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Matthias Behne / Behnelux Gestaltung Steffen Schulz ist Clown Leo, der Kirchenclown aus Halle an der Saale. Er tritt in Kirchen auf, um dort Geschichten rund um die Bibel auf humorvolle Art und Weise zu erzählen. Wie viele andere Menschen war auch er vom Hochwasser 2013 stark betroffen und ist bis heute noch dabei, den Schaden zu beheben. Trotz der Katastrophe hat er seinen Blick für die Freude im Leben behalten. Warum Freude und Humor in jeder Phase des Lebens notwendig ist, verrät er im Interview mit ERF Online.  ERF Online: Herr Schulz, Sie sind ein Kirchenclown. Wodurch unterscheiden Sie sich von einem „normalen“ Clown?   Steffen Schulz: Ich würde den Clown nicht in eine Kategorie einordnen, denn ein Clown ist zeitlos, raumlos und geschlechtslos. Er lebt in den Momenten, in denen er atmet, durch die Gegend schaut, oder sich den Wind durchs Haar streifen lässt. Unabhängig davon, ob er ein Kirchenclown, Zirkusclown oder ein Klinikclown ist. Trotzdem nenne ich mich Kirchenclown, um damit einzuordnen, wo ich anzutreffen bin. Freude durch einer frohen Botschaft ERF Online: Damit haben Sie eine interessante Plattform gewählt – auf der sie vielleicht nicht nur Schulterklopfer bekommen. Sind Sie denn der Meinung, dass der Kirche Humor fehlt? Steffen Schulz: Christen sind schon fröhliche Menschen, die heiter ihr Leben gestalten. Sie sind Menschen mit Haut und Haaren und allen Flüssigkeiten im Körper, die den Humor ausmachen. Denn im Grunde genommen ist Humor eine medizinische Bezeichnung, die einfach Körperflüssigkeit bedeutet. ERF Online: Also würden Sie im Vergleich zu Nichtchristen jetzt nicht sagen, dass Christen eher traurig sind oder auch gerade in der Kirche ein trauriges Gesicht machen? Steffen Schulz: Nein im Gegenteil: Wir Christen sind fröhliche Menschen. Allerdings sind unsere Traditionen in der Kirche eher still und meditativ: Wir hören Worte, wir hören Musik, wir singen und beten miteinander. Das Lachen in der Kirche ist also erst einmal nicht sehr präsent, trotzdem ist es sehr wichtig. Wir müssen uns ja auch entlasten und das funktioniert mit dem Lachen sehr gut. ERF Online: Die Ausdrucksformen der Freude sind von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich: Die einen schmunzeln höchstens, die anderen wiederum betonen Freude in einem Übermaß, sodass sie sich kaum noch mit realen Problemen auseinandersetzen. Welche Freude meint Paulus, wenn er in Philipper 4,4 schreibt: „Freuet euch in dem Herrn alle Wege, und abermals sage ich euch: Freuet euch!“?Steffen Schulz: Ich denke, Paulus geht es um das Evangelium, das eine frohe Botschaft ist. Paulus. Er möchte damit sagen: „Hey Leute, lebt aus der frohen Botschaft Jesu Christi. Er hat uns erlöst.“ Wenn wir schwierige Phasen im Leben haben, dann müssen wir sie ertragen. Gerade dann können wir aber gewiss sein, dass wir eine frohe Botschaft haben, auf die wir hören können und die uns trägt. Mir gefällt der Spruch: „Wohin mich mein Weg führen wird, ich weiß ich bin nicht allein, ich habe Jesus Christus an meiner Seite.“ Darüber freue ich mich. ERF Online:  Freude ist - genauso wie Barmherzigkeit oder Sanftmut - eine Charaktereigenschaft, die Christen anstreben sollten. Kann man denn Freude mit Humor gleichsetzen? Steffen Schulz: Humor entfacht Freude und wo Freude herrscht, da pulsiert das Leben. Der Clown veranschaulicht das gut. Er ist nicht kopflastig, sondern sehr körperbetont. Bevor er auf andere Menschen zugeht, horcht er in sich selbst hinein, wo er dann auch die Freude entdeckt. Wenn Clown Leo z.B.  die Schöpfungsgeschichte erzählt, erlebt er sie gleichzeitig mit jeder Faser seines Körpers. Das kann sehr komisch aussehen und löst Lachen aus. Dennoch bleibt er sanftmütig, warmherzig und barmherzig – immer in Verbindung mit Freude. Das Kreuz Jesu auf sich nehmen - wirklich Freude? ERF Online: Sie schreiben in einem Text von Ihnen: „Humor und Glaube, oder besser: der humorvolle Glaube ist für mich lebensbejahende Gnade.“ Was meinen Sie damit?    Steffen Schulz: An dieser Stelle zitiere ich gerne Papst Johannes XXIII: „Glaube ist die Heiterkeit, die von Gott kommt.“ Wenn wir glauben, dann ist es etwas Heiteres. Wir können mit Freude und mit Heiterkeit an Gott glauben, weil wir durch Jesus Christus erlöst sind. Das ist für mich lebensbejahende Gnade. ERF Online: Neben der Heiterkeit des Glaubens, von der Sie gerade gesprochen haben, sagt Jesus aber auch zu seinen Jüngern in Matthäus 10,38: „Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein.“ Ganz ehrlich: Das hört sich für mich nicht gerade nach Freude an. Oder?Steffen Schulz: Das Kreuz Jesu zu schleppen, wäre tatsächlich ein schweres Los. Es ist jedoch nicht auf unser Kreuz übertragbar. Ich höre diesen Satz von Jesus so: „Wenn ihr erlöst sein wollt, dann geht mit mir den Weg der Nächstenliebe und geht hinaus in die Welt und lehrt was ich geboten habe. Mir nachfolgen heißt, liebt euch wie ich euch liebe.“ Das Kreuz und die Liebe stehen eng beieinander. Der Weg, den wir mit Jesus gehen, ist ein Weg der Liebe und der Barmherzigkeit. Für mich heißt da: Tue etwas für die Geschöpfe, die um dich herum sind. Sei freundlich zu dir und deinen Mitmenschen. Und wenn ein Lächeln zurückkommt, ist es ein ganz leichtes Kreuz und nicht das schwere, das Jesus nach Golgatha trug. Freude durch Versöhnung ERF Online: Trotzdem kennt wohl jeder auch Leidsituationen, die sich nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens abspielen. Inwiefern hilft die Freude gerade in schwierigen Zeiten?   Steffen Schulz: Gerade in Leidsituationen erlebe ich Freude, wenn ich mit Gott im Gebet spreche und dadurch Trost bekomme. Natürlich muss daraus nicht sofort Freude entstehen. Wir tun gut daran, so lange zu trauern, bis wir vom traurigen zum fröhlichen Moment kommen. Dass man diese Spanne aushält, gehört zum Wachsen dazu. Währenddessen ist es gut, Menschen zu haben, mit denen man sich austauschen kann und die einem zuhören. Wichtig in dieser Zeit ist es, Versöhnung zuzulassen und nicht zu verbittern. Nur dann kann die Freude wieder aufkommen. ERF Online: Freude kommt also nur auf, wenn Versöhnung zugelassen wird?  Steffen Schulz: Richtig. Trost in Leidsituationen anzunehmen, ist der erste Schritt. Der zweite ist dann, sich z.B. mit einer Krankheit oder mit Mitmenschen zu versöhnen. Wenn Versöhnung nicht möglich ist, dann ist auch Freude nicht möglich. Am Kreuz ist letztlich für uns Versöhnung schon geschehen. So können wir Christen als Versöhnte, Erlöste durch das Leben gehen können. Wenn diese Versöhnung nicht auch zwischen Christen in Gemeinden geschieht, dann kann auch insgesamt das Miteinander in der Gemeinde nicht sehr freudvoll sein. ERF Online: Herr Schulz, können Sie uns ein konkretes Beispiel erzählen, wie Sie in einer schwierigen Situation einen Grund zur Freude entdeckt haben? Steffen Schulz: In der Hochwassersituation erlebte ich zwei Momente, in denen ich keine Hoffnung mehr hatte. Das erste Mal, als ich gemerkt habe, dass ich gegenüber Wasser machtlos bin. Der zweite Moment war, als wir die letzten Sandsäcke vor die Türen gestapelt hatten und Haus und Grundstück verließen – mit Schlafsack und einigen weiteren Utensilien. Dabei kam mir der Gedanke: „Natur, nimm dir, was du brauchst, aber bitte lass mir etwas übrig.“ Inmitten dieser schlimmen Situation saßen wir mit unseren Nachbarn zusammen und mussten so laut über manch kuriose Situation lachen. Das Lachen entspannte uns alle und tat gut. Freude haben wir auch generell in der Zeit des Hochwassers erlebt, weil wir ganz viel Zusammenhalt und Nächstenliebe erfahren haben. Jeder half jedem. Einmal lagen in unserem Briefkasten 100 Euro von der Organisation „Hallenser helfen Hallensern“, mit dem Spruch: „Dass man jemanden etwas geben kann, das ist Glück. Und wenn man etwas bekommt und es von Herzen annimmt, ist es auch Glück.“ So eine Hilfsbereitschaft zu erleben ist schön und freudvoll. ERF Online: Herzlichen Dank für das Interview.   FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...