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Motto des Tages

Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.
Jesus spricht: Wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.

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Henning Rahn / pixelio.de „Nordkorea ist unser Feind“ hat Pastor Jona Kim schon als Jugendlicher gelernt. Die Bedrohung aus diesem Land ist ein ständiges Thema. Doch die Menschen sehnen sich nach Frieden und Wiedervereinigung. Gelingen kann dies nur, wenn Gott den rechten Platz in der Gesellschaft einnimmt und das Vertrauen und Miteinander wiederhergestellt wird: Zuerst innerhalb von Südkorea und danach über seine Grenzen hinaus in das isolierte Nachbarland. Das sagen Jona Kim und die drei weiteren ehrenamtlichen Mitarbeiter von ERF International Debora Kim, Rebeka Kim und Si-Hyo Lee. ERF International: In den letzten Monaten ist es wieder lauter geworden mit den Nachrichten aus Nordkorea. Wie reagieren Christen in Südkorea auf die anhaltenden Drohungen aus Nordkorea? Jona Kim: Die Reaktion unterscheidet sich nicht zwischen Christen und Nichtchristen. Was Nordkorea betrifft sind wir innerhalb unserer eigenen Nation ideologisch geteilt: Die eine Seite vertritt den Standpunkt, den Kampf gegen den Norden anzutreten, die andere Seite fühlt sich den Brüdern und Schwestern aus dem Norden verbunden und ist überzeugt, ihnen helfen zu müssen. Wir möchten natürlich trotz allem weiter versuchen, Frieden zu schaffen. ERF International: Herr Kim, wie haben Sie diese Teilung des Landes in Ihrer Kindheit erlebt? Jona Kim: In meiner Jugendzeit habe ich gelernt: Nordkorea ist unser Feind. Nordkorea hat uns angegriffen, und wegen Nordkorea haben wir viele Verluste erlitten. Deshalb müssen wir uns jetzt vorbereiten, um für einen erneuten Angriff gewappnet zu sein. In der Zeit während meiner Sekundarstufe II mussten wir militärische Übungen machen. In der Schule habe ich gelernt, eine Waffe handzuhaben. Antikommunismus und wirtschaftliche Entwicklung waren die zwei großen Themen unserer Jugendzeit - über Themen wie Umweltschutz wurde nicht gesprochen. Fast jedes Jahr kamen nordkoreanische Spione oder bewaffnete Soldaten heimlich in unser Land und töteten Menschen. Dagegen mussten wir uns schützen. Einmal im Monat musste sich die gesamte Bevölkerung des Landes gegen einen Luftangriff von Nordkorea vorbereiten. Das war der Alltag in meiner Jugendzeit der 80er Jahre. Jona Kim lebt seit 2005 in Deutschland. Er ist Pastor der koreanischen evangelischen Gemeinde Weimar. Debora Kim: Mein Großvater war selbst am Koreakrieg beteiligt, er hatte damals sehr große Angst. Er lebt bis heute unter dem Trauma,  den der Krieg ausgelöst hat und hat immer noch einen Hass auf die Nordkoreaner. In den 70er und 80er Jahren gab es zwischen Nordkorea und Südkorea viele Probleme wegen Spionage, sowohl Nordkorea als auch die DDR waren kommunistisch. Mein Vater hatte deshalb Angst, dass ich in Deutschland studiere. „Bedrohung von Nordkorea ist ständig Thema“ ERF International: Herr Kim, wie erleben Sie diese Trennung heute? Jona Kim: Stark gemischt. Wir bemühen uns ständig, den Frieden über Dialog und Reden herzustellen. Doch das sind nur politische Maßnahmen, die nicht richtig Fuß fassen. Wir haben kein Vertrauen in Nordkorea, deswegen funktioniert die Diskussion nicht. Wir erhoffen uns gar nichts von diesen Reden. In dem Zeitraum von 2000 - 2010 war in Südkorea eine linksorientierte Regierung an der Macht; sie führten neue Schulreformen ein und die Schüler aus dieser Zeit entwickelten eine neue Denkweise gegenüber Nordkorea. Sie sind offen für den Norden. Die Generation aus den Jahren davor hat noch eine ganz andere Haltung. ERF International: Sie leben heute in Deutschland, einem Land, dass in seiner Geschichte ebenfalls eine Trennung erlebt hat. Letztendlich ist aber die Wiedervereinigung gelungen. Welche Bedeutung hat dies für die Südkoreaner? Jona Kim: Die Kraft der Vereinigung Deutschlands liegt meiner Meinung nach in der wirtschaftlichen Stärke Westdeutschlands. Ohne diese Grundlage wäre die Vereinigung nicht möglich gewesen. Natürlich gab es zudem auch viele helfende Kräfte: Die Anerkennung durch andere Länder, die Vereinigung von Russland und den USA. Auch innerhalb der damaligen DDR hat es eine Bewegung gegeben, die einen starken Beitrag zur Wiedervereinigung geleistet hat. Doch der Hauptfaktor war die Wirtschaft. Bei uns ist es anders - wir haben gegeneinander gekämpft. Deshalb ist unsere wichtigste Aufgabe, das Vertrauen wiederherzustellen: Von Person zu Person, von Volk zu Volk. Dieser Krieg hat eine tiefe Wunde gerissen, die noch nicht geheilt ist. Si – Hyo Lee: Für die deutsche Wiedervereinigung war es wichtig, zwei unterschiedliche Aspekte zu sehen: Die Vision von einem vereinten Deutschland und die von einem vereinten West- und Osteuropa. Die damaligen führenden Regierungskräfte haben diese zwei Punkte aufgezeigt. Ich denke, für Korea ist es genauso wichtig, auf der einen Seite ein vereintes Korea zu sehen, und auf der anderen Seite ihre bedeutende Stelle zwischen den wirtschaftlichen und politischen Großmächten Japan, China, Russland und den USA. Meiner Meinung nach ist der wichtigste Punkt, dass eine koreanische Person diese Situation führt. Entscheidend ist, dass sie diese zwei Schlüsselpunkte aufzeigt, dann erst ist Wiedervereinigung möglich. „Zuerst Vertrauen und Liebe innerhalb der eigenen Nation schaffen“ERF International: Die Kluft zwischen den heutigen zwei Koreas ist noch größer als die in Deutschland vor über 30 Jahren. Worin sehen Sie die größten Herausforderungen bei einer Wiedervereinigung? Einige Hintergrundinformationen zu den drei Mitarbeitern von ERF International: Debora Kim lebt seit 2011 in Weimar und arbeitet in der Koreanischen Evangelischen Gemeinde in Weimar mit. Si-Hyo Lee ist seit 2011 in Deutschland und studiert Architektur an der Bauhaus Universität in Weimar. Rebeka Kim lebt seit 2007 in Deutschland und studiert Gesang an der Musikhochschule in Weimar. Jona Kim: Während der Kriegszeit haben wir über einen Zeitraum von drei Jahren über eine Million Menschen getötet, Deutschland dagegen hat nie untereinander gekämpft. Dieser Krieg ist natürlich etwas, was die Kluft zwischen den beiden Ländern deutlich vergrößert, große Trauer auslöst und viele Nachbearbeitungsprozesse erfordert. Ich denke, dass die beiden Koreas sich ganz plötzlich wiedervereinen werden. Doch ich frage mich, ob wir Südkoreaner die Nordkoreaner wie unsere eigene Landsleute lieben können. Es gibt in Südkorea und in China viele Flüchtlinge aus Nordkorea, sie versuchen hier zu leben und zu arbeiten. Doch von den Einheimischen werden sie ganz anders behandelt. Auf der einen Seite sagen wir, dass wir unsere Nation lieben. Doch wenn es dann um meine wirtschaftliche Situation, meinen Arbeitsplatz oder mein persönliches Leben geht, ist das ganz anders. Dann werden diese ausländischen Menschen zu Leuten zweiter Klasse. Wir sind nicht bereit, unser eigenes Volk zu lieben und ihm unsere Aufmerksamkeit zu widmen. Das ist unsere momentane Situation.Zuerst müssen wir Vertrauen und Liebe innerhalb der eigenen Nation schaffen, dann können wir dies auf unsere Mitmenschen ausweiten. Meine Hoffnung ist, dass Nordkorea und Südkorea beide proaktiv sind und ihre Türe füreinander öffnen, um zusammen zu leben. Wir sind zwei Nationen mit unterschiedlichen Systemen. Ich hoffe, dass Nordkorea auf seine eigene Art und aus eigener Kraft wachsen wird. Dann erst können wir richtig als Volk miteinander leben. Sonst werden die Nordkoreaner zu Sklaven für die Südkoreaner. Das möchte ich nicht. „Ihren wahren Vater kennen sie gar nicht.“ERF International: Herr Kim, ich frage Sie als Südkoreaner: Was ist Ihr Traum oder ihre Hoffnung für die Zukunft? Jona Kim: Im 18. Jahrhundert kamen viele Missionare nach Korea. Damals wurde Pjöngjang, die Hauptstadt von Nordkorea, als das Jerusalem von Asien bezeichnet. Gott benutzte unser Land als seine Stadt. Mittlerweile haben wir über 20.000 Personen als Missionare ins Ausland geschickt. Ich hoffe, dass Gott unser Land weiter so benutzen wird. Wir sind die Diaspora für die ganze Welt. Südkorea baut Gemeinde – während andere Völker Restaurants bauen. Wir bereiten die letzte Zeit, bevor unser Herr wiederkommt. Si – Hyo Lee: In den jetzigen Tagen herrscht die Angst vor einem möglichen Krieg zwischen Nord- und Südkorea. Wir sollten uns der Möglichkeiten bewusst sein, die wir haben: Frieden herstellen. Ich bin überzeugt davon, dass Korea in Ostasien zwischen den Staaten China, Japan, Russland und den USA eine führende Rolle einnehmen kann. Natürlich ist dies angesichts der wirtschaftlichen Situation eine Herausforderung. Trotzdem denke ich, dass Korea nicht nur für eine friedliche und wirtschaftliche Stabilität arbeiten kann, sondern auch für eine politische, kulturelle und soziale. Ich hoffe sehr, dass Korea auf einen zukunftsfähigen Frieden in Ostasien hinarbeitet. Debora Kim: Wenn ich an Nordkorea denke, finde ich es sehr traurig, dass die Menschen dort nicht das Evangelium hören können. Die Südkoreaner haben diese gute Nachricht mittlerweile sehr oft gehört. Sie werden selbst durch banale Dinge, wie Schilder, die Passanten auf den Straßen tragen, konfrontiert. Aber in Nordkorea hat man keine legale Möglichkeit, das Evangelium zu hören. Die Menschen dort verehren ihre Führer (Kim Il Sung, Kim Jong Il, Kim Jong Un) als ihren Gott. Ihren wahren Vater kennen sie gar nicht. Das ist für mich die traurigste Tatsache. Ich hoffe, dass die Nordkoreaner das Evangelium hören. Rebeka Kim: Sowohl als Christ als auch als Koreanerin wünsche ich mir, dass wir wiedervereint werden. Ich wünsche mir eine Vereinigung, damit die Nordkoreaner echte Freiheit erleben können. Eine andere Hoffnung ist, dass sowohl unsere südkoreanische als auch die nordkoreanische Regierungen mit gutem Gewissen unser Land regieren können. Dann können wir endlich auf einen guten Weg voranschreiten. ERF International: Vielen Dank für das Gespräch. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...