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© verevs / fotolia.com Wie baue ich eine Beziehung zu Gott auf? Wie verstehe ich, was er mir sagen will? Warum soll ich als Christ beten – und wozu brauche ich eine Gemeinde? Wer Interesse an soliden Antworten auf diese Fragen hat, der sollte sich für diesen Workshop anmelden. Gut zu wissen: Auf unserem Portal mehrglauben.de finden Sie nicht nur Onlinekurse, sondern auch Grundlagenartikel zum christlichen Glauben. Außerdem können Sie dort Ihre Fragen zum Glauben loswerden. Diese werden von ehrenamtlichen Mitarbeitern vertraulich beantwortet. In diesem Workshop begeben sich die Teilnehmer auf einen Streifzug durch den christlichen Glauben. Wer also gerade erst mit Gott durchgestartet ist oder sich für den christlichen Glauben interessiert, findet hier wichtige Impulse und alle Basisinformationen zum Leben als Christ. In kleinen Schritten nähern sich die Workshop-Teilnehmer allen Themen, die am Anfang der Glaubensreise unumgänglich sind. Außerdem geht es im Workshop darum, wie man seinen Glauben im Alltag pflegen kann. Zum Beispiel beim Bibellesen und mit seinem Schöpfer sprechen – wie gut, wenn man dabei Hilfestellung erhält. Denn wer den christlichen Glauben verstehen und erleben will, hat wirklich eine Menge zu entdecken. Wem hier ein einfacher Überblick noch schwerfällt, dem gibt dieser Workshop eine gute Hilfestellung. Danach heißt es dann: Glauben – so geht das! Der Workshop ist in 20 Einheiten unterteilt. Per Mail werden Sie über jede freigeschaltete Einheit benachrichtigt. Während des Workshops besteht jederzeit die Möglichkeit, Kontakt mit einem ehrenamtlichen E-Coach aufzunehmen, um alle Fragen zu klären, die sich aus dem Workshop ergeben. Der Workshop beginnt am 13. März 2014. Bis zum 12.03.2014 können Sie sich anmelden. Hier geht's direkt zur Anmeldung. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...