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Wenn ein erfolgreicher Autor einen neuen Roman herausbringt, spekulieren Leser und Kritiker oft schon im Vorfeld, ob das Buch an seine letzte Veröffentlichung heranreichen wird. Diese Frage stellt sich auch bei „Der Weg - Wenn Gott Dir eine zweite Chance gibt“, denn den Erfolg von „Die Hütte“ kann Autor William Paul Young kaum toppen. 2007 veröffentlichte der Amerikaner den Roman und landete sofort einen Bestseller. Bereits Anfang 2010 hatte sich das Buch weltweit 10 Millionen Mal verkauft und war in 30 Sprachen übersetzt worden. Gestern ist das neue Buch von Young in Deutschland erschienen, einige Tage früher als in den USA. Aber ist „Der Weg“ genauso gut wie „Die Hütte“? Diese Frage zu beantworten ist nicht leicht, denn obwohl es viele Parallelen zwischen den Romanen gibt, sprechen beide unterschiedliche Themenfelder an. Während in „Die Hütte“ die Frage nach dem Leid vordringlich war, geht es in „Der Weg“ mehr um Charakterbildung und darum wie Entscheidungen unseren Charakter prägen. Zwischen Leben und Tod Im Mittelpunkt der Handlung steht Anthony Spencer, ein eiskalter Geschäftsmann. Gefühle kennt er nicht, bei ihm zählen Geld und Erfolg. Von seiner Frau hat Tony sich scheiden lassen, der Kontakt zu seiner Tochter ist abgebrochen; niemanden lässt er an sich heran. Seine Selbstzentriertheit wird durch seinen geradezu paranoiden Verfolgungswahn hervorgehoben und verdeutlicht. Am Anfang des Romans erleidet Tony einen Zusammenbruch und wird mit einer schweren Kopfverletzung ins Krankenhaus eingeliefert. In einer Art „Zwischenzeit“ trifft er Jesus und den Heiligen Geist. Er erfährt von ihnen, dass er im Koma liegt und sterben wird, aber einen Menschen heilen darf. Für Tony beginnt dann eine ungewöhnliche „Reise“: Erst findet er sich in Cabby, einem Jungen mit Down-Syndrom, wieder, dann begleitet er Krankenschwester Maggie in ihrem Alltag. Tony lernt die Welt durch die Augen anderer Menschen zu sehen. Dabei kommt es zu einigen Verwicklungen, denn Tony kann mit den Personen kommunizieren, in deren Seelen er kurzzeitig wohnt. Im zweiten Handlungsstrang, der genannten „Zwischenzeit“, lernt Tony immer mehr seinen wahren Charakter kennen. Seine Seele - dargestellt als öde Landschaft - wird nämlich bewohnt und bewacht von seinem Ego, das Eigenschaften wie Ehrlichkeit und Anständigkeit als Unkraut ausrupfen lässt. Tony verändert sich, sowohl durch die Gespräche mit Gott in der „Zwischenzeit“ als auch durch das Erleben der Welt aus dem Blickwinkel anderer Menschen. Doch die Frage bleibt: Wird Tony sein Geschenk nutzen, um einem anderen Menschen zu helfen, oder sich selbst heilen? Gute Botschaft, Realitätsnähe ungenügend In „Der Weg“ wird die Reise eines Menschen zu sich selbst und zu Gott beschrieben. Durch die Begegnung mit Gott erkennt Tony seine eigenen Charakterschwächen und Fehler. Schutzmechanismen, die jeder Mensch verwendet, werden als das offengelegt, was sie sind: Mauern, die Gott und andere Menschen ausschließen. Weil Tony die Gedanken anderer Menschen teilen kann, lernt er die Bedeutung von Liebe und Vertrauen. Young gestaltet die beiden Erzählstränge authentisch, humorvoll und unterhaltsam. Allerdings übertreibt der Autor es in der Ausgestaltung der Handlung, wenn er die Geschichte von Tonys Familie mit der seiner unfreiwilligen Helfer verbindet. Zudem wirkt unrealistisch, dass bis auf Tony alle anderen Figuren im Roman an Gott glauben. Pathetische Äußerungen und fromme Klischees nehmen die Freude am Lesen. Manchen Lesern wird auch die „Seelenwanderung“ Tonys negativ auffallen. Dass Tony durch einen Kuss von der einen zur anderen Person übertragen werden kann, mutet komisch an. Doch Tony ist in Youngs Darstellung nur Besucher in fremden Seelen. Er kann die Menschen nicht zu Handlungen zwingen oder manipulieren. Da auch am Aufbau des Buches erkennbar wird, dass die Geschichte eine Art Gleichnis ist, stört mich persönlich dieser Aspekt nicht so stark. Doch ich kann nachvollziehen, wenn Leser gewisse Passagen esoterisch verstehen und dadurch verwirrt oder beunruhigt sind. Trotzdem ist „Der Weg“ lesenswert, denn Young schafft es, sowohl die übersteigerte Selbstwahrnehmung als auch die Selbstzweifel der Hauptfigur anschaulich darzustellen. Das Zusammenspiel dieser beiden Eigenschaften wird besonders in der Passage deutlich, in der Tony sich seinem eigenen Ego entgegenstellt. Dies ist meiner Ansicht nach eine der stärksten Szenen im ganzen Roman. Auch die Gestaltung der Nebenfiguren gelingt Young: Der leicht zurückgebliebene, aber herzensgute Cabby wirkt genauso lebensnah wie Krankenschwester Maggie in ihrer zupackenden, direkten Art. Neben den Gesprächen mit den verschiedenen Gottesfiguren, die man bereits aus „Die Hütte“ kennt, bereichert gerade dieser zweite Handlungsstrang das Buch. Fazit Lohnt sich das Buch also? Ist es so gut wie Youngs erster Roman? Darauf gibt es keine einfache Antwort. In vielen Teilen der Handlung sind die Ähnlichkeiten zum Vorgängerbuch zu groß: Auch Tony hat ein Kind verloren und man ahnt bereits, dass irgendwann die einzelnen Gottespersonen auftreten werden, wenn Tony in der „Zwischenzeit“ landet. Der Überraschungseffekt fehlt. Dennoch ist „Der Weg“ wegen der anderen Thematik kein bloßer Abklatsch von „Die Hütte“. Die Allegorien und Handlungsstränge ähneln sich, sind aber dennoch eigenständig zum Vorgängerbuch. Insgesamt ist „Der Weg“ ein wertvoller Roman, der mit anschaulichen Gleichnissen darauf hinweist, wie wenig es braucht, um aus unserer Seele eine Räuberhöhle zu machen. Dennoch gleiten viele Passagen in frommen Kitsch ab. Wie bei „Die Hütte“ gibt es einige Punkte, die man an der theologischen Ausrichtung des Buches kritisieren kann. Aber wer das Buch als Allegorie versteht, dem wird es gefallen. Doch so authentisch und berührend wie sein Vorgänger ist es nicht. Authors: ERF.de Topthema

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Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...