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Der Psychologe und Theologe Manfred Lütz ist dafür bekannt, dass er auch „heiße Eisen“ anpackt und unbequeme Wahrheiten ausspricht. In seinem neuen Buch „Bluff! Die Fälschung der Welt“ äußert Manfred Lütz die Ansicht, dass die heutige Gesellschaft durch verschiedene Scheinwelten geprägt ist. Als Beispiel nennt er unter anderem die Welt der Medien, die mit Reality-Shows versucht, ein Bild der Wirklichkeit nachzubilden, tatsächlich aber immer eine Scheinwelt und damit nur inszenierte Realität ist. Den Menschen werde ein bestimmtes Bild der Wirklichkeit vermittelt, das mit dem realen Leben wenig zu tun habe. Liebe, Tod und andere lebensexistenziellen Themen würden durch die Medien drastisch verfälscht. Eine derartige Verfälschung der Wirklichkeit sei aber nicht nur in den Medien Usus. Lütz wendet sich auch gegen Wissenschaftsgläubigkeit und ein übertriebenes Gesundheitsbewusstsein. Daran wird deutlich: Es geht in Lütz‘ Buch nicht allein um Scheinwelten, sondern vor allem um Ersatzreligionen. Und das kann gewissermaßen alles sein: der aktuelle Börsenkurs, eine psychologische Deutungsrichtung oder eine Castingshow. Droht uns der Realitätsverlust? Nun mag man widersprechen. Natürlich leben wir nicht in Scheinwelten. Wir durchschauen die Welt und niemand von uns nimmt an, dass eine Castingshow oder eine Gerichtssendung im Fernsehen die Realität abbildet. Dennoch – und das macht Lütz anschaulich – wird durch diese Dinge unterbewusst unser Verständnis der Welt geprägt und verfälscht. Lütz deckt in „Bluff“ auf, wie es geschehen kann, dass ein Mensch über seiner wissenschaftlichen Weltsicht oder dem bedingungslosen Glauben an Diätpläne den Blick auf die Realität verliert. Unbarmherzig und zuweilen polemisch nimmt er die Scheinwelten und Ersatzreligionen auseinander, in denen sich unsere Gesellschaft eingerichtet hat. Natürlich ist nicht alles so beängstigend, wie Manfred Lütz es darstellt. Auch vielen Teilnehmern an einer Castingsendung sollte klar sein, dass das Urteil eines Dieter Bohlen letztlich nicht über das Wohl oder Wehe ihres Lebens entscheidet. Aber Lütz prangert an, dass genau dieses Bild erweckt werde. Menschen werde weisgemacht, der Fall des Aktienkurses, das Durchhalten einer Diät oder der Ausgang einer Casting-Show beeinflusse ihr Leben. Denn, so legt Lütz dar, das wahre Leben findet nicht in irgendwelchen Medien statt und ist durch Börsenkurse oder Diäten nur gering beeinflussbar. Auch der gesunde Mensch lebt nicht ewig und der beste Aktienkurs nützt nichts, wenn man auf dem Sterbebett liegt. Lütz ruft seine Leser dazu auf, sich die Endlichkeit des Lebens neu bewusst zu machen. Wenn man sich vor Augen führt, dass jeder Moment unwiederholbar ist, verbringt man seine Lebenszeit vielleicht eher mit Partner und Familie als vor dem Fernseher oder mit dem Studieren des DAX-Index. Unterhaltsam und kritisch Manfred Lütz: "Bluff! Die Fälschung der Welt", 16,99 €, Droemer Knaur 2012, ISBN: 9783426275979, Leseprobe,hier bestellbar. Manfred Lütz schlägt in seinem Buch einen Spagat zwischen Gesellschaftskritik und Unterhaltung. Die gewählten Beispiele sind zuweilen überspitzt, deswegen aber oft umso anschaulicher. Ironisch, bisweilen schon zynisch fällt seine Bewertung der verschiedenen Scheinwelten aus. Einige der Kritikpunkte, die Lütz nennt, sind nicht neu. Dass die Medien eine Scheinwelt sind und nicht die Realität transportieren, wird vielen Menschen auch schon vor diesem Buch bewusst gewesen sein. Dennoch hebt Manfred Lütz manche Kritikpunkte durch vielfältige Beispiele nochmal besonders gut hervor. Wenn Lütz zum Ende des Buches auf die Unwiederholbarkeit des Lebens zu sprechen kommt, wird sein Ton ernster und der Leser spürt: Hier spricht jemand mit einem Anliegen. Manfred Lütz ist sich bewusst, dass das eigene Leben schnell vorbei ist. Da die Zeit knapp sei, gelte es die wirklich wichtigen Fragen zu stellen, so auch die Frage nach Gott. Den Glauben an ihn spricht Lütz als gläubiger Katholik natürlich an. Aber nicht nur dieses Thema beschäftigt ihn, sondern auch die Frage nach Gut und Böse, Liebe und Tod. Denn wahre Liebe oder auch das wirklich Gute begegnet dem Menschen nicht in den Scheinwelten unserer Gesellschaft. Deswegen lohnt es sich aus diesen gefälschten Wirklichkeiten auszubrechen und sich neu auf das auszurichten, was zählt: das eigene existenzielle, unwiederholbare Leben. Um wieder dahin zurückzufinden, empfiehlt Lütz dem Leser, sich Freiräume zu schaffen und aus den gefälschten Welten bewusst auszusteigen, aber auch, sich keinen Druck mit diesem Ausstieg zu machen. Lütz schreibt dazu: „Wir alle leben unvermeidlich in dieser gefälschten Welt mit all ihren Vor- und Nachteilen, und das ist auch ganz gut so. […] Diese Welt ist bunt und schön und abwechslungsreich, und manchmal ist sie sogar köstlich wie ein guter Wein. Aber man muss aussteigen können. […] Solange man also weiß, dass die Welt gefälscht ist und es gefährlich ist, sich ganz in ihr zu verlieren, hat man noch die nötige Distanz.“ Fazit Nun kann man natürlich Besseres mit seiner Zeit anzufangen, als ein Buch zu lesen, gerade wenn das Leben so begrenzt ist. Man könnte stattdessen auch einen Sonnenuntergang anschauen oder einen Spieleabend mit der Familie machen. Dennoch lohnt sich Lütz‘ Buch. Es ist leicht lesbar, unterhaltsam und öffnet vielleicht dem Einen oder Anderen den Blick dafür, in welche Scheinwelten er sich verstrickt hat. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...