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Bis ins 19. Jahrhundert war Köln – Ostheim noch eine kleine, landwirtschaftlich geprägte Ortschaft. Erst mit der Industrialisierung entwickelte es sich zu einem Wohngebiet für dortige Fabrikarbeiter. Heute wohnen hier viele ausländische Bürger. Über 40 Prozent ist ihr Anteil in Kalk, dem Stadtbezirk, zu dem auch Ostheim gehört. Viele unterschiedliche Kulturen bedeutet aber auch viele unterschiedliche Meinungen und Religionen: Über 180 Religionsgemeinschaften sind in Köln ansässig. An so einem Ort kommt es immer wieder auch zu Spannungen und Konflikten. Wie lassen sich diese meistern? Mitten in dieser Umgebung arbeitet der Projektgründer von „active – zone“, Alex Loschitz. Selbst inspiriert von der Liebe Gottes versucht er, diese an sein unmittelbares Umfeld weiterzugeben. Sein Herzensanliegen sind junge Leute: „Es geht uns um die Teens und Jugendliche, die hier vor Ort leben. Unser Ziel zu Beginn des Projektes war es nicht, uns ausschließlich auf Menschen mit Migrationshintergrund zu konzentrieren. Aber sie sind diejenigen gewesen, die auf unser Angebot für junge Menschen reagiert haben.“ Also hat er mit ihnen gearbeitet, hat mit ihnen Zeit verbracht und ihnen ein Stück von Gottes Liebe weitergegeben. Alex Loschitz ist Teenager- und Jugendreferent und Gründer des Projektes „active – zone“. Seit 12 Jahren ist er verheiratet und hat drei Kinder. „Wir brauchen ein Programm für eine Woche“ Angefangen hat das Projekt im Jahr 2000 mit acht Aktionssonntagen zwischen Ostern und den Sommerferien. Damals lief die Arbeit noch unter dem Namen „Teen – Sundays“ oder „active - zone days“. Doch schnell stand fest: „Wir brauchen ein Programm für eine Woche am Stück“ - so entstand nur ein Jahr später das Camp. Das active zone Camp ist kein Jugendlager im klassischen Sinne, „Ferien – vor – Ort Maßnahme“ würde es vielleicht treffender beschreiben. Fünf Tage lang gibt es hier in den Sommerferien von Sonntag bis Donnerstag von 14 bis 22 Uhr ein buntes Programm für Kinder und Jugendliche aus der Umgebung. Bis zu 250 Teilnehmer kommen an einem Tag, junge Menschen größtenteils mit muslimischen Hintergrund. Jedes Jahr reisen hierfür zwischen sechzig und achtzig Mitarbeiter aus unterschiedlichen Freikirchen bundesweit an. Sie werden geschult und entsprechend vorbereitet und dann starten die Aktionen: Basketball, Fußball und Volleyball Turniere. Für die weniger Sportbegeisterten werden parallel dazu kreative Workshops angeboten: Schminken, Haare flechten, Bilder malen und Schmuck aus eigener Hand – hier darf sich jeder austoben. Auch viele der Eltern mischen sich unter die jungen Leute, sie kommen jeden Tag und bleiben genau wie die Kids bis 22 Uhr dabei. Einem sportlichen und kreativen Nachmittagsprogramm schließt sich das kostenfreie Abendessen für alle an und dann geht es in die Abendveranstaltung. Siegerehrung, Bilder des Tages, gemeinsames Liedersingen und eine klare Botschaft von der Liebe Jesu bilden den krönenden Abschluss des Tages. Für viele der Teens und Jugendliche ist das active – zone Camp der Höhepunkt des Jahres, auf den sie sich riesig freuen. Mittlerweile ist es in der Umgebung schon so bekannt, dass es gar nicht mehr beworben werden müsste. Der „active – zone“ Treffpunkt 2006 stand ein neuer großer Schritt für die Projektleiter an: „Wir brauchen einen Ort, an dem wir das ganze Jahr für die jungen Leute da sein können.“ Seit sechs Jahren gibt es jetzt den Treffpunkt: Ein Raum, wo die Jugendlichen sich die ganze Woche treffen können. Hier sind sie eingeladen, Gemeinschaft zu haben, Kicker, Billard und Dart zu spielen oder einfach nur über ihre Probleme zu reden. Kleine, spezielle Aktionen wie die Aufführung selbst eingeübter Theaterstücke sollen die aktive Beteiligung der Jugendlichen fördern. Darüber hinaus werden ihnen hier Hausaufgabenunterstützung und andere praktische Hilfen für den Alltag geboten. An einem Tag in der Woche findet ein „Girls only“ – Treffen statt. Das Sommercamp bleibt aber der Höhepunkt für die Teens und auch für die Mitarbeiter. Es ist immer ein riesiges Projekt, das auch junge Menschen anlockt, die active – zone vorher noch nicht kannten. „Die Situation hat sich komplett geändert“ Sportlicher Einsatz bei Campaktionen. Die Arbeit beeinflusste die Umgebung so stark, dass sich Menschen tatsächlich neu orientieren und verändern. „In den letzten zwei Jahren hat sich die Situation komplett verändert.“, sagt der Gründer des Projekts. „Früher hatten wir viel mit Drogen, Kriminalität und Gewalt zu tun. Heute ist das größte Problem der Jugendlichen, einen vernünftigen Schulabschluss zu machen und einen Ausbildungsplatz zu suchen. An diesem Punkt setzen wir an und versuchen zu helfen.“ Die Mitarbeiter des Projekts schreiben diese Veränderung Gott zu. Sich für das Wohl seiner Umgebung einzusetzen, bewirke positive Resonanz. Jugendliche aus Köln – Ostheim müssen viel mehr kämpfen als solche aus einem anderen sozialen Hintergrund. Sie neigen eher dazu, sich selbst aufzugeben. „Ich schaff`das eh nicht.“, sagen viele. Oder präsentieren sich selbst zu schlecht in ihrer Bewerbung und haben dadurch Schwierigkeiten. Oft bleiben sie an irgendwelchen weiterführenden Schulen und versuchen, ihre Abschlüsse nachzumachen. Doch ohne feste Grenzen und strenge Disziplin sind die Jugendlichen überfordert. So passiert es oft, dass sie ihre Ausbildung abbrechen. Und wieder ist ein Jahr vorbei. Ein klares Ziel vor Augen und die notwendige Selbstdisziplin fehlen den Jugendlichen häufig. Sie verlieren den Kampf, sich mit einem entsprechenden Bildungsabschluss in der deutschen Gesellschaft zu integrieren. „In einem ersten Gespräch versuchen wir, sie zu motivieren. Danach setzen wir uns gemeinsam hin und beginnen, Bewerbungen zu schreiben.“ erzählt der Projektleiter. Auch die Vorbereitung und Begleitung zu einem Vorstellungsgespräch gehören dazu. „Seit kurzem arbeiten wir hier in Köln mit einer Agentur zusammen und lassen uns zu Mentoren ausbilden. Damit können wir diese junge Menschen gezielt in ihrem Ausbildungsprozess oder Praktikumsprozess begleiten. Wir sind sozusagen der Ansprechpartner zwischen den Jugendlichen und der Firma.“ Jugendliche legen mehr Wert darauf, sich sinnvoll in der Gesellschaft zu engagieren Beobachtet man die Jugendlichen in der Gesamtsituation von Köln – Ostheim, lässt sich rückblickend sagen, dass die Jugendlichen mittlerweile mehr Wert darauf legen, zu respektierten Persönlichkeiten in der Gesellschaft zu werden. Immer weniger wichtig sind ihnen ihre Drogengeschäfte oder andere kriminelle Wege. Sie versuchen viel eher, ein sinnvolles Leben zu führen. Das ist ein großes Umdenken und ein Fortschritt in die richtige Richtung. Jugendliche bei einer Abendveranstaltung während eines Camps. Ein anderer großer Schritt ist, wenn sich diese jungen Menschen tatsächlich für ein Leben mit Jesus entscheiden und damit ein vollständig verändertes Leben beginnen. Sie fangen an, eine Beziehung mit Gott zu führen, in die örtliche Gemeinde zu gehen und starten so ihren eigenen Weg gemeinsam mit Jesus.    Gemeinde trägt Projekt Träger des Projektes ist die Evangelische Freikirche in Köln – Ostheim. Vom Ursprung her eine russlanddeutsche Gemeinde, sind mittlerweile über achtzehn verschiedene Nationen vertreten. Die kulturelle Vielfalt der Gemeinde spiegelt auch der Sonntagsgottesdienst wider, der in drei Sprachen stattfindet: Deutsch, Russisch und Persisch. Die Gemeinde steht vorbehaltlos hinter diesem Projekt und ist von Anfang an im Wachstumsprozess integriert gewesen - auch als es zu Beginn kleinere Schwierigkeiten gab. Wenn Jugendliche und Teenager in die Gemeinde kommen, die vorher noch nichts mit Gott zu tun hatten und nie in einer Gemeinde gewesen sind, kann es unruhig werden im Gottesdienst. Mit ihrem Verhalten können sie durchaus auch anecken. Doch die  Mitglieder dieser Gemeinde haben schnell für sich entschieden: „Wir wollen diese Menschen lieben und für sie da sein.“ Was denken die Eltern? Die Eltern reagieren sehr unterschiedlich darauf, wenn ihre Kinder beginnen, sich in christlichen Kreisen zu bewegen. Einige finden diese Wertevermittlung sehr gut, andere reagieren sehr skeptisch. Häufig wissen die Erziehungsberechtigten gar nicht, wo sich die Jugendlichen aufhalten und was sie machen. Allgemein ist der Kontakt zu den Eltern sehr begrenzt. Wie viele Migranten halten sie sich zunächst stark im Hintergrund und beobachten die Situation erst einmal. Die seltene Gelegenheit für eine Begegnung bietet oft nur das das active-zone Camp im Sommer. Erste skeptische Reaktionen sind häufig: „Warum arbeitet ihr in dieser Form?“, „Wieso redet ihr hier über Jesus? Redet doch auch über alle anderen Religionen.“ Doch die Mitarbeiter stehen zu ihrer persönlichen Überzeugung von Jesus und erklären, dass sie genau dies auch weitergeben möchten. Irgendwann kommen die Eltern zurück und sagen, dass sie es gut finden, dass hier ein Raum geschaffen wird, der sauber ist und an dem gute Werte vermittelt werden. Jesus und Gott sind kein Thema mehr für sie. Was zählt ist ein Ort, der gewalt-, alkohol- und drogenfrei ist und wo Nächstenliebe tatsächlich praktiziert wird. Eine Umgebung, die den Kindern spürbar gut tut. Da stellen sich die Eltern nicht quer.   „Wichtig ist, dass Sie Menschen einfach nur lieben“ Auch andere Gemeinden haben sich von dieser Initiative inspirieren lassen und ein eigenes Projekt vor Ort gestartet. Knapp zehn Projekte gibt es mittlerweile, in unterschiedlichen Städten wie beispielsweise Bielefeld, Michelstadt und Soest.   Einen wichtigen Ratschlag hat Alex Loschitz für Menschen, die sich gerne selbst in Projekten zur Integration engagieren möchten: „Wichtig ist, dass Sie Menschen einfach nur lieben. Selbstlos, ohne Vorurteile oder böse Hintergedanken – so wie Jesus uns geliebt hat. Die Menschen annehmen wie sie sind und sie aus dem Blickwinkel Gottes sehen. Das ist im Grunde genommen alles.“ Das gilt gerade für Gemeinden. Oft bilden sie eine Art "Kuschelklub" und sagen: „Wir sind hier unter uns, wir fühlen uns wohl und wollen nicht unbedingt Kontakt zu Menschen aus einer anderen Kultur .“ Doch wenn die ersten Berührungsängste überwunden sind und Menschen beginnen, sich zu integrieren, sieht man wie vielfältig und bereichernd die gemeinsame Anbetung Gottes mit anderen Menschen und Kulturen ist.  Authors: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...