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© ERF Medien Am 7. März war Ralf Meister, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover, bei ERF Medien zu Besuch. In einem Radio-Interview mit Andreas Odrich sprach er unter anderem über seine Begeisterung fürs Motorradfahren. Motorradfahrer, so Meister, haben ein starkes Gefühl für Gemeinschaft. „Ich glaube, was Menschen dort teilen, ist eben ein Lebensgefühl, das eine besondere Form der Freiheit ausdrückt.“ Christliche Begriffe so gebrauchen, dass Menschen sie verstehenAußerdem äußert Ralf Meister sich im Interview über kircheninterne Streitthemen, etwa den Fastenaufruf des Zentrums für evangelische Predigtkultur an Pfarrer, in den sieben Wochen vor Ostern auf große Glaubensbegriffe wie Messias oder Reich Gottes zu verzichten. Der Landesbischof bewertet diesen Vorschlag zunächst einmal positiv: „Ich finde es wirklich eine originelle Idee. Keiner wird sich jetzt blindwütig daran halten. Das kann auch gar nicht der Sinn sein. Aber es geht um einen kritischen Selbstreflex.“ Meister ist der Ansicht, dass es bei der Aktion weniger darum gehe, bestimmte Worte nicht zu gebrauchen, sondern zu hinterfragen, wie und in welchem Zusammenhang man sie gebraucht. Er fordert Pfarrer dazu auf: „Sagt die wichtigen Dinge, die ihr sagen wollt, so, dass die Menschen verstehen: Das ist nicht nur irgendeine Floskel oder ein Stereotyp. Sondern in diesen Begrifflichkeiten, in diesen Sätzen steckt die Wahrheit, die als Gewalt dein Leben verwandeln kann!“ Die kirchliche Trauung gibt der Ehe einen besonderen Schutz und SegenLandesbischof Ralf Meister zeigt sich im Interview aber auch von seiner privaten Seite. Er erzählt davon, wie sehr ihn das Scheitern seiner ersten Ehe getroffen habe. „In der Öffentlichkeit und vor Gott ein Versprechen abzulegen und dieses Versprechen, für das wir den Segen bekommen haben, nicht halten zu können“, habe er als Erfahrung der Schuld erlebt. Doch obwohl Scheitern nicht ausgeschlossen werden kann, sieht er einen besonderen Schutz und Segen in der kirchlichen Trauung. Viele Menschen spürten seiner Ansicht nach bei einer Trauung, dass das, „was hier geschieht, lässt sich allein zwischen Menschen nicht einlösen, sondern braucht eine andere Dimension, einen anderen Schutz und Schirm. Und den möchten sie von Gott bekommen in dem Segen, der ihnen zugesprochen wird.“ In diesem Zusammenhang kommt Meister auch auf die Orientierungshilfe „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit: Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“ zu sprechen, die die EKD im Juni 2013 herausgebracht hat und die von vielen Seiten kritisiert wurde. Er stellt heraus, dass die Stärken der Orientierungshilfe in ihrer ehrlichen und klaren Beschreibung des Ist-Zustandes liegen. Kritisch aber sieht Meister es, dass die Bedeutung der Ehe in der Orientierungshilfe nicht stark genug gemacht wurde. Auf die Frage, was er jungen Paaren rate, die einander lieben, aber sind wegen dem Scheitern vieler Beziehungen und der Menge der Möglichkeiten, sagt er: „Da muss ich nicht überlegen. Natürlich würde ich ihnen empfehlen, eine Partnerschaft, die in Liebe gegründet, in Verantwortung, in Vertrauen auf Dauer zu stellen. Auch wenn es scheitern kann, ist das Geschenk dieser liebenden Zuwendung zweier Menschen ein unendlich großer Schatz, der durch nichts ausgeglichen werden kann.“ „Was heißt eigentlich Mediengewalt?“Am Ende des Interviews äußert sich Ralf Meister noch einmal kritisch zur „Affäre Wulff“. Er kritisiert, dass eine „mediale Hetzjagd“ betrieben wurde. Natürlich habe der frühere Bundespräsident Christian Wulff Fehler gemacht. Doch für Ralf Meister, der selbst sechs Jahre Sprecher für das „Wort zum Sonntag“ war, stellt sich anhand des Umgangs mit solchen Nachrichten neu die Frage „Was heißt eigentlich auch Mediengewalt?“ Mit eindringlichen Worten mahnt er Journalisten an, die ihnen gegebene Macht ethisch verantwortungsvoll zu nutzen. Ralf Meister ist seit März 2011 Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover. Zu seiner Kirche zählten im Januar 2013 fast drei Millionen Mitglieder. Davor war Ralf Meister von 2004 bis 2010 Sprecher für das „Wort zum Sonntag“ und von 2008 bis 2010 Generalsuperintendent des Sprengels Berlin. Zum Download FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...