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© ERF Medien Angst ist ein Gefühl, das uns schützen kann. Manchmal jedoch hindert sie uns daran uns weiterzuentwickeln. Wenn wir Situationen aus Angst vermeiden, können wir wertvolle Chancen und Möglichkeiten im Leben verpassen. Wie können wir uns unserer Angst stellen ohne ihr nachzugeben und uns von ihr beherrschen zu lassen? Über dieses Thema reden wir mit unseren Studiogästen: Claudius SchillingerAls Student hat er die ersten Panikattacken, die nach einiger Zeit mit Hilfe ein paar Tricks wieder abklingen. Viele Jahre später jedoch tauchen sie mit umso größerer Wucht wieder auf. Claudius Schillinger erzählt von seinem Weg durch die Angst und den persönlichen Ursachen dafür. Dr. Anne Christina Messwww.acmess.deDie Psychotherapeutin und Konfliktberaterin hat sich mit den verschiedenen Formen von Angst und Angststörungen beschäftigt. Außerdem hat sie zwei Bücher über Suizidalität geschrieben. Denn nicht selten leiden Angstpatienten unter Depressionen und Selbstmordgedanken. Martin Wursterwww.vero-consulting.de„Angst – jeder kennt sie, keiner will sie“ ist eines seiner Vortragsthemen. Der Theologe und Fachberater beleuchtet die Dynamik von Alltagsängsten, mit denen alle Menschen zu tun haben. Und er weiß um die Scham insbesondere von Männern, ihre Ängste zu zeigen und sich ihnen zu stellen. Haben Sie Fragen zum Thema? Schicken Sie uns diese vorab an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu. Oder rufen Sie uns an und kommen während der Sendung mit unseren Gästen im Studio live ins Gespräch. "Gesichter der Angst: Von Panikattacken und Vermeidungsstrategien" - das Thema unserer Live-Sendung "wirklich." am Dienstag, den 6. Mai 2014 um 20:15 Uhr auf ERF 1. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!: 06441 957-1414 Trailer zur Sendung: Mehr Informationen: Sendereihe "wirklich" ERF 1 im Internet ERF 1 per Kabel und Satellit empfangen Authors: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...