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© @ ERF Medien Die junge Türkin Hülya sitzt regungslos in ihrer verdunkelten Wohnung auf der Couch. Sie will und kann nicht mehr. Die Depression scheint sie buchstäblich zu erdrücken und sie überlegt, wie sie ihrem Leben ein Ende setzen könnte. In ihrer tiefen Trauer hört sie plötzlich wie aus dem Nichts eine sanfte Stimme, die sagt: „Such Gott!“ Sie fragt zurück: „Welchen Gott? Allah?“ Die Stimme sagt: „Suche Biancas Gott!“ Bianca ist Hülyas Nageldesignerin, die ihr immer wieder von Jesus Christus erzählt. Nur kurze Zeit später sitzt Hülya zum ersten Mal in einem Gottesdienst. Es ist Karfreitag. Wie gebannt schaut sie auf das Kreuz. Die Menschen faszinieren sie. Sie strahlen eine Freude und eine Liebe aus, die Hülya nicht kennt. Als die Musik anfängt, kann sie nur noch weinen. „Es war, als wären die Lieder alle für mich geschrieben. Ich wusste, dass die Texte die Wahrheit sind und ich habe zum ersten Mal Gottes Gegenwart gespürt!“ Plötzlich schöpft sie wieder Hoffnung für ihr Leben, das bisher so katastrophal verlaufen war. Als Hure beschimpftHülya war das schwarze Schaf der Familie. Noch vor ihrer Geburt hatte ihr Vater die Mutter verlassen. Damit galt sie nach den Glaubensvorstellungen ihrer Familie als „in Ungnade gefallen“. Ihr Stiefvater nannte sie Hure und verprügelte sie – auch vor anderen Menschen. Sie fühlte sich völlig wertlos. Jeden Abend betete sie zu Allah und hoffte auf ein Wunder, doch nichts veränderte sich. Sie lebte wie eine Gefangene und durfte das Haus nicht alleine verlassen. Selbst wenn sie nur Schulhefte kaufen wollte, musste eines ihrer Halbgeschwister als „Aufpasser“ mitgehen. Eine schnelle Heirat schien ihr der einzige Ausweg zu sein. Deswegen willigte sie sofort ein, als ihre Eltern einen Mann für sie aussuchten. Sie war gerade erst 17 und hoffte auf ein besseres Leben. Doch auch ihr Mann begann, sie zu schlagen und zu beschimpfen. Nach sieben Monaten hielt sie die Erniedrigung nicht mehr aus und flüchtete aus der Ehe… Wie es weitergehtWorkshop-Hinweis:Sind Sie wie Hülya auf der Suche nach Gott? Wagen Sie doch einfach mal das Jesus-Experiment - finden Sie selbst heraus, was Jesus heute mit Ihnen zu tun hat!>> Mehr Infos zum kostenlosen Online-Workshop „Das Jesus-Experiment“>> Diesen und viele weitere Online-Workshops, an denen Sie kostenlos und unverbindlich teilnehmen können, finden Sie in unserem umfangreichen Workshop-Angebot! Wenn Sie wissen möchten wie diese Geschichte ausgeht, werden Sie Teil der Aktion „14 Begegnungen, die Ihr Leben verändern werden“. Unsere Kollegen von „Mensch, Gott!“ haben 14 mutmachende Geschichten für Sie zusammengestellt, die wir Ihnen jeden Tag per Mail zuschicken. Auf der Seite „14 Begegnungen“ können Sie Sich einfach und unkompliziert anmelden. Die komplette Sendung von Hülya können Sie übrigens hier anschauen.   FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...