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© Uwe Schlick / pixelio.de Vier Monate nach dem Snowden-Skandal empört sich Merkel. Vorwurf an die Amerikaner ist, dass sie abgehört wird. Was für eine Überraschung! Hat sie etwa die Enthüllungen von Edward Snowden für Märchengeschichten gehalten? Entweder das oder sie glaubte, dass sie als Kanzlerin im Gegensatz zu ihren Bürgern Sonderrechte bei den Amerikanern genießt. Dabei wird ja gerade Merkel als „mächtigste Frau Deutschlands“ für die NSA von besonderem Interesse sein. Denn man weiß ja: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. So wird der amerikanische Geheimdienst vermutlich auch über die deutsche Kanzlerin gedacht haben, die immer ein enger Bündnispartner der USA war. Insgesamt wurden anscheinend 35 internationale Staatschefs abgehört, unter ihnen auch Kanzlerin Merkel. Darüber ist Deutschlands Mutti „not amused“. Das ist verständlich, doch man fragt sich: Warum reagiert Merkel erst jetzt? Häme aus dem NetzAls sich im Sommer bereits die Vorwürfe wegen millionenfacher Spionage gegen die NSA und den britischen Nachrichtendienst GCHQ häuften, hofften viele deutsche Bürger auf ein Eingreifen der Kanzlerin. Zumindest eine genauere Überprüfung der Faktenlage wäre angebracht gewesen. Tatsächlich kam es nur zu oberflächlichen diplomatischen Gesprächen und man gab sich schnell mit den Zusicherungen der USA zufrieden, dass nicht abgehört werde. Ungeheuerlich, wenn man bedenkt, dass ein Polizist niemals einen Mordverdächtigen einfach so laufen lassen würde, nur weil dieser schriftlich versichert, kein Mörder zu sein. Aber Merkel begnügte sich damals mit den Unschuldsbeteuerungen der USA. Das hat sie nun davon, so möchte man hämisch denken. Auch im Internet verbreiten sich rasant Unkenrufe in Form von Tweets wie „Als Angela Merkel bei Barack Obama anrief, wusste der doch schon, was sie sagen wollte“, „Und täglich grüßt die #NSA“, oder „Merkel hat zwar eine verdammt lange Leitung, aber wehe, einer macht sich dran zu schaffen“. Wir sind alle EgoistenDoch halt, stopp! Bin ich nicht manchmal auch so? Interessiert es mich, dass in Fukushima immer noch Tonnen an strahlenverseuchtem Wasser ins Meer fließen? Ach nein, schließlich liegt Japan weit weg. Und auch die Massentierhaltung: Gut, schön ist das nicht, aber irgendwo muss mein tägliches Schnitzel ja herkommen. Doch wenn auf dem Etikett Rind steht, in meinen Köttbullar aber Pferdefleisch ist, dann ist der Aufschrei groß. Nein, auch ich zeige mich oft erst bestürzt über Missstände, wenn ich selbst betroffen bin. Und leider ist dies eine Haltung, die ich auch bei vielen anderen Christen beobachtet habe. Denn gerade wir als Christen ziehen uns manchmal in unsere eigene fromme, heile Welt zurück und hoffen im Stillen, dass andere sich der Probleme unserer Gesellschaft annehmen. Schließlich sind wir auf dieser Welt nur zu Besuch, unsere wahre Heimat ist der Himmel, wieso also hier etwas verändern? Nein, natürlich sind nicht alle Christen so und ich möchte auch gar nicht auf andere zeigen, denn ich selbst bin um keinen Deut besser. Denn es ist zutiefst menschlich, sich zuerst für die eigenen Belange zu interessieren. Genau deswegen sollten wir uns bewusst machen, dass wir als Bürger und Christen oft nicht anders handeln, bevor wir uns über Merkels Verhalten aufregen. Nicht nur Merkel muss handelnDoch es gibt Hoffnung und zwar in zweierlei Hinsicht. Erstens können wir als deutsche Bürger nun darauf hoffen, dass jetzt, wo Merkel selbst betroffen ist, endlich das Abhörverhalten der NSA in Europa vollständig offengelegt und unterbunden wird. Denn auch wenn die Kanzlerin erst spät zu der Einsicht kam, dass sie sich in dem NSA-Skandal nicht allein auf die netten Worte Obamas verlassen kann; sie scheint endlich aufgewacht zu sein. Das könnte zu einer wichtigen Wende imUmgang Deutschlands mit der amerikanischen Regierung und seinen Geheimdiensten führen. Zweitens bietet uns dieser Skandal und unsere Empörung über Merkels späte Einsicht einen guten Ansatzpunkt über unseren eigenen Umgang mit gesellschaftlichen Problemen nachzudenken. Wer von uns ist denn wegen dem weltweiten Abhörskandal auf die Straße gegangen? Wer hat sich wirklich dagegen gewehrt weiter überwacht zu werden und eventuell seinen What’sApp oder Facebook-Account aufgegeben? Ja, Merkel hat spät eingegriffen, aber auch wir als Bürger stehen in der Pflicht, uns und unsere Daten zu schützen. Oder noch allgemeiner: Uns einzubringen, wenn Missstände aufgedeckt werden. Mit Empörung allein ist es nicht getan. Auch das lehrt uns diese Affäre. Nicht nur Angela Merkel als Bundeskanzlerin steht jetzt in der Pflicht zu handeln, auch wir Bürger sollten den Abhörskandal als Weckruf verstehen, genauer nachzuhaken, wie sicher Computer oder mobile Geräte wie Tablet und Smartphone sind. Nur wenn auch die potenziellen Käufer Druck machen, werden die Hersteller ihre Geräte sicherer machen. Denn der eigentliche Skandal ist nicht allein, dass uns die Amerikaner abhören, sondern wie leicht das möglich ist. Auch hier müssen Lösungen gefunden werden. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...