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Motto des Tages

Wasche dein Herz von der Bosheit, auf dass dir geholfen werde. Wie lange wollen bei dir bleiben deine heillosen Gedanken?
Legt also alles Gemeine und Schlechte ab und nehmt bereitwillig das Wort an, das Gott euch ins Herz gepflanzt hat. Es hat die Macht, euch zu retten.

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© Masson / fotolia.com Alle Christen haben die gleiche Glaubensgrundlage: die Bibel. Trotzdem gibt es erstaunliche Unterschiede darin, wie der Glaube im Alltag praktisch gelebt wird. Familie, Traditionen und Gewohnheiten aus unserem Umfeld prägen uns dabei. Ella Friesen ist in einer Familie mit mennonitischen Wurzeln aufgewachsen. Sie berichtet im Interview, welche Sitten und Gebräuche in ihrer Glaubens- und Lebensgemeinschaft üblich waren und wie sie damit umgegangen ist. ERF Online: Du wurdest in Russland als Kind einer deutschen mennonitischen Familie geboren. Wer sind die Mennoniten? Ella Friesen: Die Mennoniten sind eine evangelische Glaubensgemeinschaft, die im 16. Jahrhundert entstand. Wie die Reformatoren Luther und Zwingli sahen sie die Bibel als Richtlinie für ihren Glauben und kritisierten einige kirchliche Traditionen. Im Gegensatz zu den Reformatoren praktizierten die Mennoniten statt einer Kindertaufe die Erwachsenentaufe, weil dies eine bewusste Entscheidung für den Glauben an Jesus Christus voraussetzt. Bis ins 20. Jahrhundert führten Verfolgungen in Europa immer wieder zu Auswanderungen der Mennoniten, zum Beispiel nach Südamerika oder Russland. Heute sind sie weltweit verbreitet. ERF Online: Was bedeutet es konkret Mennonit zu sein? Ella Friesen: Für manche Menschen, die sich Mennoniten nennen, ist das eine Bezeichnung für die Glaubensrichtung. Es gibt jedoch auch Gemeinschaften, die viel stärker ihre kulturelle Identität im Mennonitentum finden. Der christliche Glaube spielt dort eine untergeordnete Rolle. Als zum Beispiel viele Mennoniten in die damalige Sowjetunion auswanderten, lebten sie in deutschen Dorfgemeinschaften zusammen. Von der Regierung erhielten sie den Freiraum, die eigene Sprache und eigene Traditionen zu pflegen, worauf sie großen Wert legten.   ERF Online: Woher stammt deine Familie?  Ella Friesen: Meine Eltern lebten mit vielen anderen Mennoniten bis in die 90er Jahre in der Region Orenburg in Russland. Als ihnen dort erschwert wurde, die eigene kulturelle Identität und den Glauben zu wahren, gingen sie zurück nach Deutschland. Ich selbst war damals sechs Jahre alt. Kultur oder Glaube? ERF Online: Hast du dich schnell in Deutschland eingelebt? Ella Friesen: Ja. Für mich war es einfach, mich hier zurechtzufinden, vor allem sprachlich. Wir haben zu Hause plattdeutsch gesprochen, was der hochdeutschen Sprache sehr ähnlich ist. Schwieriger war es mit den kulturellen Unterschieden: Nach mennonitischer Tradition tragen Frauen immer einen Rock. Wir Mädchen durften keine Ohrringe tragen, uns nicht schminken, unsere Haare nicht schneiden. Dadurch ist man aufgefallen. Außerdem besaßen wir keinen Fernseher; Kinobesuch gab es nicht, auch keinen Alkohol. Wir besuchten regelmäßig Sonntagsgottesdienste und andere Gemeindeveranstaltungen; auch dann, wenn parallel dazu eine Schulfeier lief.   ERF Online: Wie bist du mit der mennonitischen Tradition umgegangen? Ella Friesen: Manches finde ich bis heute gut: Zum Beispiel finde ich es nicht schlimm, ohne Fernseher aufgewachsen zu sein. Auch den regelmäßigen Besuch von Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen finde ich gut. Trotzdem habe ich alles hinterfragt, als ich älter wurde. Als Jugendliche reagierte ich besonders empfindlich, wenn jemand aus der Gemeinde nicht so lebte, wie er es mit seinen Worten bezeugte. ERF Online: Hast du dich manchmal deinen Eltern widersetzt? Ella Friesen: Manches habe ich heimlich gemacht, habe Dinge selbst entschieden – ohne mit meinen Eltern darüber zu reden. Ich war manchmal eigenwillig und teilweise rebellisch. Da wurden auch mal die Türen geknallt, wenn ich wütend war oder mir die Worte gefehlt haben.Bei einer Gelegenheit kam es zum offenen Streit, den ich besonders schmerzhaft in Erinnerung habe: Ich wollte mich taufen lassen, aber kein Mitglied einer christlichen Gemeinde werden. Mir war es wichtig, mich als Christ durch die Taufe öffentlich zu Gott zu bekennen, doch auf der anderen Seite sah ich damals eher, wie fehlerhaft und unvollkommen eine Gemeinde ist. Ich wollte nicht zu so einer Gemeinschaft dazugehören. Mein Vater hatte in diesem Punkt eine ganz andere Meinung. Es hat mehr als ein Jahr gedauert, bis ich mich taufen ließ und Mitglied einer Gemeinde wurde. „Seine Geste hat mir gezeigt, dass er mich voll akzeptiert“ ERF Online: Wie hat sich eure Beziehung bis heute verändert? Ella Friesen: Mein Vater ist nach wie vor mit seiner sprühenden Leidenschaft für Gott und seiner fröhlichen, offenen und hilfsbereiten Persönlichkeit ein großes Vorbild für mich. Schwierig für mich war nur der enge Rahmen, den mir die russlanddeutsche christliche Gemeinschaft setzte. Ich brauchte viel mehr Raum, um als Christ leben zu können und meine persönlichen Lebensträume und Vorstellungen einer Beziehung mit Gott zu verwirklichen. Meinen Studienort beispielsweise wählte ich bewusst nicht in der Nähe meiner Heimat, um einen gewissen Abstand zu der russlanddeutschen Kultur zu haben. Trotzdem ist meine Familie sehr wichtig für mich. Außerdem war ich oft unterwegs, zum Beispiel als Au Pair in Kalifornien oder als Volontärin in einer Schule in Südkorea. In diesen Jahren habe ich viele Dinge erlebt, die meine Beziehung zu Gott gefestigt haben. ERF Online: Als Teenager hast du deinem Vater sicher auch einiges übel genommen. Belasten dich diese Dinge heute noch? Ella Friesen: Es gab ein Erlebnis, das mich herausgefordert hat, die Beziehung zu meinem Vater – oder vielmehr zu meinen Eltern – neu zu ordnen:  Sie kündigten an, nach Bolivien zu gehen. Das war für mich ein Anlass und der richtige Zeitpunkt, sowohl meine guten als auch schmerzhaften Erfahrungen zu reflektieren und einen inneren Frieden darüber zu finden. Meinem Vater fiel die Entscheidung, nach Bolivien zu gehen, nicht leicht. Er arbeitete inzwischen in Deutschland erfolgreich als selbständiger Unternehmer. Für seinen eigenen Abschiedsgottesdienst nahm er den Bibelvers aus Matthäus 10,29-30 als Predigtgrundlage. Diesen Vers hatte ich ihm einige Tage vorher auf ein Kärtchen geschrieben und geschenkt, um ihn zu ermutigen, seinen Weg zu gehen. Seine Geste hat mir gezeigt, dass er mich voll akzeptiert – auch theologisch als Kind Gottes ‒, obwohl er manche Äußerlichkeiten an mir sicherlich nicht gut findet. Gott gebraucht Menschen, wenn sie sich ihm zur Verfügung stellen Mennoniten in Bolivien: Etwa 38.000 Menschen leben in den sogenannten mennonitischen Kolonien in Bolivien, 25.000 von ihnen als konservative Altkolonier. Diese streng konservativen Mennoniten leben wie vor 300 Jahren. Radiogeräte und Handys sind verboten. Oftmals darf die Bibel nicht gelesen werden, um Fragen oder Kritik zu vermeiden. Radio Transmundial  (RTM), der südamerikanische Partner des ERF, strahlt christliche Radiosendungen für Bolivien aus. Einige dieser Radiosendungen werden  in plattdeutscher Sprache ausgestrahlt, die in den mennonitischen Gemeinschaften gesprochen wird. Wenn Sie die Radioarbeit von RTM unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende. ERF Online: Was machen deine Eltern jetzt in Bolivien? Ella Friesen: Mein Vater arbeitet als Missionar in den Mennonitenkolonien Boliviens. Ihm fiel das große Unverständnis und Unwissen über Gott und sein Wort in den mennonitischen Kolonien auf. Gleichzeitig ist er stolz auf sein mennonitisches Erbe und liebt es, sich mit der Bibel und der Geschichte der Mennoniten auseinanderzusetzen. Und vor allem liebt er es, Menschen herauszufordern, sich auf eine persönliche Suche nach Gott zu machen und sie auf diesem Weg zu unterstützen. Viele leben noch fast wie vor 300 Jahren, relativ abgeschottet von der modernen Welt. Ich habe großen Respekt vor meinem Vater und seinem starken Einsatz, um diesen Menschen zu helfen.   ERF Online: Dein Vater, der in unserem kulturellen Verständnis selbst nach strengen Gesetzen lebt, will anderen helfen, die unter noch größeren selbst auferlegten Lasten leben? Ella Friesen: Gott gebraucht Leute, wenn sie sich ihm zur Verfügung stellen. Mein Vater ist für die Herausforderungen dort der richtige Mann. Die Menschen hören auf ihn und vertrauen ihm, weil sie auf der gleichen Wellenlänge liegen. Sie haben Respekt vor jemandem, der aus der gleichen Kultur kommt. Bei Menschen mit einem anderen kulturellen Hintergrund sind sie dagegen wesentlich misstrauischer. Das Wichtigste ist, sich auf die gleichen Wurzeln zu besinnen: auf unseren Glauben an Jesus Christus. Letztendlich verlieren alle menschlichen Gesetze und Äußerlichkeiten an Bedeutung, wenn wir gemeinsam auf das Ziel sehen. Authors: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...

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