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Motto des Tages

Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.
Jesus spricht: Wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.

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Fotonachweis: Deichmann Jeden Tag las Heinrich Deichmann seinen Kindern aus der Bibel vor. Der kleine Heinz-Horst, das Jüngste von fünf Kindern und der einzige Sohn der Familie, lauschte gespannt. Er war beeindruckt von dem, was dieser Jesus alles für ihn getan hatte. „Herr, ich bitte dich in mein Leben. Ich möchte dir mein Leben widmen“, so könnte das Gebet des damals elfjährigen Heinz-Horst gelautet haben, als er beschloss, sein Leben in Jesu Hände zu geben. Diese Entscheidung für Jesus sollte sein Leben prägen. Sein Vorbild im Glauben war der Vater Heinrich. Dieser las seinen Kindern nicht nur aus der Bibel vor, sondern lebte auch danach. Er war ein Christ in Wort und Tat. Schon früh nahm er seine Kinder mit, wenn er Kranke besuchte oder Armen etwas zu essen brachte. Das tat er, obwohl sie selbst nicht reich waren, denn Heinrich Deichmann besaß nur einen kleinen Schuhladen. Diesen hatte er 1913 mit seiner Frau Julie gegründet. Heinrich ahnte damals nicht, dass er damit den Grundstein eines milliardenschweren Unternehmens gelegt hatte. Liebe auf den ersten Blick Während des zweiten Weltkrieges wurde Heinz-Horst eingezogen. Er teilte damit das Schicksal vieler anderer junger Männer. Auch er wäre beinahe Opfer des Krieges geworden. Ein Schuss ging glatt durch seinen Hals, nur wenige Millimeter an der Halsschlagader vorbei. Er selbst sieht es als göttliche Fügung, dass er diese Verletzung überlebte. Diese Erfahrung festigte den Entschluss, Jesus sein Leben zu widmen. Als er nach Ende des Krieges endlich nach Hause kam, musste er feststellen, dass einiges zu tun war: „Ich kam im Mai 1945 aus dem Krieg nach Hause und musste erst einmal unser Geschäft in Essen reparieren." Nach dem Tod seines Vaters 1940 hatte seine Mutter die Leitung des Unternehmens übernommen. Geschäftsführer wollte Heinz-Horst zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht werden. Er wollte Gott dienen und hatte ein Leben als Missionsarzt vor Augen. Doch das Geschäft hielt ihn in Essen. Er studierte zwar Medizin und Theologie, half aber seiner Mutter bis in die späten Abendstunden in der Firma. Er schaffte es, trotz der Doppelbelastung, das Studium erfolgreich abzuschließen und zu promovieren. Danach arbeitete er als Orthopäde. In dieser Zeit verliebte Heinz-Horst sich unsterblich in die Lehrerin Ruth Fischer. Es war Liebe auf den ersten Blick. Die beiden heirateten 1950 und waren bis zu Ruths Tod 2008 glücklich verheiratet. Er blieb immer demütig und bescheiden 1956 beendete Heinz-Horst seine aktive Zeit als Arzt und übernahm die Leitung des Familienbetriebs.  Von da an wuchs das Unternehmen stetig. In den folgenden Jahren breitete sich Deichmann in ganz Europa aus. 1984 wagte man den Sprung über den „Großen Teich“ und übernahm die amerikanische Firma Lerner Shoes. Bis heute ist Deichmann in 23 Ländern aktiv und hat über 3000 Filialen. In einem Jahr verkauft Deichmann etwa 150.000.000 Paar Schuhe. Trotz all dieser Erfolge blieb Heinz-Horst immer demütig und bescheiden. „Ich habe das Geld empfangen zum Dienst für andere Menschen“, äußerte er sich in der ERF Sendung „Hof mit Himmel“. Die Liebe zu Jesus merkt man ihm deutlich an. Ein Gespräch mit ihm wird leicht zu einer Predigt. Über Jesus zu reden, erfüllt ihn bis heute mit Freude. Doch er redete nicht nur fromm daher, sondern handelte auch dementsprechend. 1977 reiste er mit einem Freund nach Indien. Ihn beeindruckten die großen Unterschiede zu Deutschland. Besonders die Kluft zwischen Arm und Reich schockierte ihn. Als er dort von über hundert Leprakranken umringt war, entschloss er sich zu helfen. Noch im selben Jahr gründete er die Hilfsorganisation „wortundtat“. „Ein ganz außergewöhnlicher Mann“ Schließen sich Unternehmer- und Christsein nicht gegenseitig aus? Für Heinz-Horst Deichmann nicht. Seiner Ansicht nach trägt ein Geschäftsführer eine große Verantwortung. Wichtig sei es, das Geld nicht über alles wertzuschätzen: „Gott wird mich am Ende nicht fragen, wie viele Paar Schuhe ich verkauft habe. Er wird wissen wollen, ob ich wie ein wahrer Christ gelebt habe.“ Diese Einstellung macht ihn zu einem besonderen Menschen. So sah es auch der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau: „[…]das ist ein ganz ungewöhnlicher, ein ganz außergewöhnlicher Mann.“  Darüber hinaus wurde Heinz-Horst im Jahr 2000 zum indischen Honorarkonsul für das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) ernannt. Außerdem erhielt er im selben Jahr das große Bundesverdienstkreuz. Erst kürzlich wurde bekannt, dass er 2014 den Karl-Barth-Preis erhält. Ein Auszug aus der Begründung der Jury lautet: „Deichmann bleibt auch als Unternehmer Christ und Theologe.“ Die Firma soll den Menschen dienen In diesem Jahr feiert die Firma Deichmann ihr hundertjähriges Bestehen. Mittlerweile ist das Unternehmen zum größten Schuhhandel in Europa geworden. Eines hat sich in dieser Zeitspanne jedoch nicht verändert: Die Grundidee. Heinrich Deichmann hatte sich vorgenommen, Schuhe herzustellen, die für den kleinen Mann erschwinglich und trotzdem qualitativ hochwertig sind. Bis heute lautet die Unternehmensphilosophie: Die Firma soll den Menschen dienen. Deshalb soll die beste Qualität zum niedrigsten Preis angeboten werden. Die offiziellen Geschicke der Firma übernahm Sohn Heinrich 1999. Ebenfalls durch die väterlichen Werte geprägt führt er das Unternehmen im Sinne von Deichmann Senior weiter. Heinz-Horst sagt dazu: „Ich bin froh darüber, dass es all denen, die mit Deichmann zu tun haben, gut geht. Ich hoffe, dass das in Zukunft auch so bleibt. Mein Sohn ist für mich der beste Gewährsmann dafür.“ Die Liebe zu Jesus hat Heinz-Horst Deichmann sein ganzes Leben lang begleitet. Sie motivierte ihn, sich für Arme einzusetzen und das Evangelium zu verbreiten. Sein Leben ist ein Beispiel für alle Menschen, die ein hohes Amt bekleiden. Mit viel Macht geht auch große Verantwortung einher. Das hat Heinz-Horst Deichmann für sich erkannt.   FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...