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© Christliches Medienmagazin pro (Flickr: Nikolaus Schneider) Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.0] Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider hat vorgestern seinen frühzeitigen Rücktritt angekündigt. Als notwendig sah der 66-Jährige diese Entscheidung an, weil seine Frau Anne an Brustkrebs erkrankt ist, der bereits auf das Lymphsystem übergegriffen hat. Schneider erklärt seinen Rücktritt mit den schlichten Worten: „Die Begleitung meiner an Krebs erkrankten Frau macht diesen Schritt unerlässlich. Unserem gemeinsamen Weg will ich alle Zeit widmen. Dieser Wunsch ist mit meinen EKD-Ämtern nicht zu vereinbaren.“ Allgemein wurde der Rücktritt Schneiders in Verlautbarungen von Kirche, Presse und Politik mit Verständnis und Anteilnahme aufgenommen. Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland dazu: „Es ist völlig richtig und nachvollziehbar, dass für Schneider nun die intensive Begleitung seiner an Krebs erkrankten Frau Priorität hat. Ich bedauere es, dass Nikolaus Schneider vor Ablauf der Wahlperiode aus dem Amt ausscheidet.“ Ähnliches konstatiert auch der kirchenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Franz Josef Jung: „Als Christ und Mensch gehört er (gemeint ist Schneider) in dieser schweren Zeit an die Seite seiner Frau.“ Liebe geht vor DienstMir imponiert es, dass Schneider durch seine Entscheidung bewusst die Beziehung zu seiner erkrankten Frau vor die Verpflichtungen als EKD-Ratsvorsitzender stellt. Denn auch wenn in nahezu allen Verlautbarungen diese Entscheidung als „richtig“ und „nachvollziehbar“ bewertet wird, ist es nicht selbstverständlich, dass ein Mann die Notbremse zieht, um seiner kranken Frau beizustehen. Ich würde sogar steil behaupten, dass dies in der „freien Wirtschaft“ an vielen Stellen so nicht möglich wäre. Umso besser, wenn in der Kirche anerkannt wird, dass das familiäre Leben manchmal Vorrang haben muss vor dem beruflichen ‒ selbst wenn es um den Dienst für Gott geht. Nikolaus Schneider selbst sagte hierzu: „Wenn ich das Verhältnis sehe zwischen Liebe und Dienst, dann sehe ich das so, dass die Liebe zum Dienst führt und wir unseren Dienst auch mit Liebe und Engagement ausführen können. Aber jetzt ist eine Zeit, da geht die Liebe zu meiner Frau vor dem Dienst, und das will ich auch so leben.“ Gute Entscheidung, aber nicht selbstverständlichDennoch möchte ich davor warnen, diese Haltung zum Dienst als selbstverständlich anzusehen. Auch in kirchlichen Kreisen werden sich vielleicht einige still gefragt haben, ob Nikolaus Schneider nicht mit seinem Rücktritt noch etwas hätte warten können. Schließlich ginge seine reguläre Amtszeit nur noch bis Ende 2015. Und bei allem Mitgefühl gibt es sicherlich auch Mitglieder im EKD-Rat, die nun über die Mehrarbeit stöhnen. Ich befürchte insgeheim, dass gerade die, die jetzt groß ihr Mitgefühl aussprechen, die Ersten sein werden, die wieder mit Aufgaben an Nikolaus Schneider herantreten werden. Genauso dürfte es nicht für jeden Ratsvorsitzenden selbstverständlich sein, ein so hohes Amt ohne weiteres niederzulegen ‒ auch wenn in der Familie eine schwere Erkrankung vorliegt. Dazu hat beileibe nicht jeder den Mut. Aus Angst vor negativen Bemerkungen anderer oder vielleicht auch aus Stolz würden sich viele Menschen erstmal bemühen, eine solche Prestigestellung zu halten. Selbst um den Preis, zwischen privaten und beruflichen Terminen herumjonglieren zu müssen. Auch daher rechne ich Nikolaus Schneider seinen Rücktritt hoch an. Er hat begriffen, was nun für ihn dran ist. Als Ratsvorsitzender hat er sich seinem Amt gewidmet. Selbst jetzt ist er bemüht, einen möglichst reibungslosen Übergang zu schaffen. Aber er weiß auch, wo jetzt seine Verantwortung vor Gott liegt: Nämlich an der Seite seiner Frau! FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...