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© Gerhard Seybert - Fotolia.com Stephanus gilt als der erste christliche Märtyrer. Er starb, weil er Jesus als den Christus bezeugte und durch nichts und niemanden von seinem Glauben abzubringen war. Davon berichtet der Arzt und Evangelist Lukas in Apostelgeschichte 7. Stephanus‘ Beispiel folgten unzählige Gläubige. Weit über die biblischen Berichte hinaus wissen wir von Menschen, die in letzter Konsequenz für ihren Glauben den Tod auf sich genommen haben. Für den Glauben zu sterben gehört zur Kirchen- und Missionsgeschichte wie Gottesdienst und Abendmahl. Bloß: Wie viele Christen sterben heute für ihren Glauben? Das päpstliche Missionswerk Kirche in Not und andere Institutionen sprechen meist von der erschreckenden Zahl von 100.000 christlichen Märtyrern jährlich. Wer nachfragt, woher diese Zahl stammt, stößt auf den Status of Global Mission, einem Bericht, den das Center for the Study of Global Christianity (CSGC) herausgibt.   Märtyrer gehören zur Kirchengeschichte wie Gottesdienst und Abendmahl. Allerdings scheint dieser Bericht mehr Fragen aufzuwerfen als Antworten zu geben. Schon mehrfach hat seine veranschlagte Zahl von Märtyrern Fachleute ins Zweifeln gebracht. Der Theologe und Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit Thomas Schirrmacher hat erst im März dieses Jahres in einem Artikel darauf hingewiesen, dass eine Zahl in dieser Größenordnung nicht stimmen kann. „Wir sind meines Erachtens von einer zuverlässigen Zahl der Märtyrer pro Jahr weit entfernt“, so Schirrmacher. Öffentlichkeit erfährt zu spät von MärtyrernHauptgrund für diese Unklarheit ist die etwas undurchsichtige Herangehensweise des Berichts. Weder ist klar, welche Quellen das CSGC benutzt, noch zeigt der Bericht auf, wie die große Zahl von 100.000 letztlich zustande kommt. Damit erweist der Status of Global Mission der weltweiten Christenheit einen Bärendienst: Die Tragödie, dass Menschen bis heute für Ihren Glauben sterben, gerät vor lauter Konfusion in den Hintergrund. Eine besondere Schwierigkeit besteht darin, dass das CSGC keinen jährlichen Wert kommuniziert, sondern einen Zehn-Jahres-Durchschnitt. Das bedeutet, dass laut diesen Angaben in der Zeit von 2002 – 2012 eine Million Christen ihr Leben verloren haben. Macht 100.000 pro Jahr. Dieser Durchschnitt ist durchaus sinnvoll. Denn zum einen kommen Märtyrerfälle oft erst sehr viel später ans Licht, als sie tatsächlich geschehen. Eine strikt jährliche Einschätzung würde eine noch höhere Dunkelziffer beinhalten. Zum anderen umfassen manche Vorkommnisse mit  Märtyrertoden einen längeren Zeitraum. Bei Bürgerkriegen zum Beispiel komme es immer wieder zu massiven und tödlichen Übergriffen auf Christen, wobei die einzelnen Morde aber meist erst im Nachhinein erfasst und ausgewertet werden können. Nicht jeder getötete Christ ein MärtyrerTrotzdem macht Schirrmacher mit einem einfachen Rechenbeispiel deutlich, warum solch ein Durchschnittswert problematisch ist. Er vermutet, dass mit dem Bürgerkrieg im Kongo 2007 – 2009 insgesamt 900.000 Märtyrer in die Statistik eingeflossen sind. Das bedeutet, dass in dieser Zeit 90% aller christlichen Märtyrer innerhalb von nur 3 Jahren gestorben sind – und alle stammen aus ein und demselben Land. Rechnerisch verbleiben jährlich gut 14.000 Märtyrer für die verbleibenden Zeit. Es ist also zumindest verwirrend, pauschal von 100.000 Märtyrern pro Jahr zu reden; wenn nicht irreführend. Hinzu kommt ein viel grundlegenderes Problem:  Tatsächlich sind im Kongo viele Christen gestorben. Ob sie allerdings aufgrund ihres christlichen Glaubens als Märtyrer umkamen, ist fraglich. Viel wahrscheinlicher ist es, dass auch politische, ethnische und andere gesellschaftliche Gründe eine Rolle gespielt haben. Grundlegende SchwierigkeitenDas Beispiel Kongo zeigt somit mehrere Probleme auf: Erstens ist unklar, wer als Märtyrer gilt und wer nicht. Ist jeder getötete Christ ein Märtyrer? Oder muss die Person zum Zeitpunkt ihres Todes gerade ihren Glauben bekannt haben, um als solcher zu gelten? Zweitens bleibt vage, mit welcher Definition von Märtyrer die jeweiligen Organisationen arbeiten. Hat sich der in der Praxis ausschlaggebende Begriff in den letzten Jahren vielleicht verändert? Drittens stellt sich die Frage nach der korrekten Erfassung der Todesfälle. Wer erfährt wann von einem getöteten Christen – und wie werden solche Daten geprüft? Wie ist das Verhältnis von offiziellen Zahlen und der Dunkelziffer? Schließlich haben die Täter im Gegensatz zu den Opfern im Normalfall kein Interesse daran, dass ihre Morde publik gemacht werden. Ein Interesse an Veröffentlichung besteht hingegen natürlich auf Seiten der Angehörigen und Familien. Und natürlich wollen Christen weltweit erfahren, wenn ihre Brüder und Schwestern ermordet werden.Wer ist ein Märtyrer?Wer bei Organisationen nachfragt, die verfolgte Christen unterstützen, merkt schnell: Die Definition eines Märtyrers scheint klar. Joseph Scheppach, Pressesprecher der Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V. (HMK) definiert den Begriff so: „Ein Märtyrer ist jemand, der wegen seines christlichen Glaubensbekenntnisses in Wort und Tat sein Leben verliert.“ David Atkinson, Referent für Öffentlichkeitsarbeit bei Open Doors, einem Verein im Dienst verfolgter Christen, fügt hinzu: „Nicht jeder getötete Christ, etwa in Kriegen oder gewalttätigen Konflikten, starb aufgrund seines Bekenntnisses zu Jesus Christus.“ Um als Märtyrer zu zählen, braucht es also mehr, als lediglich zu einer christlichen Völkergruppe zugehören. Albert W. Hickmann vom CSGC untermauert diese Definition: „Christliche Märtyrer sind Christusgläubige, die ihr Leben aufgrund ihres Zeugnisses vorzeitig durch menschliche Feindseligkeit verloren haben.“ Demnach machen die aktive Auslebung des christlichen Glaubens und die damit verbundene Verfolgung einen ermordeten Menschen zum Märtyrer. Die Mörder töten vorrangig, weil Menschen an Jesus glauben und ihrem Glauben entsprechend leben und handeln. Die Mörder töten, weil Menschen an Jesus Christus glauben. Aber galt dieser Konsens bei der Definition schon immer? Scheppach sagt zu einer möglichen Veränderung des Märtyrerbegriffs: „Nicht die Märtyrerdefinition hat sich geändert hat, sondern unser Verständnis vom Christsein.“ Damit spricht er ein heikles Thema an. Verfolgung werde in westlichen Ländern zunehmend ausgeblendet. „Unsere Situation der letzten Jahrzehnte in Europa ist die Ausnahme, nicht die Verfolgung in den Ländern der Märtyrer heute“, so Scheppach weiter. Dass Europäer ohne nennenswerte Einschränkungen ihren Glauben ausleben können, ist im globalen Vergleich eher ein Sonderfall als eine Selbstverständlichkeit. Das Problem liegt folglich nicht allein in der Definition des Begriffs, der einen Märtyrer beschreibt und mit dem die betreffenden Organisationen arbeiten. Bleibt die Frage: Woher kommen die Daten und wie verlässlich sind die Quellen? Die 100.000 halten nicht standOrganisationen wie die HMK oder Open Doors gehen dabei auf ähnliche Weise vor. Die HMK erhält in der Praxis Informationen von Partner- und Menschenrechtsorganisationen sowie von eigenen Mitarbeitern vor Ort, die zur Prüfung der Daten mit Polizei und Behörden in Kontakt treten. Open Doors pflegt Kontakte zu einheimischen Christen, Untergrundgemeinden und Kirchen, die bezüglich der Märtyrer Bericht erstatten. Auch hier kommen Mitarbeiter am Orte des Geschehens zum Einsatz, die Augenzeugenberichten und externen Quellen nachgehen. Das CSGC als Herausgeber der kritisierten Märtyrerzahl hingegen nimmt laut eigenen Angaben kaum direkten Kontakt zu Betroffenen auf. Die Zahl wird hauptsächlich aus Nachrichtenreports öffentlicher und privater Organisationen konstruiert, die das Institut nicht näher benennt. Des Weiteren beziehe man seine Zahlen aus wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema, so das CSGC. Dabei werde aber nicht gezielt nachgefragt, ob die ermittelten Zahlen auch richtig sind. Man führe bei Gelegenheit zwar Gespräche mit Augenzeugen, jedoch nicht in standardisierter Form. Heißt: Zwischen Informanten und Datenempfängern besteht kein direkter Kontakt. Die Verlässlichkeit der Daten scheint somit fraglich. Was lässt sich nun für die im „Status of Global Mission“ genannte und viel diskutierte Märtyrerzahl folgern? David Atkinson von Open Doors nimmt dazu Stellung: „Die Zahl 100.000 scheint von einem weiten Verständnis des Märtyrerbegriffes auszugehen“. Auch HMK-Mitarbeiter Scheppach stimmt zu: „Wahrscheinlich  ist die […] zur Diskussion gestellte Zahl am ehesten erklärbar, wenn kriegerische Auseinandersetzungen und deren Opfer eingerechnet werden.“ Die beiden Experten sind überzeugt: Die Zahl von 100.000 christlichen Märtyrern pro Jahr hält nicht stand, wenn man eine enge Definition des Begriffes „Märtyrer“ anlegt und zugleich alle Quellen einer konsequenten Prüfung unterzieht. Wie hoch die Zahl wirklich istDie HMK und Open Doors sprechen aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen von Hunderten bis wenigen Tausend christlichen Märtyrern pro Jahr. Das mag im Vergleich zu 100.000 wenig erscheinen. Doch das bedeutet nicht, dass Christen wenig verfolgt würden: Christen bleiben die meist verfolgte Glaubensgemeinschaft der Welt. Für diese Erkenntnis braucht es keine möglichst hohe Zahl an Menschen, die ihren Glauben auch mit dem Tode bezahlen. Laut Hickman starb ohnehin seit Entstehung des Christentums rein rechnerisch einer von 120 Christen den Märtyrertod. Christen bleiben die meistverfolgte Glaubensgemeinschaft der Welt. Trotz alledem: Die vorhandenen Unterschiede bei der Ermittlung der Märtyrerzahl zeigen, dass Aussagen über die Morde an Christen nicht leichtfertig behandelt werden dürfen. Unabhängig davon, wie viele Märtyrer es tatsächlich sind, haben die Christen weltweit ein Recht darauf zu wissen, unter welchen Bedrängnissen sich ihre Glaubensgeschwister befinden und welche Entwicklungen hier vonstattengehen. Nur wer informiert ist, kann handeln und dazu beitragen, dass die Verfolgung von Christen weltweit eingedämmt wird – und besonders dort angeprangert wird, wo bisher wenig Notiz davon genommen wurde, dass Menschen für ihren Glauben sterben. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...