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© Renee Jansoa / Fotolia.com Der Niederländer Dick Veldman sucht mit 45 Jahren nach einem neuen Lebensziel. 2011 wird er technischer Leiter einer TWR-Station in der Karibik. Seine Familie nimmt er größtenteils mit. ERF Online: Bevor Sie nach Bonaire kamen, haben Sie in einem erfolgreichen niederländischen Unternehmen gearbeitet. Weshalb haben Sie das aufgegeben? Dick Veldman: 2010 fühlte ich den Drang, etwas in meinem Leben zu verändern. Ich hatte eine sehr gute Arbeitsstelle in einem Medienunternehmen. Mein Team war klasse und der Job machte Spaß, aber ich fühlte eine Leere in meinem Herzen. Ich vermisste etwas und wusste nicht genau, was es war. Eines Tages sprach ich mit meiner Frau und sagte ihr, dass ich etwas anderes machen wollte. Dann habe ich Gott gebeten, mir den Weg zu zeigen und bin auf die Suche gegangen. ERF Online: Wie haben Sie Ihre Berufung gefunden? Dick Veldman: Das hat einige Zeit gedauert. Eigentlich wollte ich eine Stelle bei TWR Afrika annehmen, aber dann wurde das Stellenangebot zurückgenommen. Ich war enttäuscht und sah diese Tür vor mir wieder zugehen. Deshalb fragte ich Gott erneut, was er mit mir vorhabe. Ein halbes Jahr später rief mich der Leiter von TWR Afrika an und fragte, ob er meinen Lebenslauf an andere TWR Büros weitergeben könne. Schon am nächsten Tag bekam ich das Stellenangebot als technischer Leiter der Sendestation auf Bonaire. Die Stellenbeschreibung passte nahtlos zu mir. Da war ich sicher, dass das meine Aufgabe war. Es war ein innerer Konflikt für michERF Online: Ihre Entscheidung für die Mission hat sich auf Ihre ganze Familie ausgewirkt. War das fair? Dick Veldman mit Familie. Foto: TWR. Dick Veldman: Meine Frau hat sofort zugestimmt. Den Kindern haben wir es erst viel später gesagt, als die Planungen schon konkret waren. Alle waren mit der Entscheidung einverstanden, auch die beiden Großen, die in den Niederlanden bleiben sollten. Dennoch ist die Entscheidung ein innerer Konflikt für mich gewesen. Als ich allein nach Bonaire flog, um alles zu regeln, hatte ich ein paar schlaflose Nächte. Ich fragte mich: Was tue ich da meinen Kindern an? Wir nahmen vier von unseren sechs Kindern mit in eine total andere Kultur, eine andere Sprache, ein anderes Ausbildungssystem. Deshalb habe ich viel gebetet und Gott gefragt: Ist das fair, unsere Kinder von einer guten Schule und aus einem intakten sozialen Umfeld zu holen? Darüber habe ich viel nachgedacht und es war eine schwierige Entscheidung für mich. ERF Online: Haben Sie sich ein Hintertürchen offengelassen für den Fall, dass es nicht funktioniert? Nein, im Gegenteil: Schon bevor ich mit dem Fundraising für meine neue Stelle anfing, habe ich meinem Team mitgeteilt, dass ich meine aktuelle Stelle kündigen würde. Vielleicht klingt das naiv, aber es lag mir auf dem Herzen, meine Mitarbeiter zu informieren. So konnten sie sich darauf einstellen. Meine Frau und ich sind davon überzeugt, dass Gott uns in diese Aufgabe berufen hat. Das hat sich unter anderem dadurch bestätigt, dass wir in kürzester Zeit die nötige finanzielle Unterstützung zusammenbekommen haben. ERF Online: Was genau machen Sie nun auf Bonaire? Dick Veldman: Ich bin verantwortlich für alles, wo Technik drin ist – seien es Autos, Gebäude, Sendemasten oder die Verkabelung. An einem Tag renovieren wir ein Haus, am anderen Tag stehen Vertragsverhandlungen mit den Telekommunikationsunternehmen an. Auch die Masten brauchen viel Pflege, da sie dem salzigen Wind, Sonne und Regen ausgesetzt sind. Alle vier Jahre müssen wir die 440 diagonalen Streben ersetzen, die für die Stabilität der Masten sorgen. Auf Bonaire steht einer der größten Senderparks von TWR. Von der kleinen Karibikinsel aus begann vor 50 Jahren die Ausstrahlung christlicher Programme nach Südamerika. Inzwischen werden Radiosendungen in zwanzig Sprachen auf Mittelwelle und UKW ausgestrahlt. Sie erreichen die Karibik, Kuba, Venezuela, Brasilien, Kolumbien und Suriname. Bald wird die Kapazität des Mittelwellensenders von 100.000 auf 500.000 Watt erhöht, was die Empfangsqualität sehr verstärkt. Vertrauen ist wichtiger als VerträgeERF Online: Mittlerweile sind Sie seit zweieinhalb Jahren auf Bonaire. Was sind die größten Unterschiede zu Ihrem Leben in Holland? Dick Veldman: Zum einen das Klima. Vor allem im Oktober und November, wenn Windstille herrscht, ist es hier sehr heiß. Wir haben keine Klimaanlage, weil der Strom viel teurer als daheim ist. An Lebensmitteln vermisse ich vor allem die Buttermilch. Es gibt sie zwar als Importgut, aber wir können sie uns nicht leisten. Auch die Kultur ist anders, weil sie südamerikanisch geprägt ist. Es gibt nicht so viele Regeln, zum Beispiel keine Helmpflicht für Motorradfahrer. Meinen LKW-Führerschein habe ich nach nur zwei Fahrstunden und einer Prüfung bekommen. Beim Fahren muss ich allerdings besser aufpassen wegen der vielen Schlaglöcher. Dann habe ich festgestellt, dass Termine nur relativ sind und Beziehungen wichtiger als Verträge. Wenn ich von jemandem eine Leistung erwarte, muss ich zuerst ein Vertrauensverhältnis zu ihm aufbauen. Zum Beispiel habe ich ein halbes Jahr gebraucht, um einen Vertrag über einen Deichbau abzuschließen. Diesen brauchten wir dringend, um die Sendestation vor Überflutungen bei starken Regenfällen zu schützen. Aber dann haben wir den Bau zu sehr guten Konditionen bekommen, und ich war ein wenig stolz auf mich. Ein Schritt ins tiefe WasserERF Online: Gibt es Momente, wo Sie an Ihrer Berufung zweifeln? Dick Veldman: Es passiert nicht so oft, aber ab und zu gibt es solche Momente. Als eines der Kinder eine schwierige Zeit in der Schule durchmachte, kamen mir Zweifel. Auch empfinde ich die Trennung vom Rest der Familie als schwierig, besonders an Feiertagen und bei Familienfesten. Letztes Jahr haben meine Eltern goldene Hochzeit gefeiert, da konnten wir nicht dabei sein. Oder wenn einer unserer Söhne in Holland krank ist oder einen Unfall hat, kann man nicht mal eben nach Hause fliegen. Auch wegen der kulturellen Unterschiede kommt schon mal der Gedanke: Ich möchte zurück nach Holland. Da ist alles einfacher und geregelter, da haben wir nicht die Herausforderungen und Spannungen wie hier. In die Mission zu gehen ist neben allem Segen auch ein Opfer. ERF Online: Wie hat sich Ihre Beziehung zu Gott entwickelt? Dick Veldman: Mein Vertrauen in Gott ist unbegrenzt geworden. Finanziell haben wir nur noch die Hälfte meines vorigen Einkommens zur Verfügung, aber wir kommen immer gut über die Runden. Ich bin sehr dankbar für die Unterstützer, die das Geld zusammenlegen. Gott segnet uns und sorgt sehr gut für uns. ERF Online: Für wie lange ist Ihr Einsatz auf Bonaire geplant? Dick Veldman: Mein Vertrag dauert viereinhalb Jahre. Wahrscheinlich werden wir ihn um zwei Jahre verlängern. Aber das hängt vor allem davon ab, ob die Gemeinden daheim uns weiterhin unterstützen. Wenn eine Verlängerung des Vertrags nicht möglich ist, werde ich wieder in eine reguläre Arbeitsstellen in den Niederlanden zurückkehren. Mit über 50 Jahren wird es schwierig sein, eine passende Stelle zu finden. Aber ich vertraue darauf, dass Gott mir dann auch helfen wird. ERF Online: Was würden Sie anderen Menschen mit Familie raten, die überlegen, was Gott mit ihnen vorhat? Wie sollte man vorgehen? Es ist wichtig, viel für seine Berufung zu beten. Es ist ein Schritt ins tiefe Wasser. Ich sehe nicht, wo mein Fuß landet. Gott fragt uns: Vertraust du mir, dass ich dich in diesem Glaubensschritt begleite? Eines Tages muss man diesen Schritt dann einfach gehen - trotz aller Schwierigkeiten, die er möglicherweise mit sich bringt. Wenn Gott sogar die Anzahl unserer Haare auf dem Kopf kennt, dann kennt er auch unseren Weg ganz genau. Ich bin fest überzeugt: Wenn Gott uns in eine Aufgabe ruft und wir diesen Schritt tun, wird Gott uns nie enttäuschen und auch unsere Familie versorgen. ERF Online: Vielen Dank für das Gespräch. Authors: ERF.de Topthema

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Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...