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© detailblick / fotolia.com Zeit zum Warten hat niemand. Auch ich nicht. Allein schon das Wort Warten ruft in mir ein inneres Kribbeln hervor. Je länger die Wartezeit ist, umso stärker das Kribbeln und der unangenehme Druck. Das Warten an der Kasse im Supermarkt nervt mich, dauert zum Glück aber meistens nicht so lange.  Die Menge an Lebensmitteln auf dem Kassierband werden weniger und schon ist man selbst dran. Schlimmer ist es in Fragen, die das Leben stark betreffen und bei denen das Ende alles andere als klar ist: Werde  ich jemals wieder gesund werden?  Werde ich einen passenden Partner finden? Werde ich mit der kleinen Rente auskommen? Beste Lebensversicherung! Die Fragen können lähmen und Lebensfreude rauben. Ja – irgendwie habe ich es eben nicht in der Hand. Ich kann mein Leben nur begrenzt kontrollieren und das macht mir Angst. Genau in diesem Moment ist es dran, die Perspektive zu wechseln: Von meinen Möglichkeiten zu Gottes Möglichkeiten. Das ist schwer. Schließlich bedeutet es, noch weniger Kontrolle über das Leben zu haben. Beim Radiohören vor einigen Tagen prägte sich bei mir folgender Satz ein: „Glauben heißt Leben auf Gottes Risiko.“ Bedeutet: Ich muss die Last der offenen Fragen nicht allein durch das Leben schleppen. Ich darf Gott mit ins Boot nehmen und ihm das Risiko meines Lebens übertragen. Er ist belastbarer und will mir helfen, trotz der brennenden Fragen gelassen zu sein. Ich darf mich in meiner Angst entscheiden, ihm zu vertrauen. Damit zu rechnen, dass Gott eingreifen und die Situation verändern wird. In der Bibel wird diese Entscheidung Glauben genannt: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ (Hebräer 11,1) Wie gut: Gott ist dabeiDas ist Glaube: Obwohl noch nichts zu sehen ist, fest mit Gottes Eingreifen zu rechnen. Auch wenn ich momentan immer noch krank bin, darf ich daran festhalten: Gott hat alles im Griff.  Und Auch wenn ich jetzt noch auf der Suche nach dem richtigen Partner bin, darf ich daran festhalten: Gott kennt meine Bedürfnisse.   Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob meine Rente ausreichen wird, darf ich wissen: Gott lässt mich nicht allein. Gott trägt das Risiko für mein Leben. Weil ich ihm vertraue, darf ich entspannt leben. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...