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© drubig-photo / fotolia.com „Sich dazugehörig fühlen“ ist etwas, was mich als Mensch existenziell betrifft. Als ich zur Schule ging, war es wichtig, durch passende Kleidung und Musikgeschmack dazuzugehören. Heute dagegen ist es für viele eher eine Frage als eine Position, ob man dazugehört oder nicht. Der Apostel Paulus kannte viele sehr unterschiedliche Menschen. Auf seinen Reisen begegnete er ihnen. Als gebürtiger Jude war er in einem griechischsprachigen Umfeld aufgewachsen. Was hatte seine Identität wohl am meisten bestimmt? Seine Sprache? Seine gesellschaftliche Stellung? Sein Geschlecht? Mich erstaunt sein Statement zum Thema Identität, das er an die Gemeinden in Galatien im Gebiet der heutigen Türkei geschrieben hat: „Da gibt es keine Juden oder Nichtjuden mehr, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen, denn durch eure Verbindung mit Jesus Christus seid ihr alle zu Einem geworden.“ (Gal 3,28) Paulus, der so manche Grenze seiner angestammten Kultur überschritten hatte, suchte seine Identität nicht mehr in seiner Herkunft. Diese hätte ihn dort isoliert, wo er inzwischen lebte. Er hatte etwas gefunden, das ihn stärker prägte als seine familiäre und nationale Prägung: eine Zugehörigkeit zu Gott. Oder doch lieber anders sein?! Wir leben in einer Welt, in der immer mehr Menschen beschließen, sich selbst zu genügen. Warum also „Dazugehören“? Menschen folgen inzwischen gern einem Mix aus Trend und Abwandlung. Nicht in der Masse verschwinden und doch dem Trend der Zeit Beifall zollen. Manche machen damit das Unangepasste und nicht Einsortierbare zum Prinzip. Die aktuell diskutierte „Gender“-Theorie ist ein gutes Beispiel dafür. „Gender“ meint die Art und Weise, sich mit einer geschlechtlichen Rolle in der Gesellschaft zu identifizieren. Da diese Rollen verschieden anerkannt und bewertet werden, bringt das gesellschaftliche Machtstrukturen hervor, so das Ergebnis der feministischen Forschung. Mit dem Genderkonzept versucht man darauf aufmerksam zu machen und den Blick darauf zu lenken, wo eine Mehrheit Personen abgestempelt und diskriminiert werden. Die „Gender-Mainstreaming“-Strategie richtet den Blick weg von „den Frauen“ und „frauenspezifischen“ Problemen hin auf „die Geschlechter“ allgemein. Wobei unter „Geschlechtern“ inzwischen eine große Bandbreite von Erscheinungsformen angenommen wird, bis hin zur Aufweichung der Grenze zwischen männlich und weiblich. Die aus den USA nach Europa gekommene „queer theory“ behauptet, dass jeder Einzelne mehr Möglichkeiten in sich trägt, als Standesamt und Melderegister zulassen. Durch Jesus verbunden Wen Paulus formuliert: „Da gibt es keine Juden oder Nichtjuden mehr, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen...“, klingt das auf den ersten Blick ähnlich. Man könnte es als Auftrag verstehen, Grenzen zu verwischen. Doch Paulus geht es nicht um einen etwas lässigeren Umgang mit gesellschaftlichen Grenzziehungen. Die Pointe steckt im Schluss des Satzes: „durch eure Verbindung mit Jesus Christus seid ihr alle zu Einem geworden“. Das bedeutet, dass alle Christen eine Einheit bilden, und auch, dass sie vor Gott gleich sind. Wo sich die Gesellschaft immer mehr in Untergruppierungen vereinzelt, setzt Gott gerade das umgekehrte Zeichen dagegen. Wo uns immer mehr „Identitäten“ angeboten werden, bietet uns Gott in Jesus die eine lebensbestimmende Identität an: zu IHM gehörig! Wo ich meine Egomanie pflege, macht Jesus mich neu: durch Befreiung von dem, was vorher zu mir gehörte. Ob Jude oder Nichtjude, Sklave oder Freier, Mann oder Frau – es spielt vor Gott keine Rolle. Denn mit Jesus bin ich eine neue Verbindung eingegangen, mit ihm und mit den Seinen. Sie bindet stärker als alles. Das Bindemittel, das Gott gebraucht hat, ist das Kreuz, die Vergebung der Sünden. Und wenn das die Verbindung zu Jesus Christus herstellt, hat das die Konsequenz, das Vergebung Christen untereinander bestimmt. So sind Christen zuvorkommend und sind nicht gleich beleidigt, wenn nicht alle Wünsche erfüllt werden. Einer ist für den anderen da, so wie der Eine, Jesus, für alle da ist. Natürlich entsteht so ein Verhalten nicht durch Anpassung oder Angst, sondern durch lebenslanges Lernen, wo es auch viel Scheitern geben wird. Vergebung als Basis einer weltumspannenden Gemeinschaft – das ist auch heute noch völlig revolutionär. Authors: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...