwärtstrend vergleichen…“Ute Buth (Hervorhebung original) Stärken und Schwächen des Buches Insbesondere der letzte Punkt macht „Frau sein – Sexualität mit Leib und Seele“ zu einem wertvollen Ratgeber: Hier spricht jemand, der seine medizinischen und sexualtherapeutischen Erkenntnisse und Tipps nicht einfach am Schluss noch mit frommen Floskeln überzieht, weil sich das für ein christliches Buch so gehört. Stattdessen versucht Frau Buth von ihrer Identität in Christus her Antworten auf die angesprochen Fragen zu finden, ohne dabei ihr Fachwissen außer Acht zu lassen. Leider wird dieses Vorgehen ausgerechnet im zentralen Kapitel „Weibliche Identität“ nicht konsequent durchgehalten: Hier wird die Leserin in der Hauptsache doch wieder mit Psychologie abgespeist („Sprich positiv über Dich selbst.“). Das ist nicht verkehrt, aber letztlich nicht ausreichend, wenn eine Frau den Wunsch verspürt, sich selbst als zutiefst weibliche und von Gott geliebte Person anzunehmen. Das letzte Kapitel – als Ausblick gestaltet – gleicht diese Einseitigkeit glücklicherweise wieder aus. Eine weitere Schwäche liegt in der stark kognitiven Ausrichtung des Buches. Die Autorin bietet Fragen zur Selbstreflektion an und vermittelt ein gutes Grundwissen. Aber in dem Moment, in dem die Leserin Zusammenhänge verstanden hat und sich überlegt, wie sie diese umsetzen kann, wird bereits das nächste Thema angeschnitten. Das erzeugt ein Gefühl der Frustration und Hilflosigkeit – zumal dann, wenn man sich mit der Thematik schon früher auseinandergesetzt hat und sich konkrete Tipps in einzelnen Bereichen erhofft hat. Was John Grays „Mars, Venus und Eros“ diesbezüglich an Praxis (vielleicht) zu viel hat, hat dieses Buch leider zu wenig. Leicht störend sind auch die vielen und manchmal überflüssigen Fußnoten, die sich außerdem zu oft auf Wikipedia stützen. Da „Frau sein – Sexualität mit Leib und Seele“ keine wissenschaftliche Abhandlung ist, hätte man darauf verzichten können. Fazit Trotz der angesprochenen Mängel ist „Frau sein – Sexualität mit Leib und Seele“ ein ausgezeichnetes Grundlagenbuch. Es entmystifiziert die überhöhte und unrealistische Erwartung, dass Sex das Feuerwerk ist, das alle anderen Bereiche unseres Lebens erst glorifiziert. Gleichzeitig ermutigt das Buch frau dazu, trotz Frust und Enttäuschung eine Kämpferin für ein erfülltes Intimleben zu werden. Liebe Frauen, die ihr schon desillusioniert seid oder noch eine rosarote Brille aufhabt: Bitte lesen!Lieber Verlag: Bitte stärker an der Praxis ausgerichtete Folgebücher für die einzelnen Zielgruppen nachlegen! FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...