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© Paul-Georg Meister / pixelio.de Es ist Fastenzeit. Auch die Redakteure von ERF Online fasten – und zwar Gewohnheiten. Für sieben Wochen durchbrechen wir die Routine anhand des Buches „7 Wochen ohne wie immer“ von Anne Albers-Dahnke. Am Ende jeder Woche stellt ERF Online eine Aktion aus dem Buch vor, die jemand aus dem Team ausprobiert hat. Die Fastenaktion „7 Wochen ohne wie immer“ ist auch auf Facebook vertreten. Es ist Samstagmorgen. Nach einer relativ unruhigen Nacht fällt mir das Aufstehen heute nicht so leicht. Aber bei meiner langen To-Do-Liste kann ich nicht länger liegen bleiben. Als ich ins Bad stolpere und den Wasserhahn andrehe, fällt mein Blick auf die Zahnpastaflecken im Waschbecken. In der Küche suche ich mir den letzten sauberen Kaffeebecher im Regal. Der Rest des Geschirrs stapelt sich mangels einer Spülmaschine im Spülbecken. Während ich mir am Frühstückstisch eine leere Ecke suche, gehe ich gedanklich den Tag durch – Geschirr waschen, saugen, Badezimmer putzen, einkaufen… Heute mal nichts tun?Da fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Ich darf das heute alles nicht tun. Denn heute ist mein Fastentag im Rahmen der Aktion „Sieben Wochen ohne wie immer“. Meine Aufgabe ist, einen Samstag lang mal alles stehen und liegen zu lassen. Die Autorin Anne Albers-Dahnke verspricht mir: „Heute ist Faulheit angesagt, die wirkt: Lebensfreude.“ Bei mir bewirkt das erst einmal Stress. Ich male mir aus, welche Konsequenzen das Nichtstun für mich haben wird: Keine warme Mahlzeit in den nächsten Tagen, weil ich nicht einkaufen oder kochen darf. Auch keine vernünftige kalte Mahlzeit, denn ich habe kein sauberes Geschirr mehr. Wenn ich mich an den Rat der Autorin halte und den Tag so richtig genieße, würde ich gerne eine Beauty-Session im Bad einlegen. Aber ungeputzt wie es ist? Lieber nicht. Manche Dinge lassen sich nicht aufschiebenErst das Vergnügen, dann die Arbeit, schlägt Anne Albers-Dahnke in ihrem Buch vor. Was aber ist für mich Arbeit, was ist Vergnügen? Zum Beispiel will ich heute meinem Verlobten ein Kleid in der Stadt zeigen. Ist das Vergnügen, weil ich das Kleid gerne kaufen will, oder Arbeit, weil das Einkaufszentrum mit den vielen Menschen mich stresst? Andere Dinge sind zwar Arbeit, lassen sich aber nicht aufschieben: Ich muss heute noch zur Apotheke fahren und etwas abgeben. Soll ich dort anrufen und sagen, dass ich faste und nicht kommen kann? Während ich überlege, wie ich meinen Fastenplan für heute einhalten kann, klingelt das Telefon. Eine Freundin fragt mich, ob ich bei dem schönen Wetter nicht Lust auf einen Spaziergang habe. Allerdings nicht sofort, weil sie vorher ihren Haushalt erledigen möchte. Ob mir 14 Uhr passen würde? Gerne, denn ich habe heute laut Fastenplan nichts vor. Aber was mache ich bis dahin? Arbeit und Vergnügen in kleineren HäppchenDen heutigen Tag nicht effektiv zu nutzen, empfinde ich nicht als Fasten, sondern als Aufschieben von Aufgaben. Diese muss ich dann am nächsten Tag erledigen, wenn ich nicht mit einer chaotischen Wohnung in die neue Woche starten will. Aber den Sonntag möchte ich von Haushaltsaufgaben gerne freihalten. Die Autorin Anne Albers-Dahnke hat Recht damit, dass ich nicht erst alles geschafft haben muss, um mich zu entspannen. Aber für mich funktioniert es gut, Arbeit und Vergnügen in kleineren Häppchen zu genießen. Wenn ich heute das Geschirr spülen möchte, damit ich es am Sonntag nicht tun muss, dann mache ich das. Den Bügelberg hingegen lasse ich liegen, da kommt es auf ein paar Tage nicht an. Am Abend meine Lieblingsserie Als meine Freundin um 14 Uhr vorbeischaut, habe ich das Bad geputzt, mich gegen das Kleid in der Stadt entschieden und meinen Kühlschrank aufgefüllt. Ich habe es nicht geschafft zu saugen oder abzuspülen. Aber ich gehe trotzdem mit meiner Freundin in die Natur hinaus und genieße das schöne Wetter in vollen Zügen. Die Vögel singen um die Wette und die Frühlingsblumen schauen verheißungsvoll aus der Erde. Ich freue mich an Gottes Schöpfung und kann gedanklich abschalten. Mit dem Wissen im Hinterkopf, dass zu Hause nicht das völlige Chaos auf mich wartet, sondern zumindest eine  gewisse Grundordnung. Abends werfe ich noch einmal einen Blick in das Fastenbuch „Sieben Wochen ohne wie immer“. Anne Albers-Dahnke schlägt unter anderem vor: „Mach es dir auf dem Sofa bequem“. Jetzt mache ich das gerne – trotz der vielen unerledigten Aufgaben auf meiner Liste. Mein Verlobter lässt sich überreden, mit mir meine Lieblingsserie anzuschauen und meine Tränen zu trocknen, wenn ich mit den Protagonisten mitleide. Im Gegenzug genießt er ein Stück ofenfrischen Quarkkuchens, den ich trotz meiner Fastenaufgabe heute für ihn gebacken habe.   Weitere Beiträge zur Fastenaktion: Tag der Tempelpflege, Heute oder nie FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...