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© ursule / fotolia.com Dr. Ingmar Hornke ist leitender Mediziner und Geschäftsführer des Palliativteams Frankfurt. Täglich begegnet er sterbenden Menschen. Als Christ und Arzt ist er überzeugt: Wir müssen den Menschen im Sterben und nicht beim Sterben helfen. Was das heißt und welche Gefahren die Diskussion um die aktive Sterbehilfe birgt, darüber spricht er im Interview mit ERF Online. ERF Online: Laut einer Umfrage der ZEIT befürworten 66 Prozent der Befragten die aktive Sterbehilfe. Doch wie oft äußern sterbenskranke Menschen tatsächlich den Wunsch nach einem schnellen Tod? Ingmar Hornke: Als Palliativmediziner begegne ich tagtäglich sterbenden Menschen. Der Wunsch nach einem gnädigen Tod steckt in jedem von uns. Aber die Frage danach dem Tod nachzuhelfen wird relativ selten gestellt, von weniger als zehn Prozent der sterbenskranken Menschen. Und Patienten, die danach fragen, geben oft schnell zu erkennen, dass Ängste der eigentliche Grund für ihre Frage sind. Diese Ängste lassen sich meist gut entkräften, indem man auf die Probleme dieser Menschen ‒ zum Beispiel Symptome wie Schmerzen oder Luftnot ‒ eingeht und dafür Lösungen anbietet. Wenn man das tut, nehmen viele eine Hilfe zum Leben bis zuletzt erleichtert und gerne in Anspruch. Die Bitte um Sterbehilfe ist meist ein Schrei nach Hilfe. Dr. Ingmar Hornke ist Gründer und ärztlicher Geschäftsführer des Palliativteam Frankfurt. (Bild: Palliativteam Frankfurt) ERF Online: Einige Medikamente, die in der Palliativmedizin eingesetzt werden, können den Tod in gewissen Mengen beschleunigen, wie zum Beispiel Morphin. Fängt damit nicht schon Sterbehilfe an? Ingmar Hornke: Morphin und andere Opiate sind zunächst Schmerzmittel. Diese Schmerzmittel haben ab einer gewissen Dosierung auch einen müde machenden, also sedierenden Effekt. Wenn man Opiate zur Schmerzkontrolle einsetzt, setzt man nicht gezielt die sedierende Komponente ein. Das ist nur eine Nebenwirkung, die man entweder gelassen hinnimmt oder durch Dosisanpassung zu vermeiden sucht. Mittlerweile können wir sogar belegen, dass Patienten, die eine gute Schmerz- oder Luftnotkontrolle haben, im Mittel länger leben als Patienten, die man dem Stress ihrer Krankheitssymptome überlässt. Denn durch den Stress kommt es zu Folgeschäden wie Gerinnungsveränderungen oder Veränderungen des Erregungszustandes. Die Behandlung von Symptomen ist also keine Sterbehilfe. Auch ein Arzt darf nicht tötenERF Online: Wo beginnt dann Sterbehilfe? Ingmar Hornke: Ein Problem mit dem Begriff der Sterbehilfe ist seine sprachliche Ungenauigkeit. Wir haben in der öffentlichen Diskussion das Problem, dass nicht klar ist, was wir unter Sterbehilfe verstehen. Sterbehilfe kann heißen: Ich gebe Hilfe zum Sterben, also ich tue aktiv etwas, damit ein Mensch stirbt. Sterbehilfe kann auch verstanden werden als: "Ich biete Hilfe beim Sterben". Diese Formulierung betont mein Handeln weniger stark, impliziert aber immer noch, dass ich nachhelfe oder etwas tue, damit das Sterben schneller geht. Und dann gibt es auch eine Sterbehilfe im Sinne von: "Ich helfe dir im Sterben" und das hat eine ganz andere Konnotation. Diese Unterschiede gilt es zu differenzieren und das passiert leider viel zu selten. Daher halte ich einen Teil der Diskussion um Sterbehilfe für viel zu platt. Wir müssen zunächst klären: Was genau ist aktive oder passive Sterbehilfe? Und was ist ein liebevolles Unterlassen am Lebensende, wo man den Tod nicht mehr aufhält, aber auch nicht nachhilft? Es geht nicht darum, dass wir Gott spielen, sondern darum, Menschen in dieser Lebensphase in Barmherzigkeit, mit entsprechender wissenschaftlicher Kenntnis und Expertise beizustehen und dafür zu sorgen, dass vermeidbares Leiden wirklich vermieden wird. ERF Online: Ärzte sollen Patienten nach dem hippokratischen Eid keinen Schaden zufügen. Widerspricht die aktive Sterbehilfe nicht dem Versprechen, nicht zu schaden? Ingmar Hornke: Das ist eine Frage der Deutung und hat mit dem kulturellem Umfeld zu tun. Sie können Sterbehilfe als Akt der Barmherzigkeit glorifizieren. Dann schädigen Sie im subjektiven Erleben derer, die diesen Konsens teilen, nicht. Für mich persönlich ist der hippokratische Eid unzweideutig: Ein Nicht-Schädigen beinhaltet, dass ich keine Medikamente gebe, damit jemand schneller oder überhaupt erst durch mein Handeln verstirbt. Auch die Bibel äußert sich in den zehn Geboten klar dazu. Ich soll nicht töten. Ich soll das auch als Arzt nicht. Gott gibt eindeutig die Anweisung dies nicht zu tun. Sowohl der hippokratische Eid als auch die christlich-jüdische Glaubenstradition stellen das Leben unter einen besonderen Schutz, der das aktive Töten bewusst untersagt. Erst Begrifflichkeiten klären, dann neue Gesetze erlassenERF Online: In Deutschland ist die Sterbehilfe verboten, allerdings wird die Beihilfe zum Selbstmord nicht geahndet. Bietet das nicht ein Hintertürchen für die Sterbehilfe? Ingmar Hornke: Wenn ich ein Medikament verschreibe und weiß, dass derjenige sich mit dem Medikament töten will, ist das Hilfe zum Suizid und damit keine Straftat. Denn in Deutschland wird die Beihilfe zur Selbsttötung nicht bestraft. Das hat ethische, aber auch juristische Gründe. Da der Suizid selbst nicht unter Strafe steht, kann auch die Beihilfe dazu kein Straftatbestand sein. Doch das ärztliche Berufsrecht legt fest, dass die Beteiligung eines Arztes in seiner Rolle als Arzt an einem Suizid untersagt ist. Für den allgemeinen Bürger ist die Beihilfe zur Selbsttötung zwar straffrei, für den Arzt jedoch berufsrechtlich verboten. ERF Online: Bisher können Sterbehilfeorganisationen aus anderen Ländern in Deutschland noch relativ frei agieren und Menschen mit Sterbewunsch dann an Kliniken in der Schweiz verweisen. Der eigentliche Akt der Sterbehilfe findet zwar nicht in Deutschland statt, Werbung dafür wird hier aber schon gemacht. Sehen Sie darin ein Problem? Ingmar Hornke: Zu diesem Thema gibt es momentan eine Bundestagsinitiative, die Aktivitäten, die für Sterbehilfe werben, unter Strafe stellen möchte. Das ist juristisch aber relativ schwierig. Ich halte das auch zum derzeitigen Zeitpunkt für nicht sinnvoll. Solange ich erlebe, dass Juristen nicht auseinanderhalten können, was aktive, was passive Sterbehilfe und was nur ein Unterlassen von sinnlosen, aber lebensverlängernden Möglichkeiten ist. Solange das unklar ist, ist eine solche Regelung problematisch, weil wir dann das Kind mit dem Bade ausschütten. Wenn wir jetzt plakativ die Sterbehilfe unter Strafe stellen, kann es sein, dass ein Arzt verklagt wird, weil er einem Patienten gegen Luftnot Morphin gegeben hat und der Patient daraufhin verstarb. Wir müssen zunächst die Begrifflichkeiten klären und danach müssen wir es so regeln, dass Beihilfe zum Suizid auf gewerblicher Ebene untersagt wird. Der Sterbende wird zum SozialschmarotzerERF Online: Welche Gefahren sähen Sie als Arzt in einer Legalisierung der Sterbehilfe? Ingmar Hornke: Das Erste ist, dass wir Ärzte nicht zum Richter über Leben und Tod oder quasi gezwungener Maßen zum Liquidator werden wollen. Wir Ärzte kämen in dem Moment, wo Sterbehilfe legalisiert würde, unter einen starken Druck, auch wenn es den einen oder anderen Arzt geben mag, der aus Barmherzigkeit gerne bereit ist, jemanden zu töten. Außerdem ist es eine große Gefahr, wenn Sie als Patient nicht mehr wissen, welche Haltung Ihr Arzt hat. Wenn Sie sich fragen müssen: Kann ich meinem Arzt vertrauen, dass er sich um mein Bestes kümmert oder kann es sein, dass er mich im Auftrag meiner Angehörigen oder im Missverständnis über meine eigenen Wunschvorstellungen umbringt? Solch ein Grundmisstrauen würde das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt nachhaltig zerrütten. ERF Online: Könnte es auch sein, dass das Leben eines schwerkranken Mensch dann nicht mehr als lebenswert wahrgenommen wird á la „Der soll endlich sterben, er belastet nur unser Sozialsystem“? Ingmar Hornke: Das halte ich nicht für abwegig, sondern sogar für naheliegend. Es ist jetzt schon so, dass Eltern, die ein behindert geborenes Kind bewusst nicht abtreiben, schräg angeschaut werden ob der Kosten, die sie der Gesellschaft „zumuten“. Und wenn das bereits am Lebensanfang ein Problem ist, wird es am Lebensende erst recht zum Problem werden. Das heißt der Schwerkranke, der noch nicht nach Sterbehilfe gefragt hat, wird als „Sozialschmarotzer“ wahrgenommen. Eine solche Entwicklung halte ich daher keineswegs für abwegig, sondern sogar für sehr wahrscheinlich. ERF Online: Herzlichen Dank für das Interview. Authors: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...