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© Hbregazzi / freeimages.com Bei anderen läuft alles besser. Kennen Sie solche Gedanken? Sie schauen auf andere und haben den Eindruck: Familie, Karriere, Freunde – alles läuft blendend. Andere haben scheinbar mehr Glück im Leben. Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich so denke. Besonders dann, wenn die Dinge nicht rund laufen, wenn ich abgespannt und müde oder auch einfach gerade etwas empfindlicher bin als sonst. In Psalm 73 wird von einem Mann berichtet, dem es ähnlich geht. Er heißt Asaph und ist Berufsmusiker im Tempel von Jerusalem. Das ist sicher kein schlechter Job. Man könnte also meinen, dass Asaph keinen Grund zur Klage hat. Das ist aber nicht so. Wo bleibt der Segen Gottes?Asaph leidet und hadert mit seinem Schicksal. Dabei schaut er neidisch auf andere ‒ genauer gesagt, auf Menschen, die von Gott nichts wissen wollen. Bei denen läuft scheinbar alles nach Plan. Sie sind angesehen und erfolgreich, reden angeberisch daher und fragen nicht nach Gott. Und dabei geht es ihnen prächtig. Asaph versteht die Welt nicht mehr. Zermürbt und niedergeschlagen lädt er seinen Frust bei Gott ab. Ich kann Asaphs Ärger gut verstehen. Sollte der Segen Gottes nicht irgendwie auch sichtbar sein im Leben der Menschen, die mit Gott unterwegs sind? Viele meinen das zumindest. Was passiert aber, wenn es anders kommt? Wenn der Erfolg ausbleibt, die Gesundheit nicht mitspielt oder das Geld knapp wird. Wenn die Kinder quertreiben oder die Beziehung am Ende ist. Da scheint der Segen Gottes doch irgendwie an einem vorbeigelaufen zu sein. Da macht es offensichtlich keinen Unterschied, ob ich mit Gott unterwegs bin oder nicht. Gott sieht weiterAls Asaph in einer solchen Stimmung ist, geht er in den Tempel. Dort begegnet er Gott und plötzlich sieht er die Dinge anders. Asaph erkennt, dass das Glück der Gottlosen nicht lange anhält. Die, die nichts von Gott wissen wollen, werden auch nicht in seiner Nähe sein. Sie werden umkommen. Asaph ist erschüttert. Dieser Einblick rüttelt ihn wach und verändert seine Sichtweise. Nach allem, was für Asaph schwer und schmerzvoll ist, kann er sich mit einem Male doch wieder darüber freuen, dass er mit Gott unterwegs sein darf. Und nach allem Klagen sprudelt plötzlich ein zuversichtliches Lob aus ihm heraus: „Dennoch bleibe ich stets an dir, denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an.“ (Psalm 73,23-24) Diese Verse aus Psalm 73 begleiten mich schon eine Weile. Vers 23 wurde mir zu meiner Konfirmation mit auf den Weg gegeben. Als Jugendliche konnte ich nur wenig damit anfangen. Mittlerweile gefällt mir der ganze Psalm aber richtig gut, weil er so lebensnah ist. Immer wieder kommt es vor, dass ich kurzsichtig und mit eingeschränktem Blick auf das schaue, was um mich herum passiert. Manchmal bin ich enttäuscht, mutlos oder unzufrieden und versinke wie Asaph in Selbstmitleid. Schon oft ist mir genau in so einem Moment dann mein Konfirmationsspruch wieder in den Sinn gekommen. So rüttelt Gott mich immer wieder wach und erinnert mich daran, dass er doch den besseren Überblick hat. Er sieht weiter als ich. Gott geht mit mir und hält mich bei meiner rechten Hand. Ist das nicht eine großartige Zusage von Gott? FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...