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Motto des Tages

Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.
Jesus spricht: Wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.

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SCM Hänssler Islam und Demokratie – funktioniert das? Diese Frage stellt sich insbesondere, nachdem in der neugegründeten Demokratie Ägyptens schon nach einem Jahr die Regierung unter Präsident Mohammed Mursi gescheitert ist. Erneut kam es zu gewaltsamen Demonstrationen und man fragt sich: Wann kehrt Frieden in Ägypten ein? Und: Ist das Land zu einer wirklichen Demokratie fähig? Der Frage, ob in den Ländern des „Arabischen Frühlings“ Demokratien entstehen, stellt sich auch Christine Schirrmacher in dem Buch „Islam und Demokratie: Ein Gegensatz“. Das Buch erschien im März 2013 in der „Hänssler kurz und bündig“-Reihe und verspricht innerhalb von nur zwei Stunden Lesezeit einen umfassenden Überblick über das Thema. Religionsfreiheit und Frauenrecht mangelhaftSchirrmacher beginnt damit, dass sie die Grundsätze und Eigenschaften einer Demokratie aufführt. Sie hält es für wichtig, dass Deutschland zwar von seiner Geschichte her ein „christliches Land“ ist, aber in seinem Demokratieverständnis Wert darauf legt, „säkular“ und damit neutral allen Religionsgemeinschaften gegenüber zu sein. Damit wird bereits deutlich, dass für Schirrmacher die Gewährung der Religionsfreiheit eins der entscheidenden Merkmale einer Demokratie ist. Im Anschluss daran stellt sie sich der primären Frage, wie Islam und Demokratie zueinander stehen. Sie weist darauf hin, dass trotz freier Wahlen in Ägypten und Tunesien islamistische Parteien die Oberhand gewannen. Die aber sind nie von ihrem Grundsatz abgewichen, die Scharia durchzusetzen. Im Folgenden geht Schirrmacher intensiver darauf ein, an welchen Stellen Koran und Scharia im Gegensatz zu demokratischen Grundwerten stehen. Eine besondere Problematik ist für sie der Aspekt der Religionsfreiheit: Zwar wird Nicht-Muslimen in islamischen Ländern erlaubt, die eigene Religion zu behalten, aber eine Wahlmöglichkeit für Muslime bietet das islamische Recht nicht. Auf die Konversion vom Islam zu anderen Religionen steht laut Scharia die Todesstrafe. Das widerspricht dem Prinzip der Religionsfreiheit. Außerdem werden Nicht-Muslime faktisch in den meisten islamischen Ländern benachteiligt. Ein weiteres Manko macht Schirrmacher bei den Rechten der Frauen aus, denn laut Scharia ist die Frau dem Mann unterstellt. Dies steht im Gegensatz zu der demokratischen Überzeugung, dass alle Menschen und damit auch Mann und Frau gleichberechtigt sind. Muslime wollen „islamische Form der Demokratie“Aber stehen sich allein deswegen Islam und Demokratie entgegen? Wird nicht am Beispiel Ägyptens deutlich, dass auch innerhalb islamisch geprägter Gesellschaften Demokratie als Grundwert wahrgenommen wird? Schirrmacher steht dieser Annahme kritisch gegenüber. Sie argumentiert, dass im Islam eine historisch-kritische Auslegung des Koran noch fehle. Daher werden die religiösen Texte von den allermeisten Muslimen wörtlich genommen. In dieser wörtlichen Form sind sie allerdings mit demokratischen Werten nur schwer vereinbar. Das sehen, Schirrmacher zufolge, auch viele islamische Theologen so. An Beispielen stellt sie heraus, welche Positionen verschiedene muslimische Theologen und Intellektuelle vertreten. Nur eine kleine Minderheit empfindet eine Demokratie im westlichen Sinne als erstrebenswert. Der Großteil muslimischer Führungsfiguren steht der Demokratie skeptisch gegenüber oder stimmt ihr nur zum Teil zu. Viele Führungspersönlichkeiten befürworten „eine islamische Form der Demokratie“, die aber wichtige Bestandteile einer demokratischen Ordnung ausklammert. Schirrmacher stellt daher fest: Erst wenn Scharia und Koran hinterfragbar werden, hat die Demokratie in islamisch geprägte Staaten eine wirkliche Chance. Sie glaubt, dass der Islam erst dann für demokratische Grundwerte bereit ist, wenn eine Veränderung in der theologischen Auslegung stattgefunden hat. Manches Unibuch ist interessanterDas Buch „Islam und Demokratie: Ein Gegensatz“ bietet einen guten Überblick über die Problematik der Vereinbarkeit von Demokratie und muslimischen Glauben. Leider erfüllt es auch beinahe jedes Sachbuch-Klischee. Denn wer hofft, durch das Versprechen „In 2 Stunden wissen Sie Bescheid!“ schnell mehr zu diesem Thema zu erfahren, dem sei gesagt: Man braucht deutlich länger, um dieses Buch durchzulesen. Denn es ist keineswegs leicht lesbar. Bandwurmsätze über mehrere Zeilen sind keine Ausnahme. Man merkt dem Buch leider an, dass es von einer Professorin geschrieben wurde. In meiner Zeit als Studentin habe ich sogar Lehrbücher gelesen, die interessanter geschrieben waren. Natürlich sollte Unterhaltsamkeit kein Kriterium für ein Sachbuch sein, dennoch wäre hier etwas mehr Leserfreundlichkeit angemessen gewesen. Schließlich wendet sich das Buch an den Normalbürger, der das Buch in seiner Freizeit liest, um sich schnell weiterzubilden. Dem Ziel, schnell zu informieren, kommt das Buch aber leider nicht nach. Man braucht Durchhaltevermögen, um es bis auf die letzte Seite zu schaffen. Die „westliche Brille“ trübt den BlickEin weiteres Manko ist außerdem, dass Schirrmacher die Frage, was Demokratie ist, zu plakativ beantwortet. Ist eine Demokratie, in der keine Religionsfreiheit herrscht, aber die Bürger dem durch Wahl zugestimmt haben, deswegen weniger Demokratie? Demokratie heißt zunächst einmal: Das Volk entscheidet. Wenn das Volk in freien Wahlen islamistische Parteien wählt und ein gewähltes Parlament, die Scharia als Gesetz beschließt, handelt es sich per se immer noch um eine Demokratie. Allerdings – und hier weist Schirrmacher zu Recht auf Probleme hin – wendet sich diese demokratische Ordnung dann gegen die Genfer Menschenrechtskonventionen. Außerdem steht eine Demokratie in der Gefahr zur Diktatur zu werden, wenn sie nicht Pressefreiheit, Religionsfreiheit und Gleichheit aller Bürger garantiert. Diese Grundwerte sind zwar nicht genuin Bestandteil einer demokratischen Ordnung, für deren Erhalt aber entscheidend notwendig. Des Weiteren sollte eine Demokratie die Interessen aller Bürger vertreten: Dies wäre aber nicht der Fall, wenn beispielweise die Scharia in Ägypten eingesetzt würde. Denn damit würde die Regierung gegen die Interessen der Christen im Land (etwa 10 Prozent der Gesamtbevölkerung) handeln. Es macht also Sinn, die islamischen Demokratien auf diese Aspekte hin zu prüfen. Dennoch lohnt es sich, ab und an die „westliche Brille“ abzusetzen und sich daran zu erinnern, wie wechselhaft die Anfänge der Demokratie in Europa waren. Dass Demokratie gelernt werden muss und auch wir als Deutschen hier einen langen Weg hinter uns haben. Diese Einsicht vermisst man in Schirrmachers Buch. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...