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@Tauernhof Hans Peter Royer leitet die Bibelschule „Tauernhof“ in Österreich. Soweit ist alles klar, das ist nichts Besonderes. Doch das Programm, dass Royer und sein Team anbieten, unterscheidet sich von dem, der meisten anderen Bibelschulen. Im fünfwöchigen Bibelschulkurs „Upward Bound“ werden Teilnehmer an ihre physischen Grenzen gebracht. Dadurch wird ihr Glauben gestärkt und vertieft. Wie das möglich ist, erklärt Royer im Interview mit ERF Online. ERF Online: Herr Royer, Sie bieten ein recht spezielles Programm namens Upward Bound an. Was hat Sie bewogen diesen Bibelschulkurs anzubieten? Hans Peter Royer: Upward Bound gibt es bereits seit den 70er Jahren. Mein Vorgänger Gernot Kunzelmann hat dieses Konzept entwickelt. Es basiert auf dem von Kurt Hahn entwickelten Programm namens Outward Bound (deutsch: nach außen hin gebunden). Dabei  werden Naturerlebnisse und Abenteuer mit Inhalt verbunden. Man versucht den Inhalt durch verschiedene Aktivitäten zu vertiefen und zu vermitteln. Das ist auch unser Ziel. Wir sind dabei aber nicht nur nach außen hin gebunden, sondern auch nach oben hin gebunden (Upward Bound). Letztlich liegt uns am Herzen, dass die Teilnehmer das, was wir weitergeben, verstehen und die Beziehung zu Gott ganz persönlich erfahren. Das gelingt dadurch, dass wir versuchen möglichst viele Sinne anzusprechen. In der Pädagogik ist das eine gängige Anschauung: Je mehr Sinne angesprochen werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas hängen bleibt. Bei Upward Bound wird eben nicht nur Gottes Wort gepredigt, es werden auch Konzepte wie Vertrauen und Abhängigkeit praktiziert und umgesetzt. So bekommt die Lehre von Jesus einen direkten Zusammenhang mit dem was man tut und wird dadurch greifbarer. Bibeleinheiten auf dem Berg ERF Online: Dieses Programm ist aber nur eines von vielen. Was ist das Besondere im Vergleich zu anderen Bibelschulkursen? Hans Peter Royer: Als ich zum Tauernhof kam, gab es nur die fünfwöchige, englischsprachige  Upward Bound Schule. Um auch berufstätige Menschen im deutschen Sprachraum zu erreichen, haben wir dasselbe Konzept gekürzt. Nun bieten wir auch mehrere ein- und zweiwöchige Programme an.  Die Kurse sind keine Überlebenscamps und man braucht keine besondere Fitness. Alle Teilnehmer müssen aber körperlich gesund sein mit der Bereitschaft an ihre Grenzen geführt zu werden. Manche Kurse beinhalten verschiedene Aktivitäten wie zum Beispiel die Erlebniswoche oder AUFWÄRTS. Andere Kurse sind auf eine sportliche Aktivität fokussiert, wie z.B. die Mountainbike-Woche oder die Kletter-Woche. Für eher gemütliche Teilnehmer haben wir die Nordic Walking- oder Genießer-Woche. ERF online: Wie kann ich mir das vorstellen? Zwei Wochen Bibelschule und dann ins Gelände oder Bibeleinheiten auf der Berghütte? Hans Peter Royer: Bei klassischen Bibel-Aktiv-Wochen beginnt der Tag mit einer Andacht. Dann können sich die Teilnehmer sportlich betätigen. Am Abend beschließt man dann den Tag mit einer Bibelarbeit. Das hat auch seine Berechtigung. Allerdings hat das, was in der Predigt gesagt wird, wenig mit dem zu tun, was man tagsüber gemacht hat. Genau darin liegt eines der größten Probleme im Christsein – wir trennen das geistliche Leben vom normalen Leben. Die sonntägliche Predigt hat wenig Einfluss auf unsern Alltag. Christsein bedeutet jedoch, dass ich 24 Stunden am Tag zu Jesus gehöre und von ihm gelenkt werden will. Unsere Programme sind so konzipiert, dass Unterricht und Erlebnis nicht getrennt werden. Wir klettern, um die Bibel zu unterrichten und verbinden das Erlebte mit dem was wir predigen. Wir sprechen über Jesus Christus und sein Leben mit uns direkt auf dem Berg und in der Höhle. Das ist der große Unterschied. „Herr ich bin am Ende, ich steige aus.“ ERF Online: Rafting und Klettern ist gut für den Körper, aber wie kann das helfen, den Glauben zu vertiefen? Hans Peter Royer: Da gibt es viele Möglichkeiten. Alle zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Immerhin habe ich ein ganzes Buch darüber geschrieben. Aber ein Beispiel wäre: An Jesus zu Glauben heißt auch Jesus zu vertrauen. Ich glaube, dass Er das tun kann, was ich nicht kann. Das kann man zwar auch im Lehrsaal unterrichten, dort fehlt allerdings der praktische Bezug. Wenn ich beim Klettern am Seil hänge und mein Partner mich sichert, ist das anders. Ich weiß, wenn er mich loslässt, dann bin ich tot. Ich muss lernen ihm zu vertrauen und in Abhängigkeit zu ihm das Abseilen zu wagen. Unten angekommen, machen wir eine Einheit über Vertrauen. Dann bekommt der Unterricht eine ganz andere Dimension. Der Teilnehmer weiß jetzt, was gemeint ist und kann das Gesagte besser begreifen. ERF Online: Von welchen besonderen Erfahrungen der Teilnehmer können Sie berichten? Hans Peter Royer: Das ist spontan schwer zu sagen. Ich habe einen ganzen Ordner voll mit Briefen von ehemaligen Teilnehmern. Aber ein Beispiel kann ich trotzdem geben, denn besonders häufig steht in den Briefen : „Die Botschaft, dass Christus in mir lebt, war mir in der Theorie schon irgendwie klar. Aber in meinem Alltag, hat das überhaupt nichts bewirkt.“ In Apostelgeschichte 28,26 zitiert Paulus den Propheten Jesaja: „Mit den Ohren werdet ihr's hören und nicht verstehen; und mit den Augen werdet ihr's sehen und nicht erkennen.“ Es ist ein Unterschied, etwas zu hören und zu verstehen oder es zu sehen und zu erfahren. Bei Upward Bound stoßen einige Teilnehmer an ihre physischen Grenzen. Bei anderen wird die Geduld auf die Probe gestellt. In beiden Fällen lernen sie, sich an Jesus zu wenden. Ich kann in meiner Verzweiflung sagen: „Herr ich bin am Ende, ich steige aus.“ Oder ich sage: „Herr ich kann nicht mehr, jetzt kannst du.“ Dabei ist es egal, ob man mit der Geduld oder mit der Kraft am Ende ist. In beiden Fällen gilt: Auch, wenn ich nicht mehr weiter weiß, kann ich lernen mich auf Gott verlassen. Erlebnispädagogik ist normales Leben ERF Online: Wie sieht denn ein normaler Tagesablauf eines Teilnehmers aus? Hans Peter Royer: Jede Stunde in unseren Programmen ist genau geplant. Allerdings wissen die Teilnehmer nicht, was wir morgen mit ihnen vorhaben. Sie wissen auch nicht, wann wir aufbrechen oder wohin es geht. Sie lassen außerdem ihre Uhren und Handys zurück. Wir teilen es ihnen erst mit, wenn sie etwas tun sollen. Das hat praktische und biblische Gründe. Häufig müssen wir die Programme umgestalten auf Grund von Wetteränderungen oder der fehlenden Kondition der Teilnehmer. Viel wichtiger ist jedoch ein anderer Aspekt: Niemand von uns weiß, was Gott im nächsten Jahr mit uns vorhat. Ich habe keine Ahnung, was er tun wird, aber ich will trotzdem im Vertrauen auf Gott weitergehen. Die meisten von uns wollen gerne alles weit im Voraus wissen und planen. Aber wir wissen nicht, was morgen passiert. Das ist die Realität des Lebens. Gerade deswegen ist es wichtig, Gott zu vertrauen und weitere Schritte zu setzten. ERF Online: Upward Bound basiert ja, wie Sie bereits sagten, auf den Grundsätzen der Erlebnispädagogik. Kann der Einsatz von Erlebnispädagogik auch in Gemeinden, Jugendkreisen oder anderen Bibelschulen die Vertiefung des Glaubens stärken? Hans Peter Royer: Ja natürlich. Ich persönlich nenne Erlebnispädagogik auch normale­s Leben. Es sollte nichts Besonderes sein, dass ich versuche in meinem Leben auf Gott aufmerksam zu werden und auch auf ihn aufmerksam zu machen. Das sollte eigentlich unser alltägliches Leben sein. Leider haben wir unser Christsein „verkopft“, es ist sehr viel im Kopf, aber wenig in unserem Leben. Es ist wichtig normal und authentisch mit Jesus zu leben. Im Alltag können wir die Dinge, die uns begegnen, mit Jesus besprechen und somit Jesus einbeziehen. Letztlich ist das Erlebnispädagogik. Dafür muss man nicht zwangsläufig ein Experte in Erlebnispädagogik sein. ERF Online: Machen auch Menschen mit, die nicht in erster Linie an dem bibelschulischen Aspekt interessiert sind? Hans Peter Royer: Bei den fünfwöchigen Bibelschulen ist das weniger der Fall. Das ist eine reine Jüngerschaftsschulung, in der man lernt, wie man als Christ lebt. Bei den kurzen Programmen ist das anders. Auch die sind attraktiv und professionell gestaltet. Die Teilnehmer bekommen in keiner Bergsteigerschule oder Abenteuerschule ein professionelleres Angebot. Deshalb nehmen einige auch ihre Freunde mit, die mit Jesus noch nichts am Hut haben. Sie kommen, weil sie den sportlichen Aspekt interessant finden. Wenn sie dabei Jesus kennen lernen, freut uns das natürlich besonders. ERF Online: Vielen Dank für das Gespräch. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...