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„Herzliche Einladung zur Einweihungsparty“ sagten meine Vermieter und reichten mir freudestrahlend vor einigen Tagen die Einladungskarte zur Einweihung der neuen Wohnungen, die heute Abend stattfinden wird. Zwei Jahre haben sie an dem Haus gewerkelt und geschuftet. Jetzt ist endlich alles fertig. Sie sind glücklich, denn endlich können alle Mieter das Haus beziehen und dieses große Projekt 2011/2012 wird abgeschlossen. Heute soll ordentlich mit allen Mietern und Bauhelfern gefeiert werden. Zu diesem Anlass ist der Hähnchenwagen bestellt, alles dekoriert und geputzt und schön hergerichtet. Ich freu mich auf diesen besonderen Abend. Die Arbeit ist geschafft und nach der Arbeit kommt bekanntlich das Vergnügen. Irgendwie erinnert mich dieser Anlass zur Feier an die Einweihungsparty, über die Jesus mit seinen Jüngern spricht. Jesus selbst wird uns einladen, denn er sagt kurze Zeit bevor er stirbt: „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa zu euch gesagt, dass ich dorthin gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Und wenn ich einen Platz für euch vorbereitet habe, werde ich wieder kommen und euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.“ (Johannes 14,2+3) Einblick in die Zukunft Er gibt seinen Jüngern damit kurz vor seinem Abschied einen Einblick in ihre Zukunft. Er möchte Wohnungen für sie bauen und einrichten und sobald die Wohnungen fertig sind, die neuen Bewohner zur Einweihungsfete abholen. Der Gedanken, dass Gott jetzt gerade an der Arbeit ist, um für mich eine neue Wohnung zu bauen, gefällt mir. Jedoch sollte der Gedanke an die neue Wohnung weit mehr in mir bewirken als ein schönes Gefühl. Jesus hat die Jünger in seine Hausbaupläne nicht ohne Grund eingeweiht. Der Gedanke auf meine Zukunft soll mein Leben heute beeinflussen und verändern, was er viel zu selten tut. Manchmal erscheint mir der Umzug nicht wichtig, weil er aktuell noch nicht dran ist. Manchmal bin ich in der Mitarbeit meiner Gemeinde so gefordert und beschäftigt, so dass ich keine Zeit habe, an den Himmel zu denken. Manchmal verliere ich den Himmel völlig aus meinem Fokus und vergesse, mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Manchmal erscheint mir die Wahl der neuen Tapetenfarbe wichtiger, als es im Blick auf den Himmel tatsächlich ist.   Dabei wünsche ich mir, dass der Himmel mein Leben stärker verändert und mir eine neue Sicht auf alltägliche Dinge und auf mein Leben insgesamt gibt. Der Gedanke an den Himmel sortiert und setzt meine Prioritäten. Der Himmel ordnet mein Leben und das tut gut. Deshalb möchte ich häufiger an den Himmel denken und mich jetzt schon auf den Tag freuen, wenn es heißt: „Herzliche Einladung zur Einweihungsparty. Alles ist fertig.“  Authors: ERF.de Topthema

Jesus-News weiterlesen http://feedproxy.google.com/~r/erf/topthema/~3/zhz0VEcfjbw/116-542-4155

Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...