J-shirts

Motto des Tages

Es ist keine aktuelle Losung vorhanden, bitte informieren Sie den Webmaster.

Facebook

*** NEU: J-shirts App ***

Kennst Du schon unsere J-shirts App? Optimiert für die Navigation auf Smartphones und Tablets! In der App kannst Du an regelmäßigen Gewinnspielen teilnehmen und J-shirts gewinnen! Download für Android & iOS

kevinschreiber / istockphoto.com Am Karfreitag steht die Erde für einen Moment still. Die christliche Welt hält den Atem an. Dabei wissen wir ja schon, wie das Osterszenario ausgeht. Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden! So beantworten wir den traditionellen Ostergruß. Karfreitag ist der Tag, der uns an das Leiden Jesu erinnert. Dabei ist Leiden per Definition kein wirklich populäres Thema in unserer Kultur. Leiden, das tun doch andere. Zumindest wünscht es sich niemand ernsthaft. Ja um ehrlich zu sein, tut man sogar einiges dafür, um das Leid im eigenen Leben möglichst weitläufig zu umgehen. Der Ostersonntag naht. Die Auferstehung betrifft uns. Aber eben noch nicht jetzt. Noch nicht heute. Denn ohne Karfreitag kann es keinen Ostersonntag geben, keine Auferstehung ohne Leiden und Tod. Wer Ostern feiern will, kommt um den Karfreitag nicht herum. Leid gehört zur NachfolgeDerjenige, der für uns gelitten hat, sagte einmal folgendes über unseren Anteil am Kreuzesgeschehen: „Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert“ (Matthäus 10,38). Jesus lädt uns ein zum ewigen Leben. Doch das ist nicht alles. Er lädt uns auch ein, seine Leiden mit ihm zu teilen. Wie aber soll das funktionieren? Wie kann man etwas mit Jesus teilen, das vor 2000 Jahren am Kreuz von Golgatha geschehen ist? Der Ausdruck, den Jesus mit „sein Kreuz auf sich nehmen“ gebraucht (siehe auch Matthäus 16,24, Markus 8,34 und Lukas 9,23), ist in unserem Sprachgebrauch leider oft sehr negativ behaftet. Denn dabei klingt mit, dass jeder wahre Christ eine speziell von Gott für ihn vorbereitete Last tragen müsse. So empfinden manche den Ehedrachen zu Hause oder das selbstauferlegte Spaß- und Lachverbot für Christen als ihr persönliches Leidenspaket von Gott. Handelt es sich dabei aber wirklich um das Leiden, von dem Jesus sprach und was er selbst erlebte? Bevor wir uns von seiner herausfordernden Aufforderung an die Jünger entmutigen lassen, verstehen wir sie doch erst mal „nur“ als schlichten Aufruf, unseren Retter nachzuahmen. Diese Nachahmung Gottes (Imitatio Dei) meint nicht, dass wahre Nachfolger Jesu heute am Kreuz sterben müssen, um als authentisch oder würdig zu gelten. Ein zulässiger Gedanke hingegen ist, dass wir mit der gleichen Bereitschaft wie Jesus an unsere Lebensaufgabe herangehen: Was es auch kosten mag, ich trage es auf meinen Schultern. Gott beruft nicht, um uns mit Leid zu überschütten. Das Teilnehmen am Leiden des Christus ist vielmehr ein freiwilliger Akt, der für einen engagierten Nachfolger aus irgendeinem Grund erstrebenswert zu sein scheint. Keine masochistische AderDer Apostel Paulus war jemand, der diese Einladung zum Leiden annahm. Er schreibt an die Philipper: „Mein Wunsch ist es, Christus zu erkennen und die mächtige Kraft, die ihn von den Toten auferweckte, am eigenen Leib zu erfahren. Ich möchte lernen, was es heißt, mit ihm zu leiden, indem ich an seinem Tod teilhabe, damit auch ich eines Tages von den Toten auferweckt werde“ (Philipper 3,10). Das Ziel hat Paulus klar vor Augen: Mit Christus auferstehen. Und diesem Ziel geht er mit voller Konsequenz nach. Er weiß, dass sein altes Ich dafür vorher zumindest in der Taufe sterben muss (Römer 6,3-4), wenn nicht mehr. Wie kann Paulus bloß so eine Aussage treffen? Er scheint geradezu versessen darauf gewesen zu sein, seinem Herrn nachzueifern. Solche Aussagen wie die von Paulus machen uns Angst, weil wir uns herausgefordert fühlen.  Warum? Weil der Durchschnittschrist hierzulande gefühlt weitaus begeisterungsfähiger als leidensbereit ist – und das ist nicht mal als Vorwurf oder Mangel zu verstehen. Diese Haltung ist erst einmal schlicht und einfach total menschlich. Problematisch wird es da, wo Leid uns völlig überraschend trifft und uns aus dem Leben zu reißen scheint. Für Paulus kam das Leid nach seiner Bekehrung jedoch weniger überraschend. Über sein Leben wurde sogar eine Menge Leid prophezeit. Gott sagte Hananias über Paulus: „Ich will ihm zeigen, wie viel er leiden muss um meines Namens willen“ (Apostelgeschichte 9,16). Im Spannungsfeld von Tod und LebenWar Paulus also einfach ein Leidenstyp, den man heute nur noch bewundern und bemitleiden kann? Er gibt selbst die Antwort. Über seine Position zum Thema Leid und Tod schreibt er im 2. Brief an die Gemeinde in Korinth: „Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, damit auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde. Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleisch“ (2. Korinther 4,10-11). Paulus‘ Verständnis von der Christusnachfolge schließt mit ein, dass er tausend kleine Tode sterben wird, bevor er letztlich zum dauerhaften Leben durchdringt. Er beschreibt ein Spannungsfeld, welches auf den ersten Blick schwer zu erfassen ist. Einerseits sind die Gläubigen immun gegen das Sterben. Die Macht des Todes kann ihnen nichts anhaben. Denn der irdische Tod ist für uns nur ein Übergang in das ewige Reich Gottes. Andererseits spielt die Präsenz des Todes zu Lebzeiten auf der Erde doch noch eine Rolle, die uns immer wieder einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Ohne Leid keine HoffnungPaulus erachtet das Leiden nicht, wie man meinen würde, als schreckliche Last, von der es sich unter allen Umständen und so schnell wie irgend möglich zu befreien gilt. Nein, Paulus sieht das Mitleiden mit seinem Retter sogar als Geschenk an. So formuliert er es zumindest in seinem Brief an die Philipper: „Denn euch ist es im Blick auf Christus geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden, da ihr denselben Kampf habt, wie ihr ihn an mir gesehen habt und jetzt von mir hört “ (Philipper 1,29-30). Das neue Leben mit Christus im Mittelpunkt beinhaltet neben dem Glauben auch die Möglichkeit des Leids für ihn und mit ihm. Wer dabei aber nur auf die Leiden schaut, wird nicht glücklich werden. Unser Fixpunkt muss Jesus bleiben. Denn Leid geschieht nicht um des Leidens willen, sondern ist immer verbunden mit unserer nahenden Erlösung durch ihn. Zugegeben ein eigentümlicher Weg, seinen Geschöpfen eine Hoffnung auf die Zukunft zu geben. Aber dieses Muster hat Gott gewählt! Durch Tod und Leid hindurch führt er seine Kinder zu einer neuen Lebensqualität – stückweise auf der Erde, vollkommen erst im Himmel. So war es bei Jesus und so ist es bei uns. Sieger über alles LeidNiemand leidet gern. Aber wie man sieht, gehört Leid nun mal ein Stück weit dazu. Nicht weil Gott uns gerne leiden sieht,  sondern weil er uns auf diesem Weg zum Himmel führt. Dass es schmerzhaft ist, lässt sich nicht ausblenden. Auch Paulus hat es nicht genossen, mit Christus zu leiden und flehte um Befreiung und Erlösung. Erfüllt wurde ihm dieses Anliegen jedoch nicht. Anstatt daran zu verzweifeln, kommt Paulus zu einem bemerkenswerten Schluss: „Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne“ (2. Korinther 12,9). Paulus genügt diese Antwort. Tiefer kann das Vertrauen auf Gottes Souveränität wohl nicht reichen. Hilft mir auch ein schlichtes „Lass dir an meiner Gnade genügen“, wenn ich an mein persönliches Leid denke? Diese Frage lässt sich nur direkt zwischen mir und Gott ausmachen. Ich muss mich nämlich nicht damit abfinden, sondern darf ihm mein Leid klagen. Karfreitag liegen Freud und Leid nah beieinanderImmerhin haben wir die Zusage, dass spätestens im Himmel alle Tränen weggewischt werden. Aber darauf müssen wir nicht in jedem Fall warten. Zum Glück lässt Gott uns schon jetzt ein Stück weit die überwindende Kraft des Kreuzes erleben. Wir erfahren schon jetzt die Macht des Überwinders, indem Krankheiten geheilt, zerbrochene Beziehungen erneuert werden und verpfuschte Leben eine neue Chance bekommen. Immer dann, wenn eine aus menschlicher Sicht vollkommen hoffnungslose Situation auf wundersame Weise zum Guten verändert wird, erlangen wir für einen Augenblick einen Vorgeschmack auf das Reich Gottes. Wir leiden eben nicht nur mit Christus, sondern wir leben auch in der Kraft seiner Auferstehung. So wie Jesu‘ Leiden uns letztlich den Zugang zu Gott ermöglicht hat, kann auch unser Leiden einem höheren Ziel dienen. Paulus zum Beispiel litt nicht um seiner selbst willen. Er hätte auch andere Wege mit weniger Widerstand wählen können. Doch weil er es für die Gemeinden tat, die ihm am Herzen lagen, nahm er gerne Leid in Kauf. Ebenso will ich meinen Blick weg von mir selbst und darauf lenken, dass durch mein Leiden an anderer Stelle Gutes sichtbar wird. Geteiltes Leid ist halbes Leid, sagt der Volksmund. Hier beginnt schon das Leiden für den guten Zweck: Wenn ich die Probleme anderer zu meinem Herzensanliegen mache und mich für sie einsetze. Wohin der Karfreitag führtDer Karfreitag ist viel mehr als nur ein Tag der Erinnerung. So verrückt dieses Aussage auch klingen mag: Am Karfreitag wird deutlich, wie grundlegend das Leid zum Christsein dazu gehört. Wer ständig versucht, alles Leid aus seinem Leben fernzuhalten, dem entgeht letztendlich die Chance auf eine besondere Begegnung mit Jesus, die in anderer Form so nicht möglich ist. Außerdem erinnert uns der Karfreitag daran, dass unser Leid nicht umsonst geschieht, sondern durchaus Sinn macht. Leid kann mit der richtigen Herzenseinstellung ein Mittel zum Guten sein. Dadurch, dass ich leide, mache ich für andere den Kreuzestod Christ zur heilsamen Realität. Und niemals leide ich ohne die feste Zuversicht, dass mein persönlicher Auferstehungsmoment naht. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

Jesus-News weiterlesen http://feedproxy.google.com/~r/erf/topthema/~3/Pd5e6ZUIvGI/6865-542-4296

An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...