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suze / photocase.de / Heiko Seel Immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus, die meisten bedenken dabei aber nicht die Nachteile eines Kirchenaustritts. Denn schon bei einer geplanten kirchlichen Heirat oder einer Beerdigung stellt sich die Frage: Wer ist nun zuständig? Ganz auf einen Redner verzichten wollen die wenigsten. Die Webseite rent-a-pastor.com schafft Abhilfe. Hier können Menschen ohne Kirchen- oder Gemeindeanschluss einen Pastor für Feierlichkeiten mieten. Aber das Angebot schließt nicht nur eine Marktlücke, sondern bietet auch die Chance zur Mission. ERF Online hat mit dem Betreiber der Webseite, Pastor Samuel Diekmann gesprochen. Samuel Diekmann hat rent-a-pastor.com gegründet. Er ist Pastor der Jesus-Gemeinde in Dietzenbach. ERF Online: Auf Ihrer Webseite können sich kirchenferne Menschen einen Pastor mieten, zum Beispiel für Trauung oder Beerdigung. Nun ist Pastor aber kein Beruf wie jeder andere. Der Pastor stellt seine Arbeitskraft bewusst Gott zur Verfügung. Wie passt das Verständnis des Pastorendienstes als göttliche Berufung mit einem solchen Angebot zusammen? Samuel Diekmann: Schon in der Bibel steht: Ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Und wenn man in einer Kirchengemeinde arbeitet, kriegt man in der Regel auch ein Gehalt. Doch wenn ich Leuten außerhalb meiner Kirchengemeinde meine Arbeitskraft zur Verfügung stelle, fehlt diese Zeit in der Gemeinde. Das muss natürlich ausgeglichen werden. Doch Sie haben Recht: Pastor ist nicht nur Beruf, es ist auch Berufung. Aber ich betreibe diese Plattform ja auch, um auf diese Art Leute zu erreichen, die wir sonst nie erreichen würden. Diese Menschen stehen außerhalb einer Kirchengemeinde und über die Plattform haben wir die Möglichkeit, mit ihnen in Kontakt zu kommen. Das nutze ich sehr gerne und sehe das als Möglichkeit, dem Paar und auch ihren Gästen eine Brücke zurück zum Glauben zu bauen. Gott segnet die Institution EheERF Online: Steckt hinter Ihrem Konzept also ein bewusst missionarischer Ansatz? Samuel Diekmann: Wir verstehen uns nicht als missionarische Offensive, aber wir sehen unsere Dienste als missionarische Chance. Und das erleben wir auch. Die Leute, die uns buchen, bringen oft Fragen zu Kirche und Gemeinde mit. Außerdem kommt man über den Vorgang der Trauung ins Gespräch und dann kann man den Paaren zum Beispiel den Begriff Segen erklären. ERF Online: Nun werden Menschen aber meist nicht durch eine Trauung wieder zu Gemeinde- oder Kirchenmitgliedern. Woran merken Sie denn, dass bei den Leuten wirklich was hängenbleibt? Samuel Diekmann: Es gibt wirklich ein Paar in Bayern, die nach unserem Dienst wieder in die Kirche eingetreten sind. Da waren wir aber auch nur der entscheidende letzte Tropfen. Ich persönlich mache es so, dass ich in Vorgesprächen das Paar einlade, auf die Internetseite meiner Gemeinde zu gehen und dort in die Podcasts der Predigten hineinzuhören, damit sie ein Gefühl dafür bekommen, wie ich rede. Viele Paare werden dann zu treuen Predigt-Podcast-Abonnenten. Ich muss es Gott überlassen, was er daraus macht, aber ich nutze die Chance, von ihm zu erzählen. Ich schenke auch jedem Paar zum Schluss eine Bibel in moderner Übersetzung. ERF Online: Nun kann man im Internet ja mittlerweile alles bestellen, nun also auch den passenden Pastor. Unterstützen Sie mit Ihrem Angebot nicht auch das gesellschaftliche Konsumdenken, dass für Geld alles möglich ist? Wie man ein Brautauto mietet, mietet man eben auch den Pastor. Samuel Diekmann: Eine solche Haltung habe ich noch nicht gespürt, sondern die Leute sind eher dankbar. Unser Angebot wird nicht als Selbstverständlichkeit angesehen. Auch kommen die wenigsten zu uns und sagen: „Wir wollen jetzt das und das und das.“ In der Regel sind die Leute eher unsicher. Sie haben zwar schon eine grobe Vorstellung, aber wissen wenig über die Inhalte einer Trauzeremonie. Daher ist es eher so, dass wir die Paare an die Hand nehmen. Aber ganz ausschließen kann ich eine solche Haltung nicht. Wir machen mit unserem Angebot auch kein Geschäft aus dem Glauben, sondern aus einer Hochzeit. Das ist für mich etwas komplett anderes. Jesus hat seinen Jüngern befohlen, Menschen das Evangelium zu bringen, sie zu taufen und gemeinsam das Abendmahl zu feiern. Das waren seine drei großen Befehle. Aber Jesus hat nichts zu Hochzeiten oder Beerdigungen gesagt. Er hat nie gesagt: „Liebe Nachfolger, beerdigt und traut Menschen, aber bitte schön nur Christen.“ Ich glaube, dass Gott die Institution Ehe unabhängig vom Glauben segnet. „Was die Form angeht, habe ich ein weites Herz“ERF Online: Sie sprachen schon davon, dass es für Sie auch Grenzen in Ihrer Arbeit als Mietpastor gibt und Sie nicht alles mitmachen. Wo liegen denn Ihre Grenzen? Samuel Diekmann: Die meisten Leute wissen, wenn sie einen Pastor buchen, dass dieser manche Sachen nicht mitmachen wird. Ich musste noch nie zu irgendwas „Nein“ sagen. Ich würde aber nichts machen, bei dem es um Religionsvermischung geht. Einmal habe ich ein deutsch-türkisches Paar getraut, die drei Wochen vor der Hochzeit vom Pfarrer sitzen gelassen wurden. Das war richtig blöd für das Paar und so haben sie mich gefragt. Ich habe ihnen dann klar gesagt: „Wenn ihr mich bucht, kriegt ihr eine christliche Hochzeit. Für eine Koranlesung bin ich nicht zu haben.“ Und das war für sie okay. Was die Form angeht, habe ich ein weites Herz, doch die Inhalte sind mir wichtig und die verteidige ich auch. ERF Online: Und wie kann ich mir so eine gebuchte Trauung? Was sagen Sie dem Brautpaar, sprechen Sie da auch über Gott? Samuel Diekmann: Natürlich, ich nenne es zwar nicht immer Predigt, sondern oft Trauansprache, aber ich lese immer aus der Bibel vor. Ich habe schon oft über die Stelle in Epheser 5,23ff gepredigt, in der Paulus die Männer anweist, ihre Frauen so sehr zu lieben, wie Christus die Gemeinde geliebt hat. Und dann erzähle ich den Leuten davon, was Jesus für uns getan hat, und das auf die Beziehung zwischen Mann und Frau, in der es auch darum geht, einander zu vergeben und etwas für den anderen aufzugeben. Im Anschluss lade ich dann dazu ein, nicht aus eigener Kraft die Beziehung zu bauen, sondern Gottes Hilfe in Anspruch zu nehmen. In der Regel segne ich Paare auch nach der Trauung. Ich verstehe das nicht so, dass ich Segen verteile, sondern vielmehr bitte ich mit dem Paar um Segen. Aber ich segne Paare nur, wenn sie es wollen. ERF Online: Nicht nur Trauungen, auch Beerdigungen hat „rent-a-pastor.com“ im Angebot. Das stelle ich mir noch etwas komplizierter vor, denn oft wollen die Angehörigen ja wissen, ob der Verstorbene im Himmel ist. Bringt Sie das in einen Konflikt? Samuel Diekmann: Ich sehe das nicht so sehr als Konflikt, eher als Frage. Und letztlich können wir diese Frage nicht beantworten. Deswegen würde ich niemanden einfach so in den Himmel befördern. Ich würde vielmehr erklären, was die Voraussetzungen sind, um in den Himmel zu kommen. Ich sage den Angehörigen schon im Vorfeld, dass die Trauerrede nicht für den Verstorbenen gedacht ist, sondern für die Angehörigen und Gäste. Ich erzähle in einer Beerdigungspredigt von Gottes Liebe und davon, dass wir wählen können, ob wir eine Beziehung mit ihm wollen. Ich mache außerdem klar, dass Gott nicht nur für die Ewigkeit zuständig ist, sondern auch für das Hier und Jetzt. Dass er uns Hoffnung und Trost geben möchte und man mit ihm reden kann. Man sagt ja immer: Beerdigungen sind komplizierter als andere Gottesdienste. Aber ich erlebe, dass es oft einfacher ist, weil Menschen in dieser Situation offener sind. Ein Blumenstrauß an schönen ErlebnissenERF Online: Bei „rent-a-pastor.com“ machen nicht nur Sie mit, sondern auch andere Pastoren bieten über Ihre Webseite Ihre Dienste an. Was ist für Sie entscheidend, um einen Redner in Ihre Kartei aufzunehmen? Samuel Diekmann: Das erste Kriterium ist, dass die Leute wirklich gläubig und nicht bloße Kirchenfunktionäre sind. Daher führe ich im Vorfeld mehrere Gespräche mit den Bewerbern. Das zweite Kriterium ist, dass die Pastoren bereit sind, sich auf Leute außerhalb der Kirche einzulassen, und drittens, dass sie das auch können. Ich möchte keine verkappten Kreuzritter in der Agentur haben, die die Bibel als Keule benutzen. Die Leute, die uns buchen, sollen spüren, dass es eine Einladung ist, die man ausspricht. ERF Online: Noch zum Schluss die Frage: Was war das schönste Erlebnis, das sie als Mietpastor hatten? Welches Erlebnis ist Ihnen besonders im Kopf hängengeblieben? Samuel Diekmann: Es ist eher ein Blumenstrauß an schönen Erlebnissen. Das Schönste sind die Menschen. Egal ob arm oder reich, sie träumen alle von Liebe und Partnerschaft. Und da mitreingenommen zu werden und ihnen ein paar Bausteine für ihre Beziehung an die Hand zu geben, ist für mich das Schönste. Aber es freut mich natürlich auch, dass einige die Predigten als Podcast nutzen. Und es gibt auch Locations, die total toll und schön sind. Da denke ich manchmal: „Hier hätte ich auch gern geheiratet.“ Aber das wirklich spannende sind die Menschen. ERF Online: Vielen Dank für Interview! FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...