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Motto des Tages

Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.
Jesus spricht: Wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.

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HTTP/1.1 200 OK Date: Wed, 24 Jul 2013 13:01:24 GMT Server: Apache/2.2.21 (Unix) Expires: Thu, 19 Nov 1981 08:52:00 GMT Cache-Control: no-store, no-cache, must-revalidate, post-check=0, pre-check=0 Pragma: no-cache Vary: Accept-Encoding Transfer-Encoding: chunked Content-Type: text/html Christen beten für Muslime - ERF.de OnlineThemenPolitik & Gesellschaft 09.07.2013Nachricht Evangelische Allianz in Deutschland, Österreich und der Schweiz ruft zum Gebet auf isinor / pixelio.de Am 09. Juli beginnt in diesem Jahr für etwa 1,4 Mrd. Muslime weltweit der Fastenmonat Ramadan. Es ist der neunte Monat des islamischen Mondjahres, das nur 354 Tag hat. Daher wandert der Ramadan im Vergleich zur westlichen Zeitrechnung in jedem Jahr zehn bis elf Tage nach vorn. Das 30-tägige Fasten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gehört zu den religiösen Pflichten der Muslime. Auch in deutschsprachigen Ländern wird von den knapp 4,5 Mio. Muslimen der Ramadan eingehalten. Die meisten von ihnen haben einen türkischen Hintergrund und sind heute oft Migranten der dritten Generation. Mit Muslimen ins Gespräch kommenVom 09. Juli – 07. August 2013 wollen Christen in Deutschland, in Österreich und der Schweiz im Rahmen der Aktion „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ besonders für Muslime beten. Darin sind sie mit vielen Christen weltweit verbunden. Denn auch für Christen ist der Ramadan eine jährliche Herausforderung zum Gespräch, zur Begegnung und zum Gebet, weil Christen und Muslime dauerhaft in unseren Ländern zusammen leben. Wir müssen auch mitten in Europa das Wissen um den Islam verstärken und dazu helfen, dass Christen im Blick auf notwendige inhaltliche Diskussion und das Zeugnis von Jesus Christus sprachfähiger werden. Anregungen zum GebetZiel der Aktion „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ ist es, dass Christen für Muslime beten und ihnen somit Gutes wünschen. Christen werden ermutigt, persönliche Kontakte mit Muslimen aufzunehmen. Daneben wird auf Menschenrechtsverletzungen und die Situation verfolgter Christen in islamischen Ländern aufmerksam gemacht. Die eigens für die Aktion als Kalender gestalteten Hefte enthalten viele Beispiele für gelungene Begegnungen zwischen Christen und Muslimen sowie grundlegende Informationen zu einigen islamischen Ländern und Volksgruppen und dem Islam allgemein. Vor allem gibt es aber spezielle Anregungen zum Gebet – ob allein, in der Familie oder in der christlichen Gemeinde. Redaktion Bilder: isinor / pixelio.de FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...