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© Yuri / istockphoto.com Die Fastenzeit hat vor einer Woche begonnen. Auch die Redakteure von ERF Online fasten – und zwar Gewohnheiten. Für sieben Wochen durchbrechen wir die Routine anhand des Buches „7 Wochen ohne wie immer“ von Anne Albers-Dahnke. Am Ende jeder Woche stellt ERF Online eine Aktion aus dem Buch vor, die jemand aus dem Team ausprobiert hat. Die Fastenaktion „7 Wochen ohne wie immer“ ist auch auf Facebook vertreten. Hier eine Mail, da ein Telefonat, direkt im Anschluss ein Gespräch mit einem Kollegen. Und jetzt noch der Bericht zur Fastenaktion „7 Wochen ohne wie immer – Heute oder nie“. In meinem Arbeitsalltag herrscht Trubel. Zugegebenermaßen liebe ich diese Abwechslung. Monatelang an der Entwicklung einer Webseite zu arbeiten wie meine Kollegen, das wäre mir zu langweilig. Und doch hat diese Abwechslung, die ich so mag und die mich immer wieder antreibt, auch ihre Schattenseite: Abends sehne ich mich nach Ruhe und Nichtstun. Wenn ich in meiner Freizeit doch einmal ein größeres Projekt anstrebe und mich daran setze, merke ich: Ich schaffe es nicht, mich längere Zeit am Stück auf diese eine Sache zu konzentrieren. Ich sehne mich förmlich nach Ablenkung. Diagnose: Fortgeschrittene AufschieberitisSo kommt es, dass ich gerade meine privaten Wünsche und Vorhaben immer wieder aufschiebe. Sie liegen nicht mehr wie eine schöne Träumerei vor mir, sondern eher wie ein weiterer Berg unerledigter Dinge. Genuss ade. Kann es das sein? Aus diesem Grund habe ich mit meinen Gewohnheiten gebrochen und mir einen Samstag dafür eingeplant, an der Umsetzung eines bereits seit Längerem angestrebten Projekts zu arbeiten. Ich liebe Fotografie, ich liebe Reisen und ich liebe es, etwas grafisch zu gestalten. Daher wollte ich mir den Traum erfüllen, einen eigenen Bildband mit Schwarz-Weiß-Bildern meiner letzten Island-Reise zu veröffentlichen. Da stand er nun: Der Termin, einen ganzen Samstag lang an meinem Traum zu „arbeiten“. Die ganze Woche über sah ich ihn in meinem Kalender. Und so war ich jeden Tag unter der Woche mit den Aufgaben aus dem Haushalt beschäftigt, die ich normalerweise Samstags erledige. Da ich am vorangegangenen Wochenende aber schon verreist war, bedeutete das, nun jeden Abend ein wenig vorzuarbeiten. Die Fotos für den Bildband wollten natürlich vorsortiert sein. Selbst den wöchentlichen entspannenden Fernsehabend mit Freundinnen musste ich dafür absagen. Und bereits Mitte der Woche fragte ich mich: Wird sich das lohnen? Werde ich am Samstagabend nicht einfach total geschafft sein und mich fragen, warum ich das eigentlich gemacht habe und ob sich die Opfer, die ich die Woche über gebracht habe, tatsächlich gelohnt haben? Plan vs. RealitätTrotz dieser Gedanken freute ich mich auf den Samstag. Schließlich plante ich ja etwas, was mir Spaß bereitet und mein Traum ist. So legte ich mir im Vorfeld schon einen Plan bereit: Um nicht doch vom Kochen, dem anschließenden Abwasch und dem Stapel Bügelwäsche abgelenkt zu werden, wollte ich mit meinem Laptop ins Café um die Ecke gehen. Auch in der Hoffnung, dort keinen Internetempfang und somit absolute Konzentration auf mein Projekt zu haben. Mein Zeitplan für den Tag sah wie folgt aus: 09:00 Uhr: Fertig geduscht beim Frühstück noch kurz im Internet recherchieren, welche Buchformate und Papiere mir zur Verfügung stehen. Und noch schnell ein paar Layout-Inspirationen holen. 10:00 Uhr (spätestens!): Ankunft im Café 10:00 - 12:00 Uhr: Bearbeitung der bereits unter der Woche vorsortierten Bilder 12:00 Uhr - offenes Ende: Layout des Buches Anders aber die Realität. Samstag, 10:22 Uhr: Ich sitze noch immer am Frühstückstisch und recherchiere Buchformate, Papiere, Layoutideen. Eigentlich wollte ich schon längst im Café sein. Ich werfe schließlich den Plan um, ein Buch zu layouten, entscheide mich für eine Zeitschrift. Die Ideen fließen, ich schreibe sie fleißig auf. Ich bin begeistert – erahne aber die Mehrarbeit, die dahinter steckt. Die Uhr sitzt mir im Nacken – und dieser Stapel zu bügelnder Wäsche auch. Ich muss hier raus. Aber bevor ich die heimische Internet-Zone verlasse, möchte ich zunächst noch zwei einstündige Video-Tutorials anschauen. Der Weg zum Erfolg: Heute oder nieWährend ich mich von anderen Buchideen inspirieren lasse und Interviews mit selbstveröffentlichenden Autoren lese, stoße ich auf folgenden Satz „Fangen Sie jetzt an, denn sobald Sie anfangen, wird es nach und nach immer einfacher.“ Genau das brauche ich gerade – es soll mein Motto für den heutigen Tag werden. Denk nicht an alles andere, was zu tun wäre, sondern fokussiere dein Denken auf das Jetzt und auf die Aufgabe, die vor dir liegt. Ich setze mich daran, das erste Video-Tutorial zu schauen. Danach merke ich, dass die zunächst rausgesuchten Bilder doch nicht passen. Also doch noch einmal andere Bilder heraussuchen und eine Struktur für die Zeitschrift erstellen. 14:35 Uhr: Die Bilder sind herausgesucht, die Struktur steht. Nun könnte ich das nächste Video-Tutorial anschauen, bin aber müde und muss zunächst ein Nickerchen machen. 17:40 Uhr, knapp sechs Stunden hinter meinem Plan: Ich starte mit dem Layout der Zeitschrift. Ins Café brauche ich jetzt auch nicht mehr zu gehen. 19:00 Uhr: Ich habe sowohl das Zeit- als auch das Hungergefühl verloren. Nun aber Abendessen! Das Cover, Editorial, Inhaltsverzeichnis und die ersten beiden Kapitel sind komplett gelayoutet, die Bilder bearbeitet und gesetzt, die Textplatzhalter eingefügt. Fertig bin ich aber noch lange nicht. Die Energie und Motivation, mich nach dem Abendessen noch weiter an das Layout zu setzen, ist auf dem Nullpunkt. Mehr Gelassenheit, mehr TatendrangIch lasse mich erschöpft auf die Couch fallen. Was hat’s gebracht? Am Montag muss ich den Bericht schreiben. Dabei habe ich das Projekt gar nicht fertiggestellt. Ich merke: Mein eigener, zu hoher und zu unrealistischer Anspruch setzt mich selbst unter Druck. Ich gebe diesen Gedanken an Gott ab, etwas nicht zu Ende gebracht zu haben und damit „unvollkommen“ zu sein. Er zeigt mir, dass ich entspannt bleiben kann, auch wenn nicht alles nach Plan läuft. Er ermutigt mich, mich nun auszuruhen. Sowohl das Buchprojekt als auch den Stapel Bügelwäsche sein zu lassen. Einfach nur zu sein. Ich lege mir eine neue CD ein. Die wollte ich mir schon lange mal anhören … Was ich von diesem Tag mitgenommen habe: Es ist wichtig, den ersten Schritt in einem großen Projekt einfach mal zu gehen. Man kommt viel schneller vorwärts, wenn man ihn tatsächlich geht, als nur darüber nachzudenken, ihn gehen zu müssen. Auch wenn man nicht sofort fertig wird – immerhin ist man ein Stück weitergekommen. Anstatt sich im Detail zu verlieren, noch mehr Video-Tutorials anzuschauen und Bilder millimetergenau an die passende Stelle, sollte man sich lieber Grenzen setzen. Denn: Mehr und besser geht immer. Die Gefahr, sich dabei zu verzetteln, steigt jedoch proportional mit. Ich musste mich dazu bringen, bei meiner Arbeit immer wieder innezuhalten und Abstand vom Projekt zu nehmen. Denn als ich über die Seiten scrollte, stellte ich fest: Ja, das ist gut so – mehr braucht es nicht. Generell möchte ich mich nicht mehr so leicht von kleineren Aufgaben ablenken lassen, sondern konzentrierter an einer größeren Aufgabe arbeiten. Und tatsächlich habe ich diesen Artikel sogar ohne Unterbrechung geschrieben – ohne dass ich den Zwang hatte, nach den eingehenden Mails oder mal schnell nach etwas im Internet zu schauen. Aber jetzt hole ich mir erstmal einen Kaffee … Weitere Beiträge zur Fastenaktion Tag der Tempelpflege FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...