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vladischern / fotolia.com „Das Gute, das du heute tust, werden die Menschen morgen oft schon wieder vergessen haben. Tu weiterhin Gutes“ ist ein Zitat von Mutter Teresa von Kalkutta. Sie sagte es nicht nur, sie lebte es - unermüdlich und leidenschaftlich. Die Not in Indien wurde zu ihrer persönlichen Not, die sie dazu antrieb, Gutes zu tun. Durch ihren Einsatz für Arme, Obdachlose, Kranke und Sterbende wurde sie für viele Menschen ein Vorbild, häufig wurde sie geehrt. 1979 bekam sie den Friedensnobelpreis, schon sechs Jahre nach ihrem Tod wurde sie seliggesprochen. Ihr Leben ist ein einziges Zeugnis der Nächstenliebe, das in Erinnerung bleibt. Dennoch kann sie heute nichts Gutes mehr tun. Sie ist gestorben. Ähnlich und doch andersJesus Christus und Mutter Teresa haben einiges gemeinsam. Auch Jesus hatte die Randgruppen der Gesellschaft im Blick. Er hatte keinerlei Berührungsängste gegenüber Zachäus, der viele übers Ohr gehauen hat, oder gegenüber der Samariterin am Brunnen, die ein unmoralisches Leben führte. Jesus sah den Nächsten und begegnete ihm mit selbstloser Liebe. Er war bereit, seinen Ruf für die Außenseiter zu riskieren. Seine Liebe zu den Menschen ging so weit, dass er sich von ihnen kreuzigen ließ. Er starb und hinterließ Menschen, die durch seinen Einfluss verändert und erneuert wurden. Zachäus verstand, dass sein Leben dringend eine Inventur brauchte und auch die Samariterin erlebte innere Heilung – sie suchte ihren Wert nicht mehr in der nächsten Affäre. Jesus steht auf von den TotenTrotz Gemeinsamkeiten unterscheiden sich Jesus und Mutter Teresa gravierend voneinander. Mutter Teresa kann heute nichts mehr tun, weil ihr Leben begrenzt war und sie gestorben ist. Jesus starb auch, doch er ist nach seinem Tod wieder auferstanden. Als einige Frauen das leere Grab entdeckten, reagierten sie entsetzt. Jesus lag nicht dort, wo sie ihn erwartet hätten. Irritiert und gleichzeitig geschockt wussten sie nicht, was sie denken sollten, als ein Engel ihnen erschien und sagte: „Ihr braucht euch nicht zu fürchten. Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er es vorausgesagt hat.“ (Matthäus 28,5) Auch heute lebendigAuch jetzt – viele Jahre später – ist Jesus lebendig. Zwar ist er nicht mehr als Person sichtbar für uns, doch er lebt in uns - seinen Nachfolgern. Genauso wie er Mutter Teresa gebraucht hat, handelt er auch durch uns. Er tröstet durch uns Menschen, ermutigt sie und hilft ihnen bei Problemen. Wie schön wäre es, wenn Menschen durch den Kontakt mit uns feststellen, dass Jesus nicht tot ist. Im Gegenteil: Lebendig wie nie zuvor. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...