J-shirts

Motto des Tages

Der HERR, unser Gott, verlasse uns nicht und ziehe die Hand nicht ab von uns.
Die Jünger zogen aus und predigten an allen Orten. Und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen.

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© marissaorton / Wikimedia Commons [CC- BY-SA-2.0] In den letzten Tagen geisterte eine neue Schockmeldung durch die Nachrichten. Eine 25-jährige Waliserin fand in einem Kleid von der Billigmodekette „Primark“ einen Einnäher mit den Worten „Forced to work exhausting hours“ (Gezwungen, erschöpfende Überstunden zu leisten). Nachdem ihr Fund bekannt wurde, meldeten sich noch zwei weitere Primark-Kunden, die Ähnliches beobachtet hatten. Das Modelabel selbst hat sich zu den Funden bisher nur insoweit geäußert, als dass ein Sprecher des Unternehmens darum bat, das betreffende Kleid untersuchen zu können, um der Sache nachzugehen. Die Finderin Rebecca Gallagher zeigte sich hingegen entsetzt und äußerte gegenüber der South Wales Evening Post: „It made me feel so guilty that I can never wear that dress again.“ (Ich habe mich so schuldig gefühlt, dass ich dieses Kleid nie mehr tragen kann). Auch mich schaudert, wenn ich daran denke, wieviele T-Shirts ich selbst aus dem Hause „Primark“ im Schrank habe. Wieder einmal hinterfrage ich, wo ich noch ohne schlechtes Gewissen Klamotten kaufen kann. Und wieder einmal bietet sich ein Anlass, über ungerechte Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie zu diskutieren. Doch auch diesmal wird sich nichts ändern. Gucci schlägt Primark in punkto Unfairness um LängenDenn die Arbeitsbedingungen in der Herstellung von „Primark“ sind nicht zum ersten Mal Thema. Das Modelabel hat ‒ wie viele andere Modeketten auch ‒ in dem Rana Plaza-Gebäude in Bangladesch produzieren lassen, das am 24. April 2013 einstürzte. „Primark“ hatte circa 9 Millionen Euro Entschädigung gezahlt. Geht man vom Fund der Britin aus, scheint es ein wirkliches Einsehen aber nicht gegeben zu haben. Doch wer nun glaubt, dass man einfach nur teurere Mode einkaufen muss, irrt. Unter den Marken, die die „Clean Clothes Compaign“ in ihrem diesjährigen Firmencheck als „ungenügend“ kennzeichnete, finden sich eben nicht nur die Supermarktkette „Aldi“, sondern auch Marken wie „Charles Vögele“ und „Gucci“. Diesen Marken gegenüber schneiden billigere Läden wie „C&A“, „H&M“ und „Primark“ sogar noch besser ab. Ich bin zu faul, um fair zu kaufenWo also kann man ohne schlechtes Gewissen faire Kleidung kaufen? An faire Mode zu kommen, ist ja grundsätzlich kein Problem mehr. Schon seit einigen Jahre schießen faire Modelabels wie Pilze aus dem Boden. Eine Übersicht für faire Online-Versandhäuser findet sich unter anderem auf www.fairtradekleidung.org. Auch muss Fairtrade nicht unbedingt teurer sein. Bei einem der Onlinehändler fand ich ohne langes Suchen ein T-Shirt für 8 Euro. Billiger gibt es das auch bei H&M kaum. Doch warum kaufe ich dann immer noch keine Fair-Trade-Klamotten? Einfach weil ich zu faul dazu bin. Ich möchte nicht für jedes neue T-Shirt im Internet bestellen, tagelang warten und es dann erst anprobieren. Eine Shoppingtour sieht für mich ‒ wie für die meisten Frauen ‒ so aus: Ich bummle mit meinem Partner oder einer Freundin durch die Stadt und nehme das mit, was mir eben gerade so ins Auge sticht. Und das ist eben selten fair. Das weiß ich genau und immer wieder regt sich mein Gewissen. Aber immer wieder verdränge ich auch, was jeder Mensch mittlerweile ohne eingenähten Hilferuf in der Kleidung wissen sollte – dass faire Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie ein Märchen sind. Faires Einkaufen bedeutet VerzichtIch glaube, dass es nicht nur mir so geht, sondern vielen Menschen. Gerade als Christ will ich unfaire Arbeitsbedingungen nicht unterstützen, aber Nutella schmeckt eben besser als die faire No-Name-Nussnougatcreme. Und die Auswahl an fair gehandelter Schokolade im Süßigkeitenregal ist deprimierend klein, während bei Milka und Ritter Sport ständig neue Sorten auf den Markt kommen. Das Problem ist also weniger, dass „fair“ nicht geht ‒ auch wenn ich es für einen frommen Wunsch halte, in allen Lebensbereichen fair einzukaufen. Das Problem ist: Fair ist nicht hip! Für einen fairen Lebensstil reicht es nicht, eine Marke zu boykottieren. Ich muss dafür eigene liebgewonnene Gewohnheiten ändern. Wenn ich fair leben will, kann ich nicht mehr nach dem „Gefällt mir“-Prinzip einkaufen. Ich muss mich informieren, Siegel prüfen und immer wieder auch Verzicht üben: Auf das Shirt bei H&M, was so toll an mir aussähe, oder auf die morgendliche Nutella. Bin ich dazu bereit? Ich zweifle noch an meiner Entschlossenheit. Gleichzeitig möchte ich niemals das erleben, was Rebecca Gallagher passiert ist. „Primark“ jedenfalls werde ich bei meinem Englandurlaub in diesem Jahr links liegen lassen. Dort werde ich ganz sicher nicht mehr einkaufen! FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...