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© ERF Medien Sie erneuern bei 35 Grad Hitze die Fahrbahn. Um sie herum dröhnender Lärm, die Arbeit ist hart, der Schweiß fließt in Strömen. Andere behalten von früh morgens bis spät abends im Schwimmbad den Überblick. Es ist laut und unübersichtlich. Kinder schreien, Jugendliche streiten sich. Dauernd müssen sie die Augen offenhalten, ob jemand ertrinkt. Es sind im Grunde Menschen wie Du und ich. Mit einer Ausnahme: Was sie tun, ermöglicht anderen einen schönen Urlaub. Unsere Kollegen von „Gott sei Dank“ haben sie die „Sommermacher“ getauft und bedanken sich bei ihnen – indem sie ein paar dieser besonderen Alltagshelden mit einem Kamerateam besuchen.   Schlagen Sie uns Ihren Sommermacher 2014 vorDie entsprechende Reihe „Die Sommermacher“ startet diese Woche. Insgesamt 4 Sommermacher werden in den nächsten 8 Wochen vorgestellt. Der Clou dabei: Den letzten Sommermacher können Sie direkt mitbestimmen. Egal, ob es sich um einen Beruf oder eine konkrete Person handelt. Besuchen Sie dafür unsere Facebook Fanseite und schreiben Sie uns Ihre Vorschläge in die Kommentare.  Im ersten Beitrag hat sich unsere Kollegin Miriam Schaumburg auf den Weg in den Freizeitpark „Holiday Park“ in Hassloch gemacht. Eigentlich wollte sie ein Maskottchen begleiten: „Bei 30 Grad im Sommer den ganzen Tag im Kostüm zu stecken, zu schwitzen, nichts sehen und kaum atmen zu können – das habe ich mir ziemlich krass vorgestellt.  Allerdings war die Umsetzung nicht möglich. Maskottchen sind rechtlich schwierig zu drehen und sie dürfen auch nicht reden. Die Illusion, dass in Maskottchen keine Menschen drinstecken, soll erhalten bleiben“, erzählt sie. Traum- oder Albtraumjob?Stattdessen hat sie einen Fahrgeschäft-Operator (verantwortlich für die Achterbahn) und einen Stuntman begleitet. Während des Tags im Holiday-Park hat sie spannende Erkenntnisse gewonnen: „Alle, die dort arbeiten, tun das tatsächlich aus Leidenschaft. Das ist nicht nur ein Job, die lieben ihren Beruf. Das fand ich bewundernswert.“ Das muss man auch, denn egal ob Schwimmmeister, Eisverkäufer oder Stuntman im Freizeitpark: Was sich für manchen wie ein Traumjob anhört, ist knochenharte Arbeit – und eine zeitlich befristete noch dazu. Der Holiday-Park beispielsweise ist nur von April bis Oktober geöffnet. Manche Sommermacher können mit ihrer Beschäftigung also nur in den Sommermonaten Geld verdienen. Umso mehr haben sie das stellvertretende „Danke schön“ der Kollegen verdient. Ab Montagabend sammeln wir Ihre Vorschläge für den Sommermacher 2014. Einfach auf die ERF-Fanseite gehen und in den Kommentaren Ihren Vorschlag für den Sommermacher 2014 eintragen. Das Team von „Gott sei Dank“ wird den besten Vorschlag für die Sendung am 17.08.2014 umsetzen. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...