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© Rafael Ben-Ari / fotolia.com Am Anfang fällt es Paaren leicht miteinander zu reden. Doch kehrt erstmal der Alltag in eine Beziehung ein, tun sich viele mit der Kommunikation immer schwerer. Wie äußere ich Kritik? Wie streitet man richtig? Dr. Joachim Engl vom Institut für Forschung und Ausbildung in Kommunikationstherapie des Erzbistums München und Freising hat sich mit diesen Fragen beschäftigt und spezielle Trainingskurse für Paare entwickelt. Im Interview gibt er Tipps, wie Paare besser miteinander kommunizieren können. Dr. Joachim Engl vom Institut für Forschung und Ausbildung in Kommunikationstherapie des Erzbistums München und Freising hat mit Dr. Franz Thurmaier die EPL- und KEK-Kurse für Paare entwickelt. (Bild: Joachim Engl) ERF Online: Neuste Untersuchungen fanden heraus, dass die meisten Paare mehr als eine Stunde täglich miteinander reden. Dennoch liegt die Scheidungsrate bei 37 Prozent. Reden Paare also über die falschen Dinge miteinander? Joachim Engl: Paare reden weniger über die falschen Themen. Das Problem ist vielmehr die manchmal falsche Art und Weise, in der man miteinander spricht. Gerade wenn es um Themen der Beziehung geht, gerät man bei Konflikten leicht in einen Kampf- oder Fluchtmodus. Das macht sich in der Kommunikation bemerkbar, indem man zum Beispiel zu Verallgemeinerungen und Du-Sätzen greift. Der Andere tut das einem gleich und schon findet ein kleiner Kampf statt. Auch nonverbale Ausdrucksweisen wie ein verächtlicher Blick oder ein abfälliger Tonfall können ein Problem sein und das Gefühl vermitteln: Mein Partner hat mich nicht mehr so lieb wie früher. ERF Online: Ich-Botschaften senden, aufmerksam zuhören, den anderen aussprechen lassen. Diese Regeln kennen wir fast alle. Dennoch vergessen wir sie im Alltag schnell. Was hilft dabei, gute Gesprächsregeln aktiv in den Alltag zu integrieren? Joachim Engl: Zunächst mal brauche ich das Gefühl, dass mein Partner es gut mit mir meint. Ich muss mich sicher fühlen, dann kann ich besser meine Gefühle und Wünsche offenbaren. Und wenn ich merke, der andere hört mir zu und schenkt mir Aufmerksamkeit, bin ich selbst auch eher bereit, ihm wiederum zuzuhören. Doch die Regeln, von denen Sie gesprochen haben, sind zwar relativ einfach, aber es ist schwer, sie auch in schwierigen Situationen einzuhalten. Es gibt viele Möglichkeiten dagegen zu verstoßen. Aber je mehr ich in einem Konflikt bei mir selbst bleibe und dem, was mir wehtut und mich enttäuscht, desto leichter ist es für den anderen zuzuhören. ERF Online: Je nach Prägung und Art der Äußerung kann auch eine Ich-Botschaft schnell als Befehl oder Anklage verstanden werden. Joachim Engl: Da haben Sie Recht. Es kommt auf das Gesamtpaket an. Es gibt auch versteckte Ich-Botschaften wie „Ich fühle, dass bei dir etwas nicht in Ordnung ist“. Das ist eigentlich keine Ich-Botschaft, sondern ein Vorwurf. Und wenn ich nur von mir und meinen Wünschen rede ohne auf den anderen einzugehen, stimmt die Balance wiederum nicht. Diese Ausgewogenheit zwischen sich selbst mitteilen und auf den anderen eingehen ist nicht so leicht hinzukriegen. Loben zieht nach obenERF Online: Gerade wenn man miteinander streitet, wird es schnell mal lauter. Wie schafft man es im Streit fair zu bleiben? Joachim Engl: Letztlich durch Übung. Das ist auch etwas, was Paare in unseren Kursen lernen, dass sie schneller merken: „Hoppla, jetzt mache ich selbst auch Fehler.“ Das merkt man oft im Streit nicht, sondern fühlt sich komplett im Recht. Man denkt, nur der Partner macht Fehler. Aber durch die Übungen im Kurs merkt man selbst schneller: „Jetzt verhalte ich mich auch nicht astrein.“ Dann kann ich mich schneller ausbremsen. Dann dauern auch Eskalationen nur kurz und man schlägt nicht so viel Porzellan kaputt und kann sich leichter wieder versöhnen. EPL- und KEK-Kurse:EPL- und KEK-Kurse trainieren die Kommunikation in einer Paarbeziehung. In Langzeitstudien konnten günstige Effekte auf die Beziehungszufriedenheit nach- gewiesen werden. Der EPL-Kurs, kurz für „Ein partnerschaftliches Lernprogramm“, richtet sich an Paare am Anfang ihrer Beziehung. Dieser Kurs beinhaltet sechs zweistündige Einheiten und findet meist an einem verlängerten Wochenende statt. Der KEK-Kurs, kurz für „Konstruktive Ehe und Kommunikation“, richtet sich an Paare in einer mehrjährigen Beziehung. KEK-Kurse beinhalten sieben Einheiten á drei Stunden und finden meist an zwei Wochenenden statt. EPL- und KEK-Trainings werden in fast allen Diözesen Deutschlands angeboten. Auch die evangelische Kirche bietet ver- einzelt EPL- und KEK-Kurse an. Wo es Kurse in Ihrer Nähe gibt, können Sie auf www.epl-kek.de herausfinden. Als Begleitmaterial gibt es DVDs und Bücher zum Thema. ERF Online: Nun ist es schwer eine Echt-Situation in einem Kurs zu proben. Da soll man vielleicht einen Streit inszenieren, obwohl in der Beziehung gerade alles super läuft. In so einer Situation läuft ein Streit anders ab, als wenn einer schlecht geschlafen hat oder gestresst von der Arbeit kommt. Bringt es überhaupt etwas, Streitkommunikation zu üben? Joachim Engl: Natürlich ist es situationsabhängig, wie gut ich in Form bin. Nichtsdestotrotz zeigen unsere Studien, dass von den Lerninhalten der Kurse auch viel im Alltag hängenbleibt. Dabei handelt es sich nicht nur um Konfliktthemen. Es geht auch darum, sich über Positives in der Beziehung auszutauschen. Anfangs hebt man sich gegenseitig in den Himmel, aber irgendwann sagt man sich nicht mehr, was man liebenswert aneinander findet. Dadurch gehen positive gegenseitige Verstärkungen verloren, der Andere tut nicht mehr das, was ich an ihm schätze, weil ich ihn darin nicht mehr bestärke. Und wenn man verlernt sich zu belohnen, lernt man sich zu bestrafen. Das ist ein Teufelskreis, in den jedes Paar hineingeraten kann. Wir belohnen und bestrafen einander automatischERF Online: Belohnen und bestrafen, das klingt stark nach Erziehungsprinzipen. Ich belohne meinen Partner, wenn er etwas tut, was mir gefällt, und bestrafe ihn, wenn er nicht tut, was mir gefällt. Sind solche Mechanismen für eine gute Ehe überhaupt geeignet? Joachim Engl: Sie sind etwas grundsätzlich Menschliches und man setzt sie nicht bewusst ein, sondern das läuft oft automatisch ab. Eine Belohnung ist zum Beispiel ein nettes Lächeln oder ein aufmerksames Ohr. Eine Bestrafung ist, wenn mir meine Frau etwas erzählt und ich Zeitung dabei lese. Es geht nicht um gezieltes Lob, sondern um alles, was der Partner mir an Angenehmem tut. Und alles, was unangenehm ist, hat eine strafende Wirkung. Diese Belohnung oder Bestrafung hat wiederum Konsequenzen für mein Verhalten. Wenn ich schöne Freizeitvorschläge mache und der andere dafür nur ein müdes Lächeln übrig hat, spare ich mir diese Vorschläge beim nächsten Mal. Und wenn er sagt „Super, vielen Dank“, mache ich das das nächste Mal gleich wieder. ERF Online: Das Empfinden darüber, was Belohnung oder Bestrafung ist, kann aber variieren. Ein Beispiel: Ein Ehemann kocht für seine Frau, die Frau freut sich, merkt aber an, dass zu viel Salz in der Suppe ist. Da kann es passieren, dass beim Mann nur die Kritik hängenbleibt. Wie kann man so kommunizieren, dass der andere versteht, was ich meine? Joachim Engl: Wichtig ist eine wertschätzende Grundhaltung. Jeder hat seinen eigenen Filter im Kopf. Reagiere ich nur auf das Quäntchen Kritik, das in einem lobenden Satz fällt, ist das vielleicht auch mein Problem. Aber man merkt ja unter Umständen, wie der andere reagiert. Im Beispiel könnte der Frau auffallen, dass der Mann enttäuscht auf ihre Kritik reagiert. Diese Reaktion des Mannes kann sie aufgreifen und notfalls noch mal konkretisieren, was sie mit ihren Worten meinte. Wenn man Missstimmungen sofort aufgreift, merkt der Andere: Das war keine komplette Kritik, mein Tun wird allgemein wertgeschätzt. Dadurch wird die geäußerte Kritik relativiert. ERF Online: Manchmal hat man aber nur ein unangenehmes Gefühl und weiß selbst nicht, was konkret gestört hat. Wie kommt man dahinter, woher dieses negatives Gefühl kommt? Joachim Engl: Das Unangenehme ist oft diffus, das ist die Schwierigkeit daran. Ich merke zwar, dass mir die Situation unangenehm ist, kann aber nicht sagen wieso. Wichtig ist sich dann zu fragen: Welche Szene habe ich als unangenehm empfunden? Was war meine Reaktion darauf? Gab es Sätze, die etwas in mir ausgelöst haben? Diese Analyse des eigenen Verhaltens ist Übungssache. Der nächste Schritt sind Fragen wie: Womit wäre es mir besser gegangen? Was hätte der andere dazu beitragen können? Wenn ich das analysiert habe, kann ich das Problem ansprechen. Das machen aber viele Paare nicht, die meisten verbuchen das unangenehme Gefühl zu Lasten des Partners, aber es wird nicht mehr darüber gesprochen. Das belastet die Beziehung. Notfallreaktion für den Ernstfall hilftERF Online: Sie sprachen es an: Manchmal fallen unbewusst verletzende Worte. Im Streit fallen aber auch bewusst verletzende Worte. Diese kann man nicht mehr zurücknehmen. Was kann man tun, damit solche Worte nicht die Partnerschaft vergiften? Joachim Engl: Möglichst schnell entschuldigen. Solche Worte fallen meist in einer Überforderungssituation. In unseren Kursen lernen Paare eine Art Notfallreaktion, um in so einem Moment anders zu reagieren. Zunächst einmal sollen sie sich ihr gegenseitiges Erleben schildern, wenn ihnen eine Situation zu viel wird. Das kann bei jedem Partner unterschiedlich sein. Der eine reagiert auf bestimmte Reizworte, der andere, wenn er auf irgendeine dumme Episode in seinem Leben angesprochen wird, und dann kämpft oder flieht man. Bevor das passiert, wäre es gut, dem anderen ein unmissverständliches Signal zu geben, dass es genug ist. Dieses Zeichen wird vorher vereinbart und auch, wie man damit umgeht. Manche Paare gehen dann auf Distanz, andere wechseln nur das Thema. Wenn man das einmal draufhat, eskaliert ein Streit nicht mehr so schnell. ERF Online: Manchmal kann man sich als Paar über eine bestimmte Sache einfach nicht einig werden und es kommt zu längerdauernden Konflikten. Wie können Paare mit einer solchen Situation umgehen ohne sich darüber zu zerstreiten? Joachim Engl: Man muss genügend gute Sachen auf dem Beziehungskonto haben, denn manchmal gibt es Konflikte, die eine Art Zerreißprobe sind, zum Beispiel ein lukratives Jobangebot in einer anderen Stadt. Da ist es gut, wenn Paare nicht nur Argumente austauschen, sondern sich auch in die Situation hineinversetzen: Wie wäre es, wenn wir es so machen? Wie würde es mir damit gehen? Mit welchen Gefühlen, Nöten oder Hoffnungen ginge das einher? Sich hier ausführlich zuzuhören ohne gleich eine Entscheidung zu treffen, ist sehr hilfreich. Wenn man versteht, wie es dem anderen geht, kann man eine bessere Entscheidung treffen. ERF Online: Vielen Dank für das Interview. Authors: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...